Hallo Haiopei,
in der Anwendung für Teslaspulen zur Hochspannungserzeugung hat die
Spiralform einen ganz pragmatischen Grund. Das sind ja resonante
Transformatoren - d.h. da gibt es eine Primär- und eine Sekundärspule.
Am liebsten würde man ja die Primärspule möglichst dicht und zylindrisch
um die Sekundärspule wickeln. Natürlich steigt aber nun die Spannung in
der Sekundärspule sehr schnell so weit an, dass es zu Überschlägen
kommen würde.
Um dies zu vermeiden, schiebt man entweder die Sekundärspule nach oben
(so dass sie kaum noch eintaucht) oder es wird zunächst eine konische
Form verwendet - d.h. nach oben wird der Durchmesser der Spule weiter
und damit der Abstand zur zylindrischen Sekundärspule auch. Bei den
extremeren Teilen (gepulst, DRSSTC) reicht dies aber nicht bzw. es wird
dann auch irgendwann leichter, einfach eine flache Spirale zu wickeln
(wie auf Deinem Bild).
Die Kopplung wird dadurch zwar sehr viel schlechter, aber das ist dann
eben ein Kompromiss (bzw. es gibt dann auch Effekte, wo dies schon
wieder erwünscht ist).
Dies jetzt eben im Zusammenhang mit Hochspannungserzeugung, nach dem Du
ja gefragt hattest (z.B. mögen die Gesetzmässigkeiten zum Zweck der
Energieübertragung wieder andere sein).
Grüsse