Gast
#2532267
Hallo, es geht um eine Stromquelle die aus einer AC-Spannung einen Strom erzeugt. Das ganze zwischen 5-30mA und bis 10Mhz. Die grundsätzliche Schaltungsidee habe ich aus einer alten Appnote die ich aber leider gerade nicht vorliegen habe. Das Prinzip ist aber einfach: Ein Op wird über einen Verstärker der den Strom über einen Widerstand abgreift rückgekoppelt. Den OP sieht man im Layout oben und der Instrumentenverstärker greift die Spannung über dem Widerstand ab. Der Instrumentenverstärker ist aus recht bissigen ADA4817 aufgebaut. Die Idee war das die Rückkopplung viel schneller als der OP selber ist damit das ganze stabiler wird (D.h. der Instrumentenverstärker keinen Pol innerhalb der Bandbreite des OPs hat) Das Problem ist nun, dass eine Stromquelle instabil wird, wenn sie eine Induktivität treibt (Analog zu einem OP der als Spannugnsquelle eine Kapazität treibt). Das ganze habe ich auch mit Pspice simuliert und es zeigt sich so ziemlich das was ich auch im realen Aufbau messe. Sobald eine Induktivität am Ausgang hängt, gibt es ein Peaking im Ausgangsstrom. Das ganze ist auch soweit logisch da 1/beta und Schleifenverstärkung (Aus Pspice extrahiert indem man ne LC Kombination aus den Ausgang des oberen OPs hängt und die Schleife auftrennt) sich mit über 20db/dekande schneiden. Nun ist die Frage: Wie soll man das ganze kompensieren? Das ganze soll wiegesagt bis 10 Mhz stabil sein. Ich habe nun einiges dazu gelesen aber irgendwie komme ich nicht auf einen grünen Zweig. Ich kann zwar eine RC Reihenschaltung in die Rückkopplung geben aber die hat nur für sehr kleine R (<10Ohm) und große C überhaupt einen Effekt auf den Verlauf von 1/beta...Das kann ja irgendwie nicht sein. Bin für alle Hinweise dankbar! Tim


