Hallo Leute, hat jemand von euch Bosch PKP 18 E im Einsatz? bin kurz davon es zu bestellen. Sowas wie Datenblatt habe ich nicht gefunden. Hat vielleicht jemand noch andere Empfehlung für mich. Preisklasse ~ 30-40 Euro. Wichtig ist, dass die Aufheizzeit klein ist und sonst das Heizelement bei grösserem Durchsatz mitmacht. Ich hatte noch nie so ein Ding .. worauf muss/sollte ich noch achten? Gruß, Daniel
Also ich hab eine einfach Steinel Gluematic. Tut schon 'ne halbe Ewigkeit ihren Dienst, ist billig und funktioniert einfach.
Pattex Klebepistole ist auch brauchbar. Die besten Klebungen erhält man wenn man die Klebestücke ordentlich mit Heizluft auf ~150° vorwärmt, dann Schmelzkleber drauf, pressen, hält, sogar Gummi. Klebt man kalte Werkstücke hält das ganze nicht lang.
Ich empfehle die Original Pattex Heisklebepistole. Habe schon andere billigere im Gebrauch gehabt. Die konnten den Kleber nie richtig verflüssigen. Wichtig ist auch, das man auch nur den Original Pattex Kleber nimmt. Der ist in meinen Augen am besten. Und je länger man das ding aufheizen lässt, desto flüssiger wird der Kleber. Dann hebt der auf allem und jedem.
Wird auch hübsch was kosten das Riesenbaby, aber das man da Kleber in unterschiedlichen Formen verarbeiten kann, kann Vorteile haben.
ich benutze schon seit ein paar jahren eine einfache pistole von lidl und bin zufrieden damit. wenn mal etwas mit heißkleber nicht hält, kommt eben was stärkeres zum einsatz...
In der Firma hatte ich mal eine richtig gute Hilti-Klebepistole. War wohl etwas teurer als Baumarktware, wie auch eine Hilti-Bohrmaschine besser ist als vieles sonst am Markt. Die hatte wohl im Heizelement auch echte Regelungselektronik drin, und der Kleber war auch wärmer, gleichmäßiger, und damit haftender. Jedenfalls fielen Klebungen nicht mehr ab, die mit den selben Klebesticks mit Baumarkt-Klebepistolen gemacht wurden, und mit denen viel schlechter waren. Das war für den Kundendienst sehr wichtig, daß etwas zuverlässig ist. Seit gut 15 Jahren wird im TK-Anlagenbau viel Kabel Aufputz geklebt, wenn nicht gleich Kabelkanal geschraubt wird, oder es Unterputzrohre gibt. Die alten Blechkabelschellen wurden immer seltener verwendet. Ich kam einmal in eine Kundenwohnung, wo der Kunde die Wohnung auch als Firma benutzte. Nach Reklamation, als ein Kollege vor mir dort war, durfte ich alles wieder gerade hängen. Da hingen alle Kabel kreuz und quer in der Wohnung auf Hüfthöhe, das muß man sich mal vorstellen, ein richtiges Gewirr aus mehreren Kabeln, die vorher an Raumkanten unter der Decke geklebt wurden, als ich ankam. Eine größere Telefonanlage. Der Kunde war Italiener, ein deutscher Spaghetti-Distributor. Puuh, als Kunde hätte ich da tief nach Luft geschnappt. Aber als ich da war, war er auch schon beruhigt. Ein Kollege vor mir hatte es ziemlich eilig. Schnell da und schnell weg. Der drückte den Kleber eben so schnell aus der Pistole raus, wie es die Pistole her gab. Und der ist dann mal nur lauwarm, klebt überhaupt nicht. Der Kunde war aber nach mir so zufrieden, ich bekam noch einen ordentlichen Schein in die Hand gedrückt. Ja, ich schämte mich schon mal fast vor ganz üblen Kollegen. Manche klebten sogar Verteilerkästen und Anlagenkästen mit Heißkleber an die Wand. Nur, damit es schnell geht. Ich war dann als Feuerwehr auch wieder bei Kunden, um Anlagenkästen richtig zu montieren. Ein einziges mal klebte ich bei einem Kunden ein Kabel an einer Industrieanlage mit Pattex jeden halben Meter mit einem Klebepunkt. Ein Asphaltdach. Das geht auch. Es waren nur 160 Meter. Da kann man keinen Nagel einschlagen. Und die Dachdecker können es meinetwegen auch überteeren, das sollte auch kein Problem sein. Man hätte es vielleicht lose liegen lassen können, und 2 Stunden sparen, aber das war nicht so meine Art.
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