Gast
#2560010
Guten Tag, ich stehe gerade auf dem Schlauch, vielleicht hat jemand eine gute Idee die mich wieder in die Bahn wirft... Im Rahmen meiner Studienarbeit vergleiche ich zwei AD-Wandler-Schaltkreise anhand der erzeugten Signalqualität, ich soll ermitteln, welches Gerät qualitativ besser misst. Das Problem: Die Messhardware arbeitet extrem genau, ich würde nicht unterscheiden können, wo die Ungenauigkeiten entstehen, im Messgerät oder im Signalgenerator. Die (wahrscheinlich genauere) Hardware ist ein Schaltkreis mit dem Frontend ADS 1298 von TI, konzipiert für die Aufnahme extrem kleiner Spannungsdifferenzen (EKG,EEG,EMG) (bei 8 kSPS Abtastung mit 24 Bit, zum Messbereich habe ich leider nix gefunden) Datenblatt: http://www.ti.com/lit/ds/sbas459i/sbas459i.pdf Die andere Hardware ist ein kommerzielles EKG-Messgerät. Jeder Signalgenerator besitzt Ungenauigkeiten. Hat jemand eine Idee, die Signalqualität zu Beurteilen ohne das Eingangssignal genau zu kennen? Meine Ideen: --- Eingangssignal auf bekannte Art verändern, beurteilen wie die Änderung abgebildet wird --> Aber wie? --- Kurzschluss der Eingangselektroden, Beurteilung des Rauschverhaltens --- Bekannte Konstantspannung am Eingang anlegen (Batterie) --- Ladespannung über Kondensator messen und mit Exponentialfunktion vergleichen (wobei es auch keine "idealen" Kondensatoren gibt) Die letzte Variante scheint am aussichtsreichsten, gibt es vielleicht noch bessere Ideen? Ich brauche eine bekannte Eingangsspannung, oder eine bekannte Änderung der Eingangsspannung, die ich dann in Matlab auswerten kann. Für Jeden Tipp bin ich sehr froh und bedanke mich schon jetzt! mfg Dirk