Unterschied: Segment driver/ Common driver?

#2437267
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Da sich die Flüssigkristalle durch anlegen eines elektrischen Feldes 
ausrichten, bedarf es also zweier Elektroden, zwischen denen sich das 
Flüssigkristall befindet. Dabei gibt es dann eben die Elektroden auf der 
Vorderseite, die auf jeden Fall durchsichtig sein müssen, in Form der 
entsprechenden Segmente (bei einer 7-, 14- oder 16-Segment-Anzeige z.B.) 
und der Rückelektrode, die sich z.B. als 'große' Fläche hinter der 
kompletten Dezimal- bzw. Character-Stelle befinden kann. Ebenso verhält 
es sich auch bei den sogenannten Dot-Matrix-Modulen.
Für die Segmente gibt es die Segment-Driver und für die Rückelektroden 
gibt es eben die Common-Driver.
Man könnte sich dies so ähnlich wie bei den LED-Anzeigen vorstellen, wo 
es eine gemeinsame Anode/Kathode für eine Dezimalstelle gibt (eben das 
was 'Common' ist) und die entsprechenden Anschlüsse für die Segmente.

Die ganze Sache wird allerdings noch um einiges komplizierter, wenn man 
bedenkt, dass LCDs nicht mit Gleichspannung angesteuert werden dürfen. 
Falls doch, würde sich der Flüssigkristall durch Elektrolyse langsam 
zersetzen. Deshalb muß der LCD-Controller dafür Sorge tragen, dass sich 
im Laufe der Betriebsdauer keine Gleichspannungskomponente aufbauen 
kann. Deshalb gibt es die 'wildesten' Multiplexing-Verfahren, bei denen 
die Segment-Elektroden und Rückelektroden durch variierende DC-Pegel 
entsprechend angesteuert werden.

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