Hallo Kollegen! Es soll eine USB-Schnittstelle in ein Industriegerät implementiert werden. Das Gerät hat die Schutzklasse I und wird einem EMV-ESD-Test unterzogen. Es ist sichergestellt, dass die Funktionserde (Massezeichen mit den vier Unterstrichen) EMV-gerecht mit dem Metallgehäuse (PE) verbunden wird. Die USB-Schnittstelle ist optoisoliert zur Steuerplatine und es gibt keine anderen Verbindungen als im Schaltplan ersichtlich. An die USB-Schnittstelle werden geerdete als auch ungeerdete (LapTop im Batteriebetrieb) Schnittstellen angeschlossen. Mit welcher Schaltung bezüglich C33-C36 würdet Ihr initial zum EMV-Test fahren? Die obere Schaltung stimmt mit Schaltungen aus dem Würth-Buch 'Trilogie der Induktivitäten' überein. Dort gibt es aber auch keine galvanische Trennung. Ich finde nicht gut, daß die effektive Kapazität zwischen V+ und V- ja nur 50nF (C33+C36) beträgt. Ausserden sind alle Kondensatoren SMD-Typen mit 50V, gerade bei C36 sehe ich Probleme mit der Spannungsfestigkeit. Bei der unteren Schaltung sorgt USBLC6-2 dafür, daß an den C33-C35 keine Grösseren Spannungen als 6V auftreten können. Ausserdem hat der C36 eine adäquarte Spannungsfestigkeit. Im Umkehrschluss haben dann diese Kondensatoren eine kleine kapazität. Gruss Gerd
Hallo, ich habe mich auch mit dem EMV-Test vor kurzem auseinndergesetzt. Der beste Tipp ist, sich mal mit einem (kleineren) Labor in Verbindung zu setzen. Die machen sich nämlich noch die Mühe und informieren über kleinere und größere Dinge, die zu beachten sind. Wie z.B.: - USB Kabel < 3m (wegen Störabstrahlung) - An jeden Spannungspin großzügig Kondensatoren 1uf/100nF - Alle nach aussen geführten Kontakte gegen ESD schützen (da gibts Dioden) Für industrielle Umgebungen sind die Grenzen sowieso etwas großzüger ausgelegt. Hier kann es lediglich passieren, dass Dein Gerät aufgrund eingestrahlter Störungen nicht funktioniert. Dann stellt sich die Frage, was machst Du dann? Also wie stellst Du sicher, dass dann die ganze Anlage nicht abschmiert? Gruß Potter
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