Gast
#2422581
Hallo, nach ausführlichem Studium mehrerer Beiträge zum Thema "Rauschen" im Zusammenhang mit analogen Schaltungsteilen, ADC, µC etc. bin ich immer noch ein bisschen ratlos. Ich benutze ein Spartan3AN FPGA Board. Da ist ein LTC1407A ADC drauf, mit dem ich die Werte von ca. 100 Potis via Multiplexern "lese". Ich hab natürlich zunächst mal auffälliges Rauschen in den Messungen (5..6 LSBs bei 14bit Auflösung). War auch nicht anders zu erwarten, denn ich hab ja bislang keine Maßnahmen getroffen, um das zu verhindern. Die Frage ist jetzt, wo fang ich an? Ich nehme mal an, dass der Hersteller die Stromversorgung des Boards entstört hat, dass also entsprechende Blockkondensatoren und Induktivitäten dort ihren Dienst tun, um die Versorgungsspannung sauberzuhalten. Die gleiche Sorgfalt unterstelle ich mal der Anbindung des ADC on board. IST DAS NAIV, oder brauche ich mir darum tatsächlich keine Sorgen zu machen? Vcc und GND sind momentan noch für Analog- und Digitalteil identisch und gehen sternförmig von (je) einem Punkt zu den Komponenten. Dann sind da noch die Multiplexer als Bindeglied zwischen den Welten, die bislang auch noch stumpf an Vcc und GND hängen, die analogen Werte der Potis anliegen haben und vom FPGA-Board geschaltet werden. Jetzt nochmal die Frage an die kollektiven Erfahrungswerte: Wo brennt´s hier am meisten? Danke schon mal, Olaf.