Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 4V stabil aus 4x Mignon?


von Thorsten (Gast)


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Hallo,
ich sitzte hier derzeit und suche einen Buck-boost-Converter für meine 
neuste Bastelei.

Ich möchte eine Schaltung bauen die von 4 Mignonzellen gespeist wird. 
Ich verzichte hierbei bewußt auf Akkus und möchte zugunsten der 
Batteriekapazität 1,5V Alkali-Batterien benützen.

Akkus haben mir für diesen Anwendungsfall eine zu hohe Selbstentladung. 
Ich werde die Schaltung nicht sehr oft benötige (3...4mal im Jahr) und 
habe dann lieber Einwegbatterien die mehr Kapazität und keine so große 
Selbstentladung wie NiMh-Akkus haben.

Zum Problem: meine Schaltung benötigt 4V.
Eingangsspannung von den Batterien Maximal 6V, Minimal ???...bis sie 
eben leer sind!

Und nun finde ich keinen passenden Buck-Boost-Converter! =(

Die Converter sind entweder nach oben bis max 5,5V begrenzt (was bei 4x 
1,5V schlecht ist!)
Oder sie sind nach unten begrenzt, die die mehr als 5,5V nach oben 
haben, sind meist mit minimal 3...3,5V angegeben! das ist mit zu hoch.
Bei einer minimalen Eingangsspannung von 3,5V werfe ich die Batterien 
mit 0,9V Restspannung weg =(

Welche Möglichkeiten seht Ihr? entweder ich erhöhe die Anzahl der Zellen 
oder ich mache das ganze nicht über einen Buck-Boost-Converter, aber wie 
dann?

Bin um jeden Tipp dankbar!
von Thorsten (Gast)


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ups, sorry vergessen Iout ~400...500mA
von bloß keine benachrichtigung... (Gast)


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von Basti (Gast)


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> http://www.mikrocontroller.net/articles/Versorgung_aus_einer_Zelle

Was spricht gegen eine Lösung mit einer oder zwei Zellen so dass ein 
Boost-Converter reichen würde? Ansonsten such mal unter dem Stichwort 
"SEPIC" weiter.

Hier z.B. mal das Datenblatt vom LT1930, dort ist auch die 
SEPIC-Beschaltung beschrieben, sollte sich recht leicht für 4V 
adaptieren lassen.

> http://www.mikrocontroller.net/attachment/128739/LT1930.pdf
von Thorsten (Gast)


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nop, keine Taschenlampe.

Der Tipp mit der Taschenlampe is aber garnicht mal schlecht.
Ich könnte mir eine solche kaufen und die Teile entsprechend 
ausschlachten! (sofern die Teiler auch wirklich 500mA bringen!?)
von Thorsten (Gast)


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>Hier z.B. mal das Datenblatt vom LT1930, dort ist auch die
>SEPIC-Beschaltung beschrieben, sollte sich recht leicht für 4V
>adaptieren lassen.

so schlecht ist der erstmal nicht, aber die 2,6V min-Input erscheinen 
mir noch etwas hoch, das wären 0,65V je Zelle wenn das Ding abschaltet.
Etwas weniger Spannung wäre schön!
Würde aber einer dinierten Untergrenze dann in einen Stromsparmodus 
wechseln sodass unter z.B. 0,8V nur noch 100mA benötigt werden, das 
reicht dann bis zum Batteriewechsel.

1 odfer 2 Zellen sind mir zu wenig, bei 4V / 500mA sind die Batterien 
(zu) schnell leer.
von Thorsten S. (thosch)


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Hallo Namensvetter,

SEPIC hat den Nachteil eines relativ schlechten Wirkungsgrades, ich 
würde mich mal bei den single-coil buck/boost Convertern von Linear 
umsehen.

Der LTC3115-1 könnte Deinen Anforderungen entsprechen...
http://www.linear.com/product/LTC3115-1

Gruß,
Thorsten
von Thorsten S. (thosch)


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Hmm, wenn Dir die 2,6 oder 2,7 V Minimalspannung nicht reichen...
Bei der Entladespannung hat eine Reihenschaltung aus 4 Alkaline-Zellen 
sowieso schon einen derartig hohen Innenwiderstand, daß Du wohl kaum 
noch 500mA rausbekommst...

Ich würde komplett umdenken. Was spricht eigentlich gegen einen 
Einzelzellen-LiIon-Akku und einen LTC3440 oder LTC3442 als Wandler?

Selbstentladung ist auch gering und das Ladegerät fällt entsprechend 
simpel aus, da man für 'ne Einzelzelle einen der Standard Linearlader 
verwenden kann und ohne Balancer auskommt.

Gruß,
Thorsten
von Dirk (Gast)


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Ab 0,8V haben die Batterien praktisch keine Restkapazität mehr:

http://www.powerstream.com/AA-tests.htm
von MaWin (Gast)


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Verzichte auf Schaltregler, nimm einen einstellbaren
ultra low dropout Linearregler wie LP3874-ADJ und
stelle den auf 4V ein.

Der erzeugt 4V, wenn die Batteriespannung von 6V bis auf
4.1V fällt bei 500mA Last, bei weniger Last holst du
auch noch das legzte 0.1V aus der Batterie.

Den Rest von 4.1V bis 3.9V fällt auch die
Ausgangsspannung von 4V auf 3.8V, was meist noch in
Toleranz der Schaltung liegt.

Der Aufwand für einen Schaltregler steht in keinem
Verhältnis zu den durchschnittlich 10% mehr Effizienz.

(Falls du mehr oder weniger Strom brauchst, gibt es
ebenfalls passende Regler, bis 3A).
von Dirk (Gast)


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Bei 100mA "Ruhestrom" und einer Zellenspannung von 1,0V läuft deine 
Schaltung max. noch 1 Stunde. Um z.B. noch eine Nacht mit 7h bis zum 
nächsten Batteriewechsel durchzuhalten, muss die Zellenspannung noch ca. 
1,2V betragen. Ich denke, du brauchst da andere Kaliber für eine 
funktionierende Stromversorgung.
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