LTSpice und Optokoppler

Gast #2583155
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Seltsamer Zufall, den gleichen Fall hatte ich gerade eben auch.

Ich habe statt einer DIREKTEN Verbindung einen 100Meg-Ohm Widerstand
genommen, geht auch, kommt aber der Realität näher.
Wenn ich einen OK einbaue will ich normalerweise ein Potential
trennen. Schätze, daß mit 100Meg-Ohm die "Trennung" kaum gestört wird.
(In der Realität hat die LP und das Innere des OK weniger "Ohms")
Gast #2583174
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Danke, soweit war ich auch schon.
"In echt" machen 100Meg und 10 Giga-Ohm wohl keinen Unterschied ;)

War nur nicht sicher, ob es irgendwo in LTSpice "mehrere unabhängige 
GND" gibt, oder so. Scheint wohl nicht so zu sein.

Danke für die schnellen Antworten
#2583500
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Spice ist an sich kein Schaltungssimulator. Es ist ein numerischer 
Matrixsolver für lineare Gleichungen und Differentialgleichungen. Beim 
verwendeten Lösungsverfahren ist immer ein Bezug zur Masse notwendig. 
Das Verfahren braucht einen Null-Knoten.

Nimm doch den Minuspol der Spannungsquelle V1 und hieve den mit einer 
weiteren Spannungsquelle auf sagen wir mal -100V(hab ich jetzt völlig 
willkürlich gewählt). Bei zu großen Werten wird die Genauigkeit der 
Simulation in Mitleidenschaft gezogen, da nur relative Toleranzen als 
Abbruchkriterium des Matrix-Lösungsverfahrens unterschritten werden 
müssen.
Dasselbe gilt für zu große Zweigimpedanzen. Die 100GΩ-Geschichte ist 
also mit Vorsicht zu genießen.

Solang du weißt, dass die Schaltung nachher mit getrennten Massen 
funktionieren wird, kannst du den Minuspol von V1 auch mit Masse 
verbinden.
Durchbrucheffekte sind in den Optokopplermodellen nicht mit eingebaut, 
die musst du also auch nicht simulieren.

mfg mf

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