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Forum: Compiler & IDEs Welcher Editor ist der tollste ?!


Autor: Stefan Seegel (Gast)
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Hallo,

wollte mal fragen was ihr so für Editoren für (AVR) C benutzt. Habe
mich nach nunmehr 1 1/2 Jahren intensivem AVR programmieren immer nocht
nicht an einen gewöhnen können. Meine Favouriten sind die Editoren in
Delphi und in Netbeans, aber die stehen natürlich ausser Konkurenz, da
mit C nix zu tun. Ansonten benutzt ich meist Ultra Edit (hat aber was
gekostet) und eben Programmers Notepad 2. Der eine kann das schöner,
der andere kann das schöner...

Vielleicht kann man in diesem Thread mal ein bischen Features, Vor- und
Nachteile der diversen Editoren gegenüberstellen. Aber bitte keinen
Streit, da einige Sachen halt eben einfach eine Geschmacksfrage sind.

Dann fang ich mal mit Ultra Edit hier an:

Vorteile:
- Einfache Einbindung der avr toolchain
- Codevervollständigung
- Eigenes Fenster mit Funktionsliste, beim anklicken wird zur Funktion
gesprungen

Nachteile:
- Kostenpflichtig
- Einbindung der Toolchain zwar einfach, aber muss eben gemacht werden


Und dann noch Programmers Notepad 2

Vorteile:
- Gleich beim WinAVR Packet dabei und die Toolchain ist fertig
integriert
- Kostenlos

Nachteile:
- Keine Codevervollständigung


Vielleicht schreibt ihr etwas über andere Editoren...

Stefan

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Emacs, was sonst? ;-)

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

vi ohne m! ;-)

SCNR

Ich komm mit dem UltraEdit ganz gut zurecht. Aber
Code-Vervollständigung konnte ich ihm noch nicht beibringen. Wie geht
das denn?

Matthias

Autor: Falk Willberg (Gast)
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Der tollste: Powerpoint.

Der nützlichste: "vi"¹ (3 Tage üben und man kann ihn gut brauchen, 3
Monate Blut, Schweiß und Tränen und man hat DEN Editor überhaupt, 10
Jahre mit vi arbeiten und man beherrscht 40% seiner Fähigkeiten)
Der kleinste: "Copy" (copy con: bigproject.asm)
Der c00lteste: ">" (> avr-dsl-wlan-firewall-src-doc-boards.zip)

Gruß,
Falk

¹) Erhältlich für alle Betriebssysteme und GUIs.

Autor: Malte (Gast)
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Kate:
Vorteile:
-Merkt sich beim Rechner Herunterfahren alle geöffneten Dateien mit
Cursorposition u.s.w.
-Funktionen lassen sich einklappen (von jeder { Klammer bis zur
passenden } Klammer) das erhöht die Übersichtlichkeit
-Syntax Highlight (ist wohl klar)
-Eine Datei lässt sich in zwei Fenstern gleichzeitig bearbeiten, was
einem ein ständiges hin und herscrollen in größeren Dateinen erspart.
-Konsole integriert
-F12 schaltet automatisch zwischen .c und der passenden .h Datei hin
und her.

Nachteile:
-Eingene Programme lassen sich nicht auf Funktionsknöpfe legen (müssen
immer manuell über die Konsole aufgerufen werden)

Autor: Linebach Anton (Gast)
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für mich "Zeus" wegen der kürzungen für X-beliebige Eingaben

Autor: Stefan Seegel (Gast)
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@Matthias:

Wegen der Ultra-Edit Codevervollständigung: deklariere mal einfach ne
Funktion und schreib dann die ersten paar Buchstaben davon dahin wo du
sie aufrufen willst und drück dann STRG-Space...
Wenns nicht geht muss man das wohl vorher erst irgendwie freischalten,
kann mich aber gerade nicht mehr dran erinnern, ich schau mal nach...

