(1) Meine Abschlussarbeit in der freien Wirtschaft: Sie gaben mir einen
langwierige und von vornherein sinnlose Aufgabe. Dann hielten sie mich
mit Extrawünschen lange auf, so dass die Arbeit ein ganzes Jahr ohne
Urlaub dauerte. In der Firma waren haufen Studenten, die mit langen
Abschlussarbeiten ihr Studium streckten. Bafög fiel natürlich Mitten in
der Zeit auch weg. Am Ende datierte die Firma einen Zusatz für
Kurzzeitbeschäftigung zum Arbeitsvertrag zurück und wollte ganz schnell
meine Unterschrift. Die Aufgabe war unklar beschrieben und es kam auch
keine positive Überraschung. Ich kam zwischendrin auch mal eine Woche
wegen Nierenstein ins Krankenhaus. Prompt zahlte die Firma für diese
Zeit überhaupt nichts. Bei der Weihnachtsfeier gab es schweinelaute
Musik. Ein Mann sollte einer nackten Frau von 45 Jahren Schlagsahne vom
Busen schlecken. Als ich kam und wegen Übernahme fragen wollte, brauchte
ich den Satz nicht auszusprechen. Der Chef wusste, was ich wollte und
sagte von vornherein NEIN. Von 4 Studenten wurde nur einer eingestellt
und der hat von dem Verein jetzt natürlich eine 1A-Meinug.
(3) Abschlussarbeit in der Technikerschule: Ich sollte eine
Pflanzenkläranlage entwerfen. Internet hatte ich noch nicht. Mittendrin
kündigte die Firma an, jetzt zwangsweise an das Kanalnetz angeschlossen
zu werden. Ich schrieb fertig und tat so als wüsste ich von dem
Kanalnetz nichts. Darauf gab es: Note EINS.
(2) Im Konzern VDO schrieb ein Student seine Abschlussarbeit. Als er
fertig war, gab die Abteilung vor, ihn dringend zu brauchen und legte
ihm nahe, sich über eine Leihfirma dort anstellen zu lassen. Sie bekamen
ihn aber nicht.