Gast
#2575015
Hallo Kollegen! Es soll eine USB-Schnittstelle in ein Industriegerät implementiert werden. Das Gerät hat die Schutzklasse I und wird einem EMV-ESD-Test unterzogen. Es ist sichergestellt, dass die Funktionserde (Massezeichen mit den vier Unterstrichen) EMV-gerecht mit dem Metallgehäuse (PE) verbunden wird. Die USB-Schnittstelle ist optoisoliert zur Steuerplatine und es gibt keine anderen Verbindungen als im Schaltplan ersichtlich. An die USB-Schnittstelle werden geerdete als auch ungeerdete (LapTop im Batteriebetrieb) Schnittstellen angeschlossen. Mit welcher Schaltung bezüglich C33-C36 würdet Ihr initial zum EMV-Test fahren? Die obere Schaltung stimmt mit Schaltungen aus dem Würth-Buch 'Trilogie der Induktivitäten' überein. Dort gibt es aber auch keine galvanische Trennung. Ich finde nicht gut, daß die effektive Kapazität zwischen V+ und V- ja nur 50nF (C33+C36) beträgt. Ausserden sind alle Kondensatoren SMD-Typen mit 50V, gerade bei C36 sehe ich Probleme mit der Spannungsfestigkeit. Bei der unteren Schaltung sorgt USBLC6-2 dafür, daß an den C33-C35 keine Grösseren Spannungen als 6V auftreten können. Ausserdem hat der C36 eine adäquarte Spannungsfestigkeit. Im Umkehrschluss haben dann diese Kondensatoren eine kleine kapazität. Gruss Gerd