Hallo! Das Zielboard wird demnächst bestückt sein mit einem ARM7TDMI. Dort habe ich einen DMA-Transfer für die USART-Schnittstelle eingestellt, der per Interrupt das Empfangs-Ende signalisiert. Die empfangenen Daten müssen natürlich bearbeitet werden, bevor sie durch den nächsten DMA-Transfer inkl. Interrupt überschrieben werden. Ich setze voraus, dass die Bearbeitungsroutine schneller läuft als neue Pakete ankommen, so dass keine Pakete verloren gehen. Nun ist die Frage nach der "best practice": Den Empfang solange deaktivieren, bis das Paket bearbeitet wurde, um den DMA-Empfang danach wieder zu aktivieren und weitere Pakete empfangen zu können? Falls ja, muss der DMA und der Interrrupt derweil deaktiviert werden? Was passiert falls in der gleichen Zeit doch noch ein zweites Paket eintrudelt? Danke fürs Lesen! Paule
wie wärs mit 2 puffern? ist der 1st voll, wird der 2te eingehängt. kann meines wissens die HW schon. löst den IRQ aus, und du kannst dir in aller ruhe anschauen was da gekommen ist. und hängst den puffer wieder als als 2ten ein.
Ich würde zwei Buffer vorsehen, zwischen denen "umgeschaltet" wird. Zu beginn schaufelt der DMA alle ankommenden Pakete in Buffer A. Ist ein vollständiges Paket empfangen, dann wird der DMA so umkonfiguriert, dass er ab nun alles in Buffer B schaufelt. Derweil kann deine Bearbeitungsroutine gemütlich das Paket verarbeiten. Ist Buffer B voll, dann wird wieder per Interrupt umgeschaltet usw. So geht fast mit Sicherheit kein Paket verloren und du musst weder den Empfänger noch den DMA ausschalten. Das ist ja nicht so günstig, denn zwar ist die Verarbeitung der Pakete schneller, als neue Pakete eintreffen, aber es kann ja trotzdem mal vorkommen, dass dir einer Daten sendet, obwohl du die ja noch gar nicht haben willst ;-)
Danke für die Antworten! Da das Empfangen vom Empfänger quittiert werden muss und das Verarbeiten sehr viel schneller vonstatten gehen sollte, als neue Pakete eingehen, werd ich den einfachsten Weg beschreiben: Nach Empfang wird DMA (und damit der IRQ) deaktiviert, bis die Bearbeitung abgeschlossen ist. Der Kommunikationskanal wird erst danach wieder geöffnet. Das erspart mir das mühselige Schützen von Puffern gegen quasi-parallelen Zugriff von IRQ-Routine und Verarbeitungsroutine.
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