Stefan

Autor: Dominik (Gast)
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nicht unbedingt der tollste aber auch ganz brauchbar: Dev-Cpp

+ Syntax Highlighting
+ Klammernhervorhebung
+ Class Browser
+ kein MDI-Quatsch
+ Code-Vervollständigung
+ kostenlos

- kein Code Folding
- kein echtes Session Management (wie Kate)

läuft unter w32 (ich würde lieber Kate benutzen aber ich muss hier
unter w32 arbeiten). WinAVR lässt sich problemlos einbinden aber es ist
auch hier Arbeit ;-)

Dominik

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich finde Crimson Editor sehr gut. Ist ein sehr funktioneller, schneller
und relativ kleiner Texteditor mit Projektverwaltung,
Syntaxhervorhebnung uvw. und er ist ebenfalls frei. Weitere Infos gibts
hier: http://www.crimsoneditor.com/

Bei Programmers Notepad 2 finde ich eigentlich nur schön, daß sich
Funktionen etc. einklappen lassen.

Gruß
Thorsten

Autor: KoF (Gast)
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hat schon mal jemand eclipse in verbindung mit c/c++ ausprobiert?
(bzw avrgcc / mspgcc)

Autor: OldBug (Gast)
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Ich bin grad dabei, weil ich das wohl in der nächsten Zeit verwenden
werden muss (emacs ist nichts für "normalsterbliche Mitleser" g).

Aber erst mal eclipse update machen :\
Bei knapp 90MB... das dauert auch mit DSL-Flat...

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Was stört dich an Emacs?  Ich würde einem Anfänger heutzutage
allerdings Xemacs empfehle.  Leider habe ich nur gesehen, dass der
Cygwin-Port von Xemacs offenbar keinen Grafikmodus unterstützt, der
GNU Emacs dagegen schon.

Autor: OldBug (Gast)
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Neinein: Mich stört nichts am emacs...

Autor: OldBug (Gast)
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Naja, doch, eine Sache gibt es da.
Das GDB-Interface hat Probleme mit den CygWin-Pfaden.

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Hmm, na gut, damit kenne ich mich nicht aus. ;-)

Kann man vermutlich beheben, indem man eine Cygwin-Erkennung in gud.el
reinnagelt.

Autor: Stefan Seegel (Gast)
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Habe eben mal den xemacs ausprobiert...

Ein sehr mächtiger Editor, aber wer auf ein bischen "Look & Feel"
steht (ich gehöre auch dazu, oder habt ihr in eurem Wohnzimmer PVC
Fussboden ?) sollte sich den download sparen. Wer das besagte nicht
braucht: Sofort downloaden!

Stefan

Autor: Stefan Seegel (Gast)
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Um den Editorsuchenden die Wahl zumindest nach optischen Gesichtspunkten
etwas zu erleichtern wär's vielleicht schön wenn ihr mal nen Screenshot
von euren Editoren hier reinbeamt...

Ich fang mal mit Programmers Notepad an. Prost.

Stefan

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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OK, wer mal einen Emacs sehen will, ohne ihn gleich zu
installieren. ;-)

http://www.sax.de/~joerg/emacs.png

Das ist ein Mitschnitt des gesamten Desktop-Arbeitsbereiches.  Rechts
oben eine Debuggersitzung mit dem dtostre.S-Assemblerprogramm aus der
avr-libc.  Links unten das w3m-Fenster, mit dem ich dieses Forum hier
lese (der aktuelle Thread ist gut zu erkennen, nicht? :).  Man muss
das nicht unbedingt mögen :-), aber es gestattet mir halt deutlich
bessere Editierfunktionen zum Schreiben meiner Beiträge hier als jeder
herkömmliche Webbrowser.  Nein, ich benutze den Emacs-w3m nicht als
allgemeinen Browser. ;-)

Autor: Falk Willberg (Gast)
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> Das ist ein Mitschnitt des gesamten Desktop-Arbeitsbereiches.
Das ist jetzt aber fies: Fvwm, 6 Desktops umschaltbar, emacs, womöglich
noch einen mit Windows unter VMware und alles mit 64bit!

Hier gibt's Leute, die können sich keinen Rolls-Royce leisten, die
fahren Käfer. (Vom Preis natürlich umgekehrt).

Gruß,
Falk (vi(m)-Purist aber unter 4 Desktops fange ich gar nicht mehr an
:-)

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Nix vmware.  (Was soll ich mit Windows?  Ich habe drei Kinder, da muss
ich mir nicht noch meine Zeit mit Windows totschlagen. ;-)  Auch nix
64-bit, sondern ein 900-MHz-Athlon.  Gut, 512 MB RAM hat er
mittlerweile,
aber dafür sind wir auch ständig zu zweit in zwei X11-Sitzungen
eingeloggt -- ausloggen nervt schließlich.

