Gast
#2441574
Moin. Ich baue zur Zeit an einem kleinen Audiverstärker, bei dem ich die Lautstärke über ein Digitalpotentiometer regeln möchte. Hierzu habe ich mir mal Samples von ein paar Digitalpotentiometern bestellt, unter anderem von einem MCP4021. Das Poti verwendet ein simples Up/Down-Protokoll und es speichert seine letzte "Schleiferposition", genau sowas möchte ich haben. Mit diesem Up/Down-Protokoll soll es wohl möglich sein, ein Inkrementalgeber direkt an das MCP4021 anzuschließen. Die Schaltung habe ich wie angehängt aufgebaut, der Inkrementalgeber klemmt an IncA1 IncA2 und halt an Masse. Was Ist nun mein Problem? - Das Poti reagiert in eine Richtung wesentlich empfindlicher als in die andere. Vertauscht man IncA1 und IncA2 miteinander, vertauscht man auch die Richtung, in die das Poti empfindlicher reagiert. - Teilweise ist es so, dass wenn man das Poti auf "0" gedreht hat (also das MCP4021) und dann mit dem Inkrementalgeber das Poti langsam in Richtung 1 drehen möchte kommt für n-Klicks des Gebers erst keinerlei Reaktion des Potis und dann steht der "Schleifer" auf einmal bei 50% oder 60%. Ich vermute mal, dass das unter anderem mit dem Prellen der Geberkontakte zu tun hat, wobei ich eigentlich dachte, dass ich sie mit der RC-Kombination ganz gut entprellt hätte - nebenbei: Die Widerstände R16 und R17 habe ich auch schon weggelassen. Wesentlich was ändern tut sich nicht (Mit dem Widerständen reagiert das Poti etwas "schärfer"). Ja, vielleicht hat ja jemand eine Gute idee. Ich vermute mal, dass man wohl doch nicht direkt einen Inkrementalgeber an das MCP4021 anschließen kann. Allerdings habe ich auch noch keine brauchbaren Vorschläge bezüglich einer "Vorschaltelektronik" gefunden. Zum Schluss noch ein paar Werte: C29 = 330n C30 = C31 = 100n R14 = R15 = 10k R16 = R17 = 500R Ich würde mich auch über "konstruktive" Theorien freuen, irgendwas, was halt weiterhilft. Viele Grüße
