Gast
#2446339
anfängerfrage :)
ich habe mir bei ebay led's bestellt (wweiß, 20ma, Uf=3.2V) und dazu
passende widerstände (0.25W 470 Ohm) um die led's mit je einem
vorwiderstand an 12V (ext. festplatten netzteil 12V 2A, muss noch testen
ob geregeltes netzteil) betreiben zu können.
beim rumrechnen muss ich nun feststellen das ein realtiv großer haufen
energie an den widerständen verbraten wird.
12V(in) - 3.2V(led) = 8.8V(r)
8.8V / 0.02A = 440 Ohm(vorwiderstand) (470 -> nächster wert, soweit ok)
8.8V * 0.02A = 0.176W (verlust am widerstand - unerwünscht)
3.2V * 0.02A = 0.064W ("verlust" an der led)
jetzt dachte ich mir man könnte doch versuchen mehrere led's seriell zu
schalten und die (massig vorhandenen) 470 Ohm widerstände parallel um
einen niedrigeren gesamtwiderstand zu erreichen.
bei 3 led's seriell und 4 r's parallel würde dann herauskommen:
12V(in) - 3 * 3.2V(led) = 2.4V(r)
2.4 / 0.02A = 120 Ohm(vorwiderstand)
4 * 1 / 470 Ohm = 1 / 0.00851, kehrwert = 117.5 Ohm(parallel)
verbrauch:
2.4V * 0.02A = 0.048W (verlust an den parallelwiderständen)
3 * 3.2V * 0.02V = 0.192W ("verlust" an den 3 led's)
das sähe vom verbrauch am widerstand in relation zur leuchtleistung
schon besser aus, aber was mich wundert ist das ich ja prinzipiell NUR
led's ohne vorwiderstand verwenden könnte - das wäre die logische
weiterführung des umstandes das die anzahl led's immer größer und der
dazugehörige vorwiderstand immer kleiner wird.
mir ist klar das led's ab U(flusspannung) sehr gut leitend werden und
ohne vorwiderstand praktisch einen kurzschluss verursachen der sie
zerstört... aber was ist der unterschied zwischen einer led an 470 Ohm
und 3 led's an 120 Ohm wenn die led's bei 3.2V leitend werden? im
endeffekt hängen doch die widerstände praktisch, da die led's nun
leitend sind "alleine" im stromkreis.
ich glaube rechnerisch ist die seriellschaltung der led's ok, aber was
übersehe ich da praktisch? mir kommt das spanisch vor :/