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Forum: Platinen welches Ätzmittel?


Autor: Josch (Gast)
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Hi

Ich stehe nun kurz vor meinen ersten Experimenten der
Platinenherstellung und frage mich gerade, welches Ätzmittel ich
verwenden soll.

Die Salzsäureversion scheint ja sehr wirkungsvoll zu sein - fällt für
mich aber aus. Das ist mir zu heikel.
Auch von Eisen-III-Chlorid möchte ich Abstand nehmen.

Bleiben eigentlich nur noch Amoniumpersulfat und Natriumpersulfat.
Was haben die denn so für Vor- und Nachteile?
Was gibts da zu beachten?
Wie gesagt, bei mir steht der Fokus mehr auf unbedenkliche
Anwendbarkeit als auf Schnelligkeit oder Kosten.

Bin für jede Info dankbar
Gruss Josch

Autor: Simon Waldner (Gast)
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Hm, ich habe das mal gelesen...
Irgendwie von ELV, aber da wird das erklärt.


Ich habe auch noch keine Ahnung vom Ätzen, aber ich glaube, dass ich
dann das Amoniumdings nehme.

Gruss
Simon

Autor: Josch (Gast)
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Hi Simon

Danke für das Dokument - war sehr aufschlussreich.