Also alles andere als ein Rolls Royce. ;-)  OK, meinen Hang zu SCSI-
Festplatten würden andere vermutlich als Rolls Royce abtun, aber so
selten, wie ich eine neue Festplatte brauche, fällt mir das nicht ins
Gewicht.  Dafür funktioniert der Krempel auch noch mit der nächsten
Platte und dem nächsten Tape...

Ja, umschaltbare Desktops sind was feines, den fvwm-Pager finde ich
nach wie vor eine geniale Lösung -- und das Ganze ist praktisch seit >
10 Jahren in dieser Form stabil.

Autor: Malte (Gast)
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Ok, wie gewünscht ein Screenshot. (von Kate)
http://www.marwedels.de/malte/arbeitsplatz2005-04-05.png

Und wenn wir schon mit Screenshots anfangen, so kam mir gerade
http://www.mikrocontroller.net/forum/read-7-94510.html#new
in Erinnerung.

@Jörg Wunsch
Musste beim erstellen des Screenshots erfahren dass die alten Macros ja
endgültig verschwunden sind...
Zurück zu einem Betriebssystem ohne virtuelle Desktops kommt für mich
auch nicht mehr infrage.

Autor: OldBug (Gast)
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> Kann man vermutlich beheben, indem man eine Cygwin-Erkennung
> in gud.el reinnagelt.

Hm, das hat (oh wunder) natürlich schon jemand gemacht: es gibt eine
cygwin-mount.el! Das hat mich natürlich gefreut :)

ABER: Das Problem liegt woanders: der emacs liest die Debuginfos aus
dem .elf, zB "/cygdrive/c/<irgendwo>/main.c". OK, das ist für ihn
erstmal nur ein Pfad, also Laufwerksbuchstaben vorsetzen! Daraus
resultiert dann "c:/cygdrive/c/<irgendwo>/main.c". Und das ist dann
für das .el kein CygWin-Pfad mehr :(
Ich müsste mich wahrscheinlich mal ein wenig mit RegExp
auseinandersetzen, wo ich die bisher immer nur "geklaut" habe ;)
grusel...

Autor: ralf (Gast)
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Hi,

bei mir sieht es so aus, dass ich beruflich X-Tools verwende. Dabei
kann man mit Struktogrammen programmieren und sehr gut seine Quelltexte
durch Ausblendungen usw. strukturieren. Leider ist das Programm sehr
teuer (soweit ich weiß) und hat auch noch Fehler (Abstürze). Der Ansatz
dieses Programms ist aber nicht schlecht und der Code ist sehr leicht
lesbar.

Zu Hause habe ich unter Windows das AVR-Studio verwendet.

Inzwischen versuche ich mir mein altes Windows ein wenig abzugewöhnen.
Unter Linux bin ich also noch auf der Suche. Habe da im Moment an
K-Develop gedacht. Emacs ist im Moment für mich noch ein wenig
erschlagend (verwöhnter Windowsklicker). Gibt es hier vielleicht ein
freies Programm mit dem ich auch struktogrammähnlich programmieren
kann?

Gruß,

Ralf

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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> ABER: Das Problem liegt woanders: der emacs liest die Debuginfos aus
> dem .elf, zB "/cygdrive/c/<irgendwo>/main.c". OK, das ist für ihn
> erstmal nur ein Pfad, also Laufwerksbuchstaben vorsetzen! Daraus
> resultiert dann "c:/cygdrive/c/<irgendwo>/main.c". Und das ist dann
> für das .el kein CygWin-Pfad mehr :(

Nö, das muss schon /cygdrive/c/<irgendwo>/main.c heißen.  /cygdrive/c
ist die Cygwin-Emulation für das Windows-Laufwerk C:, /cygdrive/e wäre
E: usw.  Sieht also alles wie eine Unix-Dateisystem-Hierarchie aus.

