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Forum: Markt Gebrauchte Lithium-Batterien 3,6V/ca. 14 Ah


Autor: Rolf F. (Gast)
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Ein Bekannter von mir wechselt die Batterien von Rettungsgeräten für
Reserve-Fallschirme. Diese 3,6 V Li-Batterien sind nach nur 2 Jahren
Einsatz noch ca. 80 % voll (um 3,62 V Spannung), aber er kann damit
nichts anfangen und schickt sie bisher zum Hersteller (Cypres) zurück
(ca. ein Zweier-Pack pro Woche).
Gibt es jemanden der dafür ein paar EUR ausgeben würde?

Die Batterien haben dieselbe Größe wie Mono-Zellen (Durchm. 26 mm,
Länge 50 mm), aber die 2,5-fache Spannung und schätzungsweise 14
Amperestunden Kapazität (nach den 2 Jahren noch ca. 10 Ah), also
relativ viel, denn eine 1 mA Low-Power-LED kann man damit gut ein Jahr
lang betreiben.
Hier ist ein Bild von diesen Zweier-Packs von diesen Batterien, die
auch in meinem Rettungsgerät (Cypres Expert) verwendet werden:
http://www.nouvelair.ca/img/vendre/batteryCypres.jpg
und hier die Daten einer anscheinend baugleichen Batterie wie man sie
bei Reichelt kaufen kann:
http://www.reichelt.de/index.html?SID=15KybtZKwQAQ...

In dem Zweier-Pack ist noch eine 1,5 A-Sicherung und ein 100 µF-Elko,
aber man kann es problemlos zerlegen und z. B. einen MSP430 an einer
Batterie betreiben.

Autor: Rolf F. (Gast)
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Nachtrag: Ich bin bei Reichelt in der Zeile verrutscht; die anscheinend
baugleiche Batterie dort hat 8,4 Ah und nicht 14 Ah. Auf den Batterien
von Cypres steht leider keine genaue Angabe, so daß wohl 8,4 und nach
den zwei Jahren Einsatz wohl 6 Ah hinkommen müßte.

Autor: michaelr (Gast)
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schick mir bitte eine email. deine adresse habe ich ja nicht...gruss
michael

Autor: Christian Schubert (Gast)
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habe Interesse. Was sollen die denn kosten. Könnte ca. 10 Stück
brauchen.

MfG

Schubert

Autor: Rolf F. (Gast)
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Ich gehe mal von 1,50 EUR pro Batterie aus, also 3 EUR pro Zweier-Pack.
Der Bekannte, der die Batterien hat, ist unter
thomas.boeff@web.de
erreichbar.
Übrigens verwende ich zwei der Batterien auch in einer kleinen
Taschenlampe mit einer 5,2 V / 0,5 A Halogen-Lampe ;-)
Die Batterien sind auch beschränkt ladbar; d. h. wenn die Batterie
nicht ganz leer ist, kann man sie etwas aufladen (mit max. 50 mA).

Autor: rayelec (Gast)
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> Die Batterien sind auch beschränkt ladbar; d. h. wenn die Batterie
> nicht ganz leer ist, kann man sie etwas aufladen (mit max. 50 mA).

Das ist aber ein ganz schlechte Idee!!!!

Ich nehme an, dass es sich um hermetisch verschweisste
Li-Standardzellen in AA-grösse handelt. Wir haben bei uns im Betrieb
mal eine solche Zelle von Sonnenschein (versehentlich) geladen. Das
Resultat war eine gewaltige Explosion!! Der Stahlmantel der Zelle war
zerfetzt und der Inhalt war im ganzen Labor verteilt!!!

Leute, ihr riskiert euren Kopf, wenn ihr diese Zellen auflädt!!!!

Autor: Rolf F. (Gast)
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Ok, dann genauer: 50 mA für maximal 3 Stunden auch begrenzt auf maximal
3,8 V Ladespannung.
Damit hatte ich bei einem Dutzend Batterien kein Problem.

Übrigens habe ich die 220 mA Li-Knopfzellen öfters aufgeladen (mit 2
mA) und da hat sich nichts aufgebläht, obwohl man sowas bei einigen
älteren gebrauchten Batterien sieht. Da sind die Warnhinweise der
Hersteller stark übertrieben!

Außerdem ist in den Zellen eine starke Säure. Deshalb habe ich mal den
Versuch, eine Zelle aufzusägen, um zu sehen was drinn ist, aufgegeben,
auch weil mir eine Säure-Wolke entgegenkam.
Naja, für Syvester wäre eine überladene Li-Batterie aber mit
ausreichend Sicherheitsabstand aber noch als Knaller brauchbar und
ungefährlicher als Pulver-Mixereien, bei denen einem die Arme
wegfliegen ;-)

Autor: Martin S. (Gast)
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Mir ist aber immer noch lieber daß mir ein Stückchen Pappe vom Knaller
gegen den Arm fliegt, als die Alien-Pisse die da in den Zellen drin ist
mir in die Augen spritzs ...

Autor: Rolf F. (Gast)
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Ich kenne diese Elektro-Knaller auch als Elektrolyt-Kondensatoren, die
an 220 V angeschlossen werden; die knallen auch ganz gut weil der
Elektrolyt gekocht wird ;-)
Mit einigen m Sicherheitsabstand kein Problem.

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