Habe derzeit ein Telekom-Modem/Splitter, der einen Arcor WLAN200 Router/Switch (Zycel 660HW-T7P, kann ADSL2+) versorgt sowie zwei ISDN-Telefone (eines ist ne X120-USB-Telefonanlage für 2 Analoggeräte, das andere ist ein tiptel 195 isdn-Telefon) So weit so gut. Allerdings ist aus dem WLAN200 seit neuestem eine Art Knistern zu hören und es kann ja sein, dass dieses Teil schlagartig den Geist aufgibt. Es ist ja auch seit ca. 6 Jahren nonstop in Betrieb. Wenn das Zycel-Teil schlapp macht, kann ich nicht mal online was neues bestellen. Daher überlege ich, ob es nicht sinnvoll ist noch zu Lebzeiten die Erbfolge des Gerätes festzulegen. Ist zu empfehlen, wieder so ein Zycel-Teil zu nehmen und Netz und Telefon quasi parallel zu fahren? Oder nimmt "man" heute gleich ein Kombigerät, welches dann auch noch Anschlüsse gleich fürs ISDN und Analog-Telefon auch noch hat? Die fritzbox-Sachen machen ja erst einmal nen guten Eindruck, doch es gibt da wohl auch ne Menge Montagsgeräte...
> Die fritzbox-Sachen machen ja erst einmal nen guten Eindruck, doch es > gibt da wohl auch ne Menge Montagsgeräte... AVM ist aber schon seit Jahren dafür bekannt, nachzubessern. Und zwar noch lange nach der Markteinführung ihrer Produkte. So ist für die 2006 eingeführte Fritzbox 7170 die bislang letzte Firmware im Sommer 2011 erschienen. 7170, 7270 und 7390 sind gewissermaßen "Komplettlösungen", die analoge und ISDN-Telephone ansteuern können, die beiden letztgenannten enthalten auch eine DECT-Basisstation. Alle drei Modelle können autark Faxe empfangen (die sie dann entweder als Datei irgendwo speichern oder einem als Email zustellen), alle drei können auch die Funktion eines Anrufbeantworters übernehmen, wobei Anrufe wahlweise über ein Telephon abgehört werden können, als Datei aufgezeichnet oder als Email verschickt werden können. Unterschiede gibt es bei der Geschwindigkeit der WLAN- und der Ethernet-Interfaces, die 7390 enthält einen GBit-Switch, währenddem die beiden ersten Modelle "nur" einen 100MBit-Switch enthalten. Die 7270 kann wahlweise im 2.4- oder im 5-GHz-Band funken, die 7390 kann das gleichzeitig. Alle drei können USB-Geräte ansteuern, die 7170 mit 12 MBit/sec (USB1.1), die beiden neueren Modelle mit 480 MBit/sec (USB2.0), USB-Geräte können entweder Massenspeicher oder Drucker sein, so daß sich ein einfaches NAS mit Druckserver ergibt. Mit einem speziellen Treiber kann aber der USB-Port auch als "virtuelle USB-Karte" genutzt werden, wie es auch USB-Device-Server können. Hieran funktioniert allerdings nicht jedes USB-Gerät. Die 7170 hat drei, die beiden anderen Modelle zwei analoge Telephonanschlüsse, alle drei haben einen internen S0-Bus. Faxversand ist über alle drei Modelle mit einer "Netzwerk-CAPI" möglich, die eine Art "virtuelle ISDN-Karte" nachbildet. Mit der Fritz.mac Suite ist diese Funktionalität auch von OS X aus nutzbar. Wenn man die Komplettlösung haben möchte, sind die Fritzboxen eine gute Wahl, wenn man aber den Funktionsumfang gar nicht benötigt, kann man sicherlich viel Geld mit einer openwrt-Lösung o.ä. sparen.
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