Autor: OldBug (Gast)
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Jörg: Der emacs hängt da wohl anscheinend das c: noch DAVOR.
Mom, Auszug aus der Bufferlist:

  % mmbtest.c<2>        0  C    c:/cygdrive/c/Dokumente und

Hab die Zeile verkürzt...

Autor: Bartli (Gast)
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  • preview image for ed.png
    ed.png
    3,54 KB, 225 Downloads

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Hier noch ein Screenshot meines Lieblingseditors.

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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> Jörg: Der emacs hängt da wohl anscheinend das c: noch DAVOR.
> Mom, Auszug aus der Bufferlist:

Ah, jetzt verstehe ich, was du meinst...  Ja, das braucht wohl
wirklich eine Anpassung.  In vi-Notation würde ich sagen

s/^[A-Z]://

:-)

> Hier noch ein Screenshot meines Lieblingseditors.

Wie war das gleich?

"Ed is the standard text editor."

Siehe auch:

http://c2.com/cgi/wiki?EdIsTheStandardTextEditor

Autor: Jens (Gast)
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Hier gings wohl eher darum, welcher Editor der Beste ist. Diskussionen
über emacs-Interna haben hier wohl nichts zu suchen, oder?

Autor: OldBug (Gast)
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Korrekt!
Asche auf mein Haupt!

Danke fürs Augenöffnen...

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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** Identitätsdiebstahl? **

  "Autor: Rufus T. Firefly
  Datum: 05.04.2005 20:53

  Verwendet edline, mehr als eine Zeile beherrscht keiner..."


Dieser Beitrag ist nicht von mir.

Einerseits kann ich den Namen richtig schreiben (edlin), andererseits
würde ich so einen Blödsinn nicht absondern.

Und wenn, dann würde ich "copy con dateiname" vorschlagen.

Autor: Marco (Gast)
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Seit KDevelop bei mir funktioniert, benutze ich diesen.

Hat Projektverwaltung, schluckt Assembler- und C-Sourcecode. Ein
Tastendruck auf F9 und das ganze Projekt wird compiliert/gelinkt und in
den AVR programmiert (mit avrdude und Parallelport-Adapter).

Grüße
Marco
-

Autor: Leopold Stockinger (Gast)
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Gibts den KDevelop auch für MacOsX?

Grüße
Leo

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Ich verwende auch zur Mikrocontroller Programmierung den Anjuta.

Anjuta ist eigentlich für GUI-Software (mit GTK) gedacht, aber frisst
so ziemlich jede Programmiersprache.
Es kann Codefolding, autocompletation, Syntaxhighlighting usw.
Klickt man links auf eine Funktion, springt man im Editor auf diese
Funktion. Man kann mehrere Files offen haben, die Auswahl erfolgt oben
mit den Tabs.
Bei Mikrocontroller Projekten braucht man nur das passende Makefile ins
Verzeichnis kopieren. Bei GUI Programmierung wird mittels
autoconf/automake die Buildumgebung automatisch erzeugt.

Bei Compile-Fehlern und Warnungen kann man sich mit Mausklick durch die
Fehlerzeilen bewegen. Kann also alles was Emacs in dieser Richtung kann,
nur halt mit Klicki-bunti.

Anjuta läuft hauptsächlich unter Windows, könnte sich aber unter Cygwin
ev. in Windows bauen lassen.

Autor: Philipp Sªsse (Gast)
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@Leopold: Es gibt das komplette KDE für Mac OS X, also warum nicht
KDevelop. Nur halt als X11, nicht Aqua.

Apropos OS X: wenn mehrere an einem Projekt arbeiten (besonders bei
extreme programming) gibt es natürlich nichts besseres als
SubEthaEdit!

Ich programmiere übrigens immer mit vim. Nur den finde ich
uneingeschränkt mächtig, ohne umständlich zu bedienen zu sein. Ist nur
ganz am Anfang halt ein wenig Überwindungssache.

Autor: nur mal schauen (Gast)
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warum hier jedit nicht auftaucht...? OK ist vielleicht nicht besonders
resourcenschonend, aber dafür auf mehreren Plattformen zuhause

Autor: Josef Zimmermann (Gast)
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Ich verwende bevorzugt Anjuta jedoch auf einem Linux System.

