Moinsen, ich habe 2 Servos, die über einen Kugelhahn je eine Leitung mit Flüssigkeit öffnen und schließen. Die Steuerung erfolgt über einen Atmega32 (der noch div. andere Aufgaben hat). Nun möchte ich gerne der Situation "Hahn offen" + "Stromversorgen bricht ab" abfangen. D.h. sobald der Strom wegbricht sollen mit letzter Kraft die Servos aufjedenfall noch auf "zu" gestellt werden. Es muss quasi ein Ausfall mit ca. 1 Sekunde abgefangen werden. Hat jemand einen passenden Lösungsvorschlag hierfür? Ist das mit Elektrolytkondensatoren noch realisierbar? Brauch ich evtl ne Lithiumzelle? Ideen gerne gesehen. Beste Grüße Hans
Tja - was passiert, falls es doch mal nicht funktioniert? Keller unter Wasser? Dann musst du das sicher bewerkstelligen. Falls du von Modellbauservos redest - so richtig zuverlässig sind die nicht. Wieviel "Saft" du tatsächlich brauchst, hängt auch sehr vom mech. Widerstand des Gesamtsystems ab, wird erfahrungsgemäss erstmal etwas weniger, dann immer grösser :-) Ich würde 4 Mignonzellen nehmen, auch aus Gründen der geringen Selbstentladung.
hi, wenn dein Servo im mittel beim zudrehen 1A aufnimmt. Dann brauchst du wenn das zudrehen 1s Dauert eine Energie von 1As. Wenn du den gesamten Energieinhalt eine Kondensators nutzen könntest müsste dieser also eine Kapazität von C = Q / U haben. C = 1As / 5V = 0.2F Weil die Spannung natürlich nicht zu sehr absinken darf müsste dein C eher 1F oder mehr haben. Sowas gibts glaube ich sogar. Solltest aber auf den Innenwiderstand achten, der kann dir leicht nen Strich durch die Rechnung machen.. gruß
Wenn es mal nicht klappt, dann is das nicht all zu schlimm schlimm - es muss demnach nicht die höchste Sicherheitsstufe sein. Es kommen max. 1,5 l durch den Schlauch als Maximalmenge. Ich würd nur prinzipiell ne Sauerei vermeiden wollen, wenn es wirtschaftlich sinnvoll möglich ist. Eingesetzt werden einfache kleine Servos: http://www.conrad.de/ce/de/product/233751/TOP-LINE-STANDARD-SERVO-RS-2-JR/SHOP_AREA_19788&promotionareaSearchDetail=005
Versuche es mit einem überdimensionierten Schaltnetzteil ohne PFC, dass auch noch bei 90 VAC funktioniert. Die Hold-up-time (Netzausfallüberbrückungszeit) dürfte damit recht lang sein. http://www.reichelt.de/Festspannungsnetzteile/PSA-15R-050/index.html?;ARTICLE=82073 Unabhängig davon: Die Stromversorgung zwischen Servo und Mikrocontroller musst du gut entstören, am besten mit einer Diode und Kondensator für den Mikrocontroller.
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