Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Frage zum Wellenwidestand


von martin z. (Gast)


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Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit diesem Thema aber mir 
ist immer noch nicht ganz klar wieso mann bei verschiedenen Frequenzen 
verschiedene Formeln benutzt.
von Rudi D. (rulixa)


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Vielleicht benützt frau die gleichen Frequenzen, aber Scherz beiseite:

Welche Formeln meinst du zum Beispiel, wo mit anderen Frequenzen 
gearbeitet wird.
von Simon H. (simi)


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Ohne jetzt zu wissen, welche Formeln Du meinst, würde ich mal darauf 
schliessen, dass es sich um Vereinfachungen handelt, die halt jeweils 
nur bis zu bestimmten Leiterlängen (wellenlängenbezogen) sinnvoll 
angewandt werden können. Das heisst: Die komplizierte Version kannst Du 
dann immer anwenden, nur wirst Du in manchen Fällen praktisch dasselbe 
Ergebnis bekommen, wie mit der einfachen Formel. Deswegen hat man für 
diese Fälle eine Vereinfachung gemacht/gezeigt. Sowas gibt's überall in 
der Physik.
von Reinhard Kern (Gast)


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Hallo,

weil die Theorie so grau ist wie alle Theorien - z.B. geht man von einem 
bestimmten L und C pro Längeneinheit aus, aber das stimmt eben nur 
bedingt, besonders bei hohen Frequenzen ist die 
Dieleketrizitätskonstante von vielen Materialien nicht 
frequenzunabhängig und C damit auch nicht.

Ein wichtiger Faktor ist auch der Skineffekt - ist die Eindringtiefe 
grösser als die Leiterbahndicke bei Stripline, kann man ihn 
vernachlässigen, aber er nimmt eben mit der Frequenz zu und verringert 
dann praktisch den Cu-Querschnitt.

Gruss Reinhard
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