Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Netzsynchrone Abtastung um Brummspannung zu vermeiden, wieso?


von frank (Gast)


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Hallo,

in einer Anleitung für ein Seismometer wird folgendes geschrieben:

"Durch die Netzsynchrone Abtastung des Messsignals werden Schwebungen 
mit Brummstörungen vermieden."

Dabei wird ein Taktsignal mit der 50Hz Netzfrequenz erzeugt und an einen 
uC (interrupt) weitergegeben um mit diesem Takt auf einen AD-Wandler 
zuzugreifen.

Hier noch die Seite falls es einen näher interessiert:
http://mitglied.multimania.de/lvane/mt_ecke/seismo/seismo1/interface/index.html


Jetzt zu meiner Frage, wieso kann ich nicht einfach mit einem anderen 
Takt abfragen, der nicht zum Netz synchron ist (klar um Brummstörungen 
zu vermeiden), aber wieso ist das denn genaus so?
Oder kann mir jemand einen Link schicken oder Literatur empfehlen, wo 
diese Problematik (Brummstörungen und Abtastung verknüpft) beschrieben 
wird.

Mit freundlichem Gruß
Frank
von Kein Name (Gast)


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Die Spule fängt nicht nur die Bewegung des Hufeisenmagneten auf. Auch 
alle Arten von elektromagnetischen Wellen. Dass Ding ist so empfindlich, 
dass es sogar auf Transformatoren in der Umgebung reagiert.

Mit wenig Aufwand filtert so eine Synchronisation zumindest einen Teil 
der Störungen heraus. Besser als nichts.

-- Grüße
von H. (Gast)


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Wenn man exakt mit einer Frequenz absampelt, kann man diese eben nicht 
sehen, sondern nur noch einen gleichanteil -> notch filter.

problem: der netzbrumm, hat nicht exakt 50Hz, die Synchronität ist nicht 
einfach zu erzeugen und es gibt auch noch sonstige Oberwellen.
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