Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Ein uC oder lieber zwei?


von Saftbar (Gast)


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Guten Tag,

Ich möchte meine Minibar um eine total tolle ;-) RGB-Farbshow erweitern. 
Mit RGB-LEDs und einem Mikrocontroller hab ich schon experimentiert und 
weiß, was ich machen muss. Es hapert allerdings an der Einschätzung der 
Leistungsfähigkeit eines uC.
Unbedingtes must-have: Keine Flackerübergänge! Also als Anforderung 256 
logarithmische Werte aus einer Tabelle, die von 0 - 65535 geht.

Ich will 6 RGB-Leisten ansteuern. Also insgesamt 18 unterschiedliche 
PWM-Kanäle. Eine Hardware-PWM fällt also aus. Software würde ich auch 
ungern machen, weil dann auch 18 Pins belegt sind.

Idee: Ein Controller, der über SPI 3 kaskadierte Schieberegister mit 
einem Array[18] füllt. Am besten 100 mal pro Sekunde. Manko: Das Array 
muss dann auch 100 mal pro Sekunde berechnet werden. Also 100 mal einen 
Wert aus der PWM-Tabelle lesen, vergleichen, gegebenfalls 1 oder 0 in 
das Array speichern und das Array dann in die Schieberegister schicken.

Dazu kommt dann (natürlich) noch, dass ich eine Routine habe, um die 
Farben schön zu faden, Knöpfe müssen abgefragt werden und 2 
Sieben-Segmentanzeigen sollen auch dazu.

Kann der ATMega das alles? Oder ist es sinnvoller, wenn ich einen Tiny 
nehme und ihn die PWM-Sache machen lasse? Das ich dann quasi auf meinem 
"Haupt"Controller die Berechnungen laufen lasse und an den Tiny dann ein 
Array mit Werten von 0 - 255 schicke, dass der Tiny sich dann aus der 
PWM-Tabelle mit den über 65000 den richtigen raussucht, das alles 
verlgeicht und dann die Schieberegister ansteuert.

Grüße

von Jonas B. (jibi)


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Das sollte ein avr atmega8 mit links machen, null Problemo...

Gruß Jonas

von Michael R. (mexman) Benutzerseite


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Hallo Saftbar,

> Ich möchte meine Minibar um eine total tolle ;-) RGB-Farbshow erweitern.

Na, das ist Geschmackssache.
Die visuelle Umweltverschmutzung greift ja gewaltig um sich.
Jeder MUSS heute eine "tolle" RGB-Farbshow bauen :-(

> Unbedingtes must-have: Keine Flackerübergänge! Also als Anforderung 256
> logarithmische Werte aus einer Tabelle, die von 0 - 65535 geht.

Das ist dafuer übertrieben. 8 Bit reichen dazu (ja, auch ich habe vor 
ein paar Jahren unbedingt sowas haben müssen ;-)

> Ich will 6 RGB-Leisten ansteuern. Also insgesamt 18 unterschiedliche
> PWM-Kanäle. Eine Hardware-PWM fällt also aus. Software würde ich auch
> ungern machen, weil dann auch 18 Pins belegt sind.

Die 18 Pins brauchst Du sowieso!
Egal ob beim uC oder den Schieberegistern!

> Kann der ATMega das alles? Oder ist es sinnvoller, wenn ich einen Tiny

Praktisch JEDER uC kann das.....da reichen sogar die 14-Beinigen PICS. 
Mit 8 Beinchen wird´s wg, Dispaly etwas knapp ;-)


Aber wenn das alles so "toll" sein soll, dann mach das doch gleich mit 
DXM, da kannst Du dann auch externe Controller anschliessen, beliebige 
LED-Leuchtmittel erweitern, nochj gleich ein paar Mini-Moving-Lights 
anbauen, die dem Barkeeper ins Gesicht leuchten....


Gruss

Michael

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