Guten Tag, ich bin gerade dabei meine Abschlussarbeit vom Maschinenbaustudium zu schreiben. Dabei soll ich ein kleines Messfahrzeug entwickeln, welches auf drei Achsen läuft. Die hinteren beiden Achsen sind fest miteinander verbunden und die vordere Achse kann hoch und runter SChwingen. Das Ziel dieser Messeinrichtung soll sein mittels Sensoren die Welligkeit von Industrieböden zu vermessen. Dabei soll alle 2mm eine Höhenmessung erfolgen. Dachte daran mittels einem Inkremental Hohlwellengeber die bewegung des Fahrzeugs zu ermitteln und den Höhenunterschied mit einem Induktiven Sensor zu messen. Die Ergebnisse sollten dann gespeichert werden und in Excel ausgewertet werden können. Der Inkrementalgeber benötigt eine Spannungsversorgung von 4.75-30 V DC und der Induktive Sensor von 15 bis 30 V. Nun die Frage, ist es möglich soetwas auf einer Arduino Plattform zu bewältigen oder benötigt man eine SPS? Vielen Dank schonmal Anbei noch ein Bild wie das Fahrzeug aufgebaut ist Mfg benny
Das Foto ist ziemlich unscharf
Der Arduino selbst hat nur einen kleinen Speicher, aber das ließe sich
mit einer SD-Flash leicht ändern. Es gibt dazu fertige Aufsteckplatinen
("shield"). Eine Übersicht gibts hier: http://www.shieldlist.org
Die meisten industriellen Sensoren brauchen mindestens 10V, dazu wäre
noch ein Spannungswandler und eine Umsetzung auf TTL-Pegel vorzusehen.
Hi, erstmal Danke für die Antwort. Anbei nochmal ein besseres Bild. Hatte oben auch vergessen zu erwähnen, dass nicht mit einem netzteil sondern mit einer Batterie gearbeitet werden soll, da das Fahrzeug bis zu 100m gezogen werden soll. Wäre es möglich das Problem mit einer 24V Batterie und einem Spannungswandler zu lösen? Vielen Dank schonmal Mfg benny
Rein so vom überfliegen des Textes würde ich sagen, ja sowas müsste mit einem Arduino möglich sein. Von Haus aus hat der Ardunio aber keine Eingänge auf die man mal eben mehr als die Versorgungsspannung des Controllers sprich die angesprochenen 30 Volt geben darf. (siehe Datenblatt des Controllers) Da wirst Du noch entsprechende Schaltungen zwischen Arduino und den Sensoren einbringen müssen, die Dir die unterschiedlichen Spannungslevel für den Ardunio bzw. die Sensoren anpassen. Pegelwandler wäre hier ein gutes Stichwort für die Suche nach entsprechenden Dokumenten. Auch die Datenblätter der Sensorhersteller sind sicher interessant, oft sind dort Beispielschaltungen zu sehen, die einem helfen könnten das ganze richtig anzusteuern. Sollte ja eigentlich nicht unüblich sein, das solche Sensoren auch mal mit 3,3 Volt bzw. 5 Volt Microkontrollern zusammengeschaltet werden sollen. Die Idee die Messdaten auf einer SD-Card zu speichern find ich gut, das solltest Du dir unbedingt mal näher anschauen. So ein Arduino hat wie oben erwähnt nicht all zu viel Speicher. Und über die SD-Card könnte man die Daten dann auch recht einfach mit einem PC- Lesegerät weiter verarbeiten. Die Frage ob Du die Sensoren aus einer Batterie heraus versorgen kannst, würde ich einfach mal bejahen. Wenn die Sensoren mehr Spannung benötigen, als die Batterie hergiebt, dann kann man sogenannte Step-Up Wandler einsetzen. Mit denen kann man aus "kleiner" Batteriespannung so ziemlich alles erzeugen, was man so braucht. Freundliche Grüße Frank
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