Hallo, der "Minimus AVR USB 32k ATMEGA" ist ein Atmel Entwicklerkit (eine streichholzschachtel große Platine), der mit dem Prozessor ATMEGA32U2 (4 x 8 Beine) bestückt ist. Ein USB-Stecker ist (ab Werk) auf der Platine angelötet. Frage: angenommen, man möchte eine BASCOM "Virtual-USB-Port for AVR" Software aufspielen URL: "Virtual-USB-Port for AVR" http://www.mcselec.com/index2.php?option=com_forum&Itemid=59&page=viewtopic&t=7537 dann hätte das streichholzschachtel große Kästchen doch am Ende ZWEI USB-Stecker, oder? (einen USB-Stecker, worüber der Minimus mit neuer Firmware programmiert wird, und einen zweiten USB-Stecker, worüber man den Minimus wegen des BASCOM "Virtual-USB-Ports" anspricht.) Besser als 2xUSB zu haben wäre es doch, wenn man einen kleinen Schiebeschalter auf der Platine hätte, wobei in Stellung1 der "Virtual-USB-Port" angesprochen wird, und in Stellung2 eine neue Firmware auf den Atmega32U2 aufgespielt wird. Wieviele galvanisch getrennte Schaltbenen müßte dieser Umschalter haben, angenommen für den Fall, wenn man einen solchen Umschalter auf der Platine anbauen wollte?
Hallo! Ohne mir die 2 Projekte genauer anzuschauen würde ich sagen, dass das Umschalten in der Software und nicht über 2 USB Ports läuft. Du hast zb einen Bootloader drauf der nach einem Reset eine bestimmte Zeit wartet ob ein Befehl oder eine neue Firmware kommt. Wenn nix kommt wechselt er auf die andere Software und wird zum BASCOM Board. Man kann es natürlich auch über einen Jumper machen der beim Start gelesen wird. Der USB Port bleibt aber immer der gleiche. Mfg martin
Also ich kenn den Atmel-USB-Bootloader so: Wenn beim Start des Controllers (Strom ist da, oder REset wurde gedrückt) ein bestimmter Pin auf Low liegt (Taste gedrückt z.B.), startet der Bootloader. Ansonsten das Normalprogramm. :-)
Ich hab hier einen Atmega32u4 auf einem Streichholzschachtelgroßen Board, der genau so funktioniert. Mit dem Unterschied, dass der Chip 44 Beine hat und das komplette Board in Eigenentwicklung und Eigenbau (SMD von Hand löten = kein Spaß) entstanden ist. Wobei der U4 ein TQFP und kein QFN-Package ist, wie der U2. Man braucht keinen zweiten USB-Port. Man braucht auch nicht die BASCOM-V-USB Firmware, da sowohl der 32u4 als auch 32u2 echtes Hardware USB können. Man muss der eigentlichen Firmware nur noch beibringen, darüber zu sprechen. Der Bootloader kann es ja eh, sonst wär's ja Sinnfrei. Guckst du am besten hier, das funktioniert mit den AVRs mit Hardware USB am besten: http://www.fourwalledcubicle.com/LUFA.php Um Längen besser als V-USB und irgendwelche Umschalter.
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