frage zu einfachem uC Ohmmeter

Gast #2504125
Hallo,

ich würde mir gerne ein einfaches Ohmmeter bauen, das die wesentliche 
Eigenschaft haben soll, daß die Bereichsumschaltung automatisch 
funktioniert. Was ich tun möchte, ist folgendes: Zu messenden Widerstand 
anschließen - Wert ablesen - ins entsprechende Facherl einwerfen. 
Zwischen den Zeilen kann man schon lesen: Hohe Genauigkeit muß das Ding 
nicht gerade haben.

Bei meinen Recherchen ist mir folgende Projektarbeit untergekommen: 
http://mexlewiki.hs-heilbronn.de/UserFiles/File/Ohmmeter.pdf
(Das ist auch gleich die Quellenangabe für den angefügten Schaltplan, 
der die Meßschaltung ohne Mikrokontroller darstellt)

Dazu meine Frage: Angenommen, (nur) das Relais K1 ist geschlossen (ist 
für den Meßbereich der kleinsten Widerstände, korrekt?). Dann sei der 
Widerstand zwischen OP-Ausgang und GND gleich Meßwiderstand plus R4, 
also beispielsweise 10 Ohm + 10 Ohm = 20 Ohm. Mit der Eingangsspannung 
von 0,1 Ohm und einer Verstärkung von 2 (ist doch 1+(Meßwid./R4), 
korrekt?) ergibt sich die Spannung am OP-Ausgang zu 0,2 Volt. Schnell 
überschlagen fließt dann über die genannten Widerstände ein Strom von 
100 mA. Im Datenblatt lese ich gleich in der dritten Zeile "±80 mA 
Output Drive Capability". Gibt das ein Problem?

Und dann noch:
- Wo beziehe ich diesen Operationsverstärker oder eine Alternative? (bei 
Reichelt gibts den nämich nicht)
- (Wo) gibt es weitere Links zum Thema (Fokus auf Einfachheit des 
Gerätes)

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Ideen!
lg, Nino.
Angehängte Dateien:
Gast
'tschuldigung! Eine Spannung in Ohm tut natürlich weh - das sehe ich 
ein. War ein Tippfehler, tut mir leid. Für normal kann ich zumindest 
Volt, Ampere und Ohm auseinanderhalten ;-)

lg, Nino.
Gast
Die Schaltung liefert einen je nach Bereich vorgegebenen Strom, so läßt 
sie sich leichter verstehen.

Den Wert von R1 kann man im Plan nicht genau erkennen. Mit 49 K hätte 
man 0,1 V am (+) Eingang des OPs. Damit wäre auch für den Widerstand zur 
Einstellung des Stromes eine Spannung von 0,1 V vorgegeben. Mit 10 Ohm 
(R4) wären das dann 10 mA als Strom in dem Messbereich - das ist keine 
Problem für die Meisten OPs.

Wenn es nicht so sehr auf Genauigkeit ankommt, könnte man die Relais 
auch durch Transistoren (NPN) oder MOSFETs ersetzen - den Umweg über ein 
extra Relais braucht man da eigentlich nicht. Bei K1 macht das relais 
noch am ehesten Sinn - so etwa +-2 % sollten auch so gehen.  Es geht 
auch rein Elektronisch ohne Verlust an Genauigkeit, z.B. mit mehr FETs, 
oder einem MUX (z.B. 74HC4052) und einem MOSFET.
Gast
Da frage ich mich - Wieso eigentlich selber bauen?

Schon ein 30€ Multimeter hat eine automatische Umschaltung.
Ab 100 Ohm nutzt es die 3 1/3 Stellen aus.

Für den Preis bekommt man die Einzelteile nicht mal bei Pollin.

Antwort schreiben

Eine eigene Frage? Dieser Thread ist über 14 Jahre alt. Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.

Neuen Thread starten

Eine Lösung, Ergänzung oder Rückmeldung zu diesem Thread? Dann antworte hier.

Formatierung
  • [c]C-Code[/c]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] – Link zu einem Artikel
  • Verweis auf einen anderen Beitrag: Rechtsklick auf dessen Beitrags-ID (#8078628), „Adresse kopieren“, in den Text einfügen

Mehr zur Formatierung

Längeren Sourcecode als Anhang, nicht in den Text. JPG nur für Fotos und Scans; Zeichnungen und Screenshots als PNG oder GIF. Siehe Bildformate.

Schon registriert? Anmelden

Wird nicht angezeigt. Wir schicken dir einen Link; sobald du damit bestätigst, erscheint dein Beitrag.

Mit dem Abschicken legst du einen kostenlosen Account an und erkennst die Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung an.