Ausgleicheswiderstände Elkos

#2426975
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1. So klein, dass sich beim Laden und Entladen mit dem jeweils maximalen 
zu erwartenden Strom keine Unerlaubten Zustände ergeben.

2. So groß, dass sie die Glättungswirkung der Elkos nicht bis zur 
unbrauchbarkeit des Systems beeinflussen und der dauernde Querstrom noch 
vertretbar ist.

3. Dann wären Varistoren noch gut, um die Elkos vor Überspannung zu 
schützen.
Beugt auch dem Problem mit Spannung an einem Elko<0 vor(s.a. 1.)!

mfg mf
#2427003
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Der Strom durch die Ausgleichswiderstände sollte etwa 10 mal höher sein 
als der Reststrom der Elkos. Das Ziel bei der Wahl der 
Ausgleichswiderstände ist, dass die Spannungsaufteilung weitgehend 
unabhängig von Schwankungen des Isolationswiderstandes ist. Die 
Restströme durch die Elkos können jedoch stark schwanken und hängen i.A. 
von der Vorgeschichte der Benutzung der Kondensatoren ab.

(Sinngemäß zitiert aus Reisch, Elektronische Bauelemente)

EDIT: Isolationswiderstand != ~1/Reststrom, so wie ich es vorher 
hingeschrieben hatte. Sorry.
Gast #2427082
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>Ich möchte 2 Elkos (200V 560µF) in serie an mit 320V DC aufladen. Ich
>habe gelesen dass ich Ausgleicheswiderstände brauche. Wie groß müssen
>die ungefähr sein??

Ich würde 39...47k probieren.

>3. Dann wären Varistoren noch gut, um die Elkos vor Überspannung zu
>schützen.

Nee, eher nicht. Denn erstens haben Varistoren keinen scharfen Knick und 
zweitens mußt du dann zusätzlich noch deren Strom begrenzen.

>Der Strom durch die Ausgleichswiderstände sollte etwa 10 mal höher sein
>als der Reststrom der Elkos.

Da die aber von Typ zu Typ extem schwanken können, wählt man die Ströme 
durch die Ausgleichswiderstände um Größenordnungen höher. Das minimiert 
auch den Einfluß unterschiedlich großer Kapazitäten.

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