Kate ist ebenfalls ganz nett. Emacs / vi, wer sich den die Mühe machen
will. vi nutze ich nur als Notlösung, also wenn mal kein X-Windows
läuft.

Mit KDevelope oder Eclipse wollte einfach keine rechte Freude
aufkommen. Es ist etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen und
besonders Eclipse zickte in meinen Test mit C ziemlich rum.

Sourcenavigator ist auch noch ganz nett, wenn man sich nicht von den
Fehlern im Syntaxhighlighting ins Boxhorn jagen lässt und gelegentliche
Abstürze in kauft nimmt.

pn2 ist auf Windows eine sehr gute Lösung. UEdit habe ich mal gekauft
und ärgere mich nun schwarz, weil das damalige Download nicht mehr
vorhanden ist. Und nun läuft die aktuelle Version nicht mehr mit
meinem Key. Also spart Euch das Geld. pn2 reicht in den meisten Fällen
aus. Wenn aber Geld keine Rolle spielt, sollte man auch über Codewrite
nachdenken.

Mein Favorit ist und bleibt aber anjuta.

Autor: Jens (Gast)
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> und gelegentliche Abstürze in kauft nimmt.

Eine abstürzende Software ist ja wohl einfach nur völlig wertlos!

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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>> und gelegentliche Abstürze in kauft nimmt.

>Eine abstürzende Software ist ja wohl einfach nur völlig wertlos!

Warum gibt's dann immer noch so viele schrottige PCs und so viele
Windows-Nutzer?

<SCNR>

Autor: Jens (Gast)
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Was hat Windows mit Absturz zu tun? Mein XP ist noch NIE abgestürzt...

Autor: Μαtthias W. (matthias) Benutzerseite
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Hi

Betriebssystem Flamewar! Jetzt sofort!!!!1

POPCORN POPCORN POPCORN

Matthias

Autor: Josef Zimmermann (Gast)
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Noch mal kurz zu Abstürzen und Sourcenavigator.

Gelegentliche Abstürze bedeutet in diesem Fall das kein Code verloren
geht und diese nach ca. 6h intensiver Arbeit auf einem XP System
auftritt. Unter Linux konnte ich dieses Problem bisher nicht
beobachten. Allerdings biete Sourcenavigator einen paar Schmankerl, wie
Cross Reference und Class Browser.

Wer Interesse hat findet hier mehr dazu:
http://sourcenav.sourceforge.net/download.html

Ich arbeite auch lieber auf Linux Systemen, halte aber ein Diskussion
über das bessere Betriebssystem für ziemlich überflüssig. Aber manchmal
will der Kunde eben unbedingt seine exotische Compiler/Tools-Umgebung
auf Windows haben. Und dann wäre man froh, wenn man eine flexible IDE
für alle üblichen Systeme/Compiler/Tools zur Verfügung hätte. Daher
denke ich, wird langfristig so etwas wie Eclipse das Rennen machen,
auch wenn die meisten Entwickler nicht mehr als 5% davon wirklich
benötigen.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Hmm, verstehe ich nicht, was geht den Kunden meine Programmierumgebung
an?

Autor: Josef Zimmermann (Gast)
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Wenn Du innerhalb eines Teams nur für bestimmte Module zuständig bist,
kommst Du nicht darum herum.

Wenn in Auftrag/Vertrag ein bestimmter Compiler aus welchen Gründen
auch immer festgeschrieben ist, hängst Du auch wieder am
Fliegenfänger.

Im Automobilbereich ist es z.B. üblich die komplette Toolchain
festzuschreiben und gegebenfalls Zertifizieren zu lassen. Da hast Du
mit gcc keine Chance.

Ausserdem haben viele Kunden Angst vor der GPL/LGPL weil sie glauben,
dann ihren Quellcode offen legen zu müssen oder nicht alle Rechte am
Endprodukt zu besitzen. Oder sie haben Angst, weil sie niemande für
Compilerfehler haftbar machen können, weil keine richtige Firma
dahinter steckt, weil angeblich kein Support vorhanden ist, etc.
Eben die übliche Litanei gegen OpenSource.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Jaja, die Litanei kenne ich auch, zur Genüge.  Mir war aber nicht
klar, dass es Leute gibt, die mir selbst meinen Editor noch
vorschreiben wollen.  Vermutlich wäre sowas für mich ein k.o.-
Kriterium.

