Gast
#2457395
Hi. Momentan habe ich Debian 6.0.3 auf meinem Router Nettop laufen. Als NAT, Connection Auth/Keep Alive System und Caching Proxy. Leider ist es nicht möglich, auf vorgefertigte Lösungen wie IPFIRE zu gehen, ohne da wieder groß dran rum "zu basteln". Da mein Internetzugang hier nicht ganz standardkonform ist. Es läuft über ein größeres, privates WAN Netz bis zur 32 Mbit/s Kabel Deutschland Internetanbindung. Ich muss bestimmte Eigenarten des Netzwerks hier berücksichtigen, weil es sonst nicht geht. Mit Debian habe ich Probleme. Bei Ubuntu sind mir keinerlei Probleme aufgefallen, zumindest nicht, als ich mit einer ubuntu desktop Version als Router testweise 3 Wochen lang gearbeitet habe. Bei Ubuntu ist die Treiberunterstützung besser, so dass ich dieses Tricksen für die WLAN-WAN Verbindung wie bei Debian nicht brauche. Ubuntu kann die Verbindung schon beim Bootvorgang korrekt und ohne weiteres Zutun herstellen. Also den Wlan Adapter initialisieren, am WLAN anmelden, und per DHCP am Netzwerk anmelden. Bei Debian muss ich die WLAN-WAN Verbindung manuell per Script in mehreren Schritten herstellen. Ich muss dann nur noch die HTTP basierte Client-Authentifizierung für den eigentlichen Internetzugang per Script nachschieben. Und per Cronjob die Verbindung offen halten. Das ist nicht ganz so trivial wie es sich anhört, da es keine einfache HTTP GET + Username/Passwort Auth ist, sondern im Verlauf mit wechselnden Verbindungstoken arbeitet. Um das jeweils aktuelle Token zu generieren braucht man Daten von der letzten Antwort des Servers, und muss es dann auch noch richtig generieren. Wegen den geringeren Problemen und der Einfachheit halber würde ich gerne auf UBUNTU SERVER gehen. Habt ihr Erfahrungen mit Ubuntu Server? Ist es Empfehlenswert? Oder würdet ihr mir abraten, weils evtl "unschön" oder "überladen" für nen kleinen Router ist? Ansonsten müsste ich bei Debian bleiben, und mich da durchbeißen, oder nen IPFIRE "Zurechtbasteln".