Zun Bestimmen der Lösungen von
löst man die Normgleichung
über den Gaußschen Zahlen
In Z[i] gibt es eine Primfaktorzerlegung, die wie in Z bis auf Einheiten
und Reihenfolge der Faktoren eindeutig bestimmt ist. Die Einheiten in
Z[i] sind 1, -1, i und -i.
Ist p eine Primzahl aus Z, dann ist sie u.U. in Z[i] keine Primelement
mehr; es können dir folgenden 3 Fällt auftreten:
1) p ist verzweigt.
Hier nur der Fall für p = 2
2) p ist zerlegt, d.h. zerfällt in Z[i] in zwei Primelemente
Hier der Fall für p = 1 mod 4
3) p ist träge, d.h. ist prim in Z[i]
Hier der Fall für p = 3 mod 4
Dies setzte man zur Gesamtlösung für n zusammen, indem man die Lösung
der Normgleichung für alle Primfaltoren von n bestimmt:
1) Die 2 zerlegt in 2 = (1+i)·(1-i) = i·(1-i)² was die Normgleichung
Normgleichung löst durch 2 = 1² + 1². Da aber y' gerade sein muss,
gibt es keine Lösung wenn die Vielfachheit von 2 ungerade ist.
Die Normgleichung für 4 hat allerdings 2 Lösungen, nämlich
4 = 2² + 4·0² und 4 = 0² + 4·1². Weil x, y aud N sein sollen,
hat die Normgleichung auch für 4 keine Lösung, kann aber mit
der Lösung für 2 zu Lösungen zu ungeradzahligen Pozenten >= 3 von 2
Zusammengebaut werden: 8 = 2² + 4·1².
Ebenso kann die Lösung von 4 mit Lösungen aus 2) multipliziert
werden, um x, y aud N zu bekommen.
2) Die Normgleichung a² + b² = p ist lösbar, und weil p ungerade ist,
ist entweder a oder b gerade und kann als y' verwendet werden.
5 zerfällt zB in 5 = (1-2i)·(1+2i) und liefert für die Lösung
der Normgleichung 5 = 1² + 2² = 1 + 4·1²
3) Tritt p zu ungerader Potenz auf, dann hat die Normgleichung keine
Lösung. Ist die Potenz gerade, dann ist die Lösung
p² + 4·0² = p²
Die Anzahl der Lösungen ist dann nur noch Durchzählen und ein paar
Fallunterscheidungen für 2 und 4 etc.
Dan ganze lässt sich aber bestimmt auch als Variationsproblem auffassen
und ist dann viel einfacher ;-)