Autor: Peter Dannegger (Gast)
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"Was hat Windows mit Absturz zu tun?"

Nun unter Windows heißt das eben Absturz und unter UNIX Coredump und
woanders sind es Bömbchen.

Das Resultat ist unter jedem OS das gleiche, die Anwendung terminiert
und die Daten sind futsch.

Soll also keiner so tun, als wäre ihm sowas noch nicht passiert, völlig
egal welches OS.


Peter

Autor: Josef Zimmermann (Gast)
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Hallo Peter

Für mich ist ein ungewollter Anbsturz unter Windows, Linux oder sonst
einem Betriebssystem ein "Absturz". Egal ob mit oder ohne
Datenverlust.

Sourcenavigator stürzte reproduzierbar auf mehreren WindowsXP Systemen
nach einigen Stunden ab. Sourcenavigator läuft auch auf Linux und da
konnte ich dieses Problem nicht beobachten. Es muss deshalb nicht
automatisch am Betriebsystem liegen, obwohl das naheliegend scheint. Es
könnte auch ein Fehler in der Win-Portierung oder in einer Lib sein.

Also worüber regst Du Dich auf?

Autor: Jens (Gast)
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> Es könnte auch ein Fehler in der Win-Portierung oder in
> einer Lib sein.

Davon kannste mal ausgehen. Aber ist ja immer so, unfähige
Programmierer gibts nicht und somit kann nur Windows schuld sein.
Sourcennavigator gabs doch bestimmt erst nur für Linux, oder?

Autor: Dietmar (Gast)
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Und nun mein Favorit !!!


EDITPLUS


http://www.editplus.com/

Autor: Rolf Magnus (Gast)
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> Für mich ist ein ungewollter Anbsturz unter Windows, Linux oder
> sonst einem Betriebssystem ein "Absturz". Egal ob mit oder ohne
> Datenverlust.

Also ein Absturz sollte natürlich nicht vorkommen. Aber ich finde, daß
es mitnichten egal ist, ob dabei Daten verlorengehen oder nicht. Ich
habe nämlich keine Lust, die Arbeit zweimal zu erledigen.

Autor: Josef Zimmermann (Gast)
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Ein Absturz ist zunächst einmal ein Absturz und deutet auf einen Bug
hin.
Ein Absturz mit Datenverlust ist natürlich deutlich schlimmer. Aber es
ging mir dabei nicht um eine Bewertung über die schwere des Absturzes
sondern um die Festellung das SourceNavigator unter WinXP nach einiger
Zeit abstürzt, was mit der Linux Version bisher nicht vorgekommen ist.


@ Sourcennavigator gabs doch bestimmt erst nur für Linux, oder?
Sourcenavigator wurde urspünglich von Cygnus entwickelt. Cygnus wurde
dann einigen Jahren von RedHat gekauft und damit wurde SourceNavigator
zu OpenSource. Jeder der auf dem Amiga entwickelt hat, kennt bestimmt
noch den CygnusEd. Ich vermute das CygnusEd der Ursprung des
SourceNavigators ist, zumal beide die gleichen Macken beim Syntax
Highlighting aufweisen. CAS soll ebenfalls an der Entwicklung unter dem
Projektnamen Pathfinder im Rahmen von MultiX beteiligt gewesen sein.
Also vermutlich war der Ansatz für SourceNavigator von vornherein die
Plattformunabhängigkeit.

Weitere Infos zu CAS/Pathfinder:
http://www.cas-gmbh.de/software/snav/V452DL.html

So langsam wird das Ganze etwas SourceNavigator lastig. Das Teil ist
interessant, aber ich ziehe zur Zeit Anjuta vor.

Autor: mrx (Gast)
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vi

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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ed

Autor: Thomas Kuschel (Gast)
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Ich habe schon etliche Editoren verwendet,
UltraEdit, vi, (X)emacs, textedit, eclipse,...

Derzeit arbeite ich hauptsächlich mit dem Eclipse,
Mein Faforit bleibt jedoch bislang der SlickEdit (v.a. sehr gut
zum Analysieren von C/C++ Codes mit unvorstellbar vielen
Eigenschaften.

Thomas

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