Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema aber mir ist immer noch nicht ganz klar wieso mann bei verschiedenen Frequenzen verschiedene Formeln benutzt.
Vielleicht benützt frau die gleichen Frequenzen, aber Scherz beiseite: Welche Formeln meinst du zum Beispiel, wo mit anderen Frequenzen gearbeitet wird.
Ohne jetzt zu wissen, welche Formeln Du meinst, würde ich mal darauf schliessen, dass es sich um Vereinfachungen handelt, die halt jeweils nur bis zu bestimmten Leiterlängen (wellenlängenbezogen) sinnvoll angewandt werden können. Das heisst: Die komplizierte Version kannst Du dann immer anwenden, nur wirst Du in manchen Fällen praktisch dasselbe Ergebnis bekommen, wie mit der einfachen Formel. Deswegen hat man für diese Fälle eine Vereinfachung gemacht/gezeigt. Sowas gibt's überall in der Physik.
Hallo, weil die Theorie so grau ist wie alle Theorien - z.B. geht man von einem bestimmten L und C pro Längeneinheit aus, aber das stimmt eben nur bedingt, besonders bei hohen Frequenzen ist die Dieleketrizitätskonstante von vielen Materialien nicht frequenzunabhängig und C damit auch nicht. Ein wichtiger Faktor ist auch der Skineffekt - ist die Eindringtiefe grösser als die Leiterbahndicke bei Stripline, kann man ihn vernachlässigen, aber er nimmt eben mit der Frequenz zu und verringert dann praktisch den Cu-Querschnitt. Gruss Reinhard
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