Hallo! Diesmal hab ich eine ganz knifflige Frage an euch. Ich habe hier ein digitales Videosignal (FBAS) , welches 8Bit breit ist. Das Luminanzsignal zu erzeugen war einfach, da man nur ein Delay mit 300 bis 340ns aufbauen musste und mit 6-D-FLIPFLOPs mit 17,732MHz kam ich gut auf 338ns und der DAC für die Luminanz kann auch ganz gut damit umgehen. Bei der Chrominanz ist es leider nicht so einfach. OK, ich könnte das Videosignal analogisieren, filtern, verzögern und danach wieder digitalisieren, aber der Aufwand wäre größer. Gebraucht wird das für ein kleines LCD-Display aus der P-Wundertüte, ohne Bezeichnung. Am Panel steht nur U0-U7, V0-V7, Y0-Y7 und MCL, VCC und GND. Auch inkludiert die LED-Hintergrundbeleuchtung ;) CPLD und DSP kann ich ich nicht programmieren, da mir das Equipment und die Programmierkenntnisse dafür fehlen. Folgenden Link hab ich mir auch schon angeschaut: http://www.filter-solutions.com/digital.html Vielleicht hat jemand eine Idee wie man sowas diskret aufbaut.
> CPLD und DSP kann ich ich nicht programmieren, da mir das Equipment und > die Programmierkenntnisse dafür fehlen. Fürn CPLD bzw. FPGA braucht man Equopment für ca. 15€ und die Software ist umsonst. Das Problem hört sich auch lösbar für einen Anfänger an dea es sich nur um eine Verzögerung handelt. Am Ende wirst du jedoch die ganze Displaysteuerung ins FPGA verschieben und kannst noch viele andere Features hinzufügen und FPGA noch für andere Dinge verwenden. Diskret wirst du wohl kaum weiterkommen ( eventuell mit FIFOS und etlichen anderen Bauteilen) das dumme ist halt, daß du die gleiche schaltung Diskret aufbauen müßtest die du ins FPGA reinmalen könntest und dann ins FPGA sendest. Die einzelnen Bauteile (die im FPGA schon drin sind) würden den Preisrahmen sprengen.
Ich verstehe nicht, warum ein digitales Farbfernsehsignal mit einer PAL-Verzögerungsleitung behandelt werden soll. Das PAL-Verfahren soll Übertragungs-Phasenfehler ausbügeln, die gibt es digital nicht. Das Signal muss vermutlich nur in drei 8-Bit-Signale aufgeteilt werden. Das Y-Signal kommt soweit ich weiß doppelt so häufig wie U und V. Drei 8-Bit-Register 74xx574 und eine Ansteuerlogik dazu ist vermutlich alles.
http://de.wikipedia.org/wiki/YUV-Farbmodell http://www.cine4home.de/knowhow/ChromaUpsampling/ChromaUpsampling.htm um welche YUV-Variante handelt es sich?
Es handelt sich um die YUV 4:4:4-Variante beim Display. Also 3 x 8 Bit pro Signal Dann noch ein weißer Aufkleber: Mono: 4 - 6,875 MHz PAL: 13,5 - 32 MHz NTSC: 14,3 - 27MHz VCC: 5V 150mA DEC: 4:4:4 MAT INC. 2001 Mehr Infos hab ich nicht und bis jetzt nur ein S/W-Bild mit Y0-Y7 bei 17,734MHz zusammen gebracht.
Immerhin klappt es in Schwarzweiß, das ist schon ein Erfolg. Sehr merkwürdig. PAL und NTSC sind nur analoge Verfahren, es macht keinen Sinn ein Digitalsignal so zu bezeichnen. Aber das ist bei P. schon mal vorgekommen, eigentlich war damals - ein Sharp-TV-Display mit drei RGB-Analogeingängen - nur gemeint, dass es auf 525 oder 625 Zeilen-Norm umschaltbar ist. Die 4:4:4 muss das Interface aus dem 8-bit-Videosignal gewinnen, wie sieht das YUV-Verhältnis darin aus? Mat Inc. gibts Dutzende, das wird schwer zu finden sein. Ist ein IC auf dem Display beschriftet, dann kann man dazu Datenblätter suchen.
Der Display ist komplett von Aluminiumorigami umgeben. Ohne den Display zu zerstören, werde ich keinen Blick rein werfen können.
Hallo! Ich hab mir jetzt etwas die Patentschreiben von ITT durchgelesen. Kapitel Digit2000 von 1982. Hinter das Geheimnis des Systems bin ich noch nicht gekommen, aber wie man wenigstens den Chrominanz-Burst teilweise isoliert. ITT machte das mit Sandcastle-Signal und habe auch damit experimentiert, siehe Anhang. Bei mir sind aber im Burst noch einige Fremdsignale enthalten, aber weniger als vorher. Ein kleiner Fortschritt. ITT machte allerdings viele Geheimnisse rund um das Digit2000-Systems. Eigener Chipsatz mit eigens angefertigten CCU :) Datenblätter gibts auch keine, sogar in den Büchern kann das nur der CCU steuern. Aber die Patenschrift ist recht interessant und vielleicht finde ich noch den Teil der Filterung des Chromasignals :)
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