Hallo Elena,
ganz einfach wird das Programm sicher nicht werden. Die Ansteuerung
eines LCD-Modules ist nicht so schwer, solange man nicht grafische
Ambitionen bekommt. Bei dem Daten-Exportieren auf eine SD-Karte bin ich
mir schon nicht mehr so sicher.
Assemblern lernt man, indem man erst sehr kleine Programme schreibt für
irgendeinen Mikrocontroller. Auf jeden Fall braucht man ein Handbuch zu
dem Mikrocontroller mit Erklärung der Befehle (bis ins Detail gehend)
und die nötige Hardware (Programmiergerät+ Monitorprogramm,
Personalcomputer, vielleicht eine Steckplatte, mit der man
Minimalsysteme aufbauen kann ohne Lötkolben etc. Die Steckplatten sind
für Experimente gut geeignet und nicht allzu teuer.
(Sly-Elektronik/Berlin, Conrad-Elektronik). Mikrocontroller im
Dual-Inline-Gehäuse (2 Reihen Anschlüsse im Abstand 2.54mm) sind dafür
ideal, wie z.B. der 8035 von Intel bzw. kompatible, 8031 bzw 80C31 von
Intel (inzwischen gibt es hundert Anbieter) oder Atmel. Manche arbeiten
nur mit internem Programmspeicher, andere auch mit externem
Programmspeicher. Für die letzteren braucht man nur einen Eprommer und
EEPROMS wie den 28C64, 28C16 etc., um ausgetüftelte Programme nach
Einsetzen in die Platine/Steckplatte zu testen.
Zusätzlich ist ein Software-Simulator sinnvoll, der den Programmablauf
simuliert. Im Prinzip braucht man dann gar keine Hardware außer dem PC,
um zu sehen, was das Programm anstellt.
Empfehlenswerte Literatur wäre 'das Mikrocontroller-Kochbuch' von
Herrn Roth; oder zum Einsteigen auch 80iger-Jahre-Literatur über die
MCS48-Familie oder Z8-Familie, falls man noch Bücher findet. Oder die
preiswerte Literatur über die PICs. Dann nur noch viel Draht kaufen,
Quarze, 5V-Computer-Netzteil, Steckplatten, den Mikrocontroller, ein
Widerstandssortiment, ein universelles Programmiergerät,
Personalcomputer, Leuchtdioden zum Anzeigen der Pegel, Aktivbox,
Krokodilklemmen-Kabel, Multimeter usw.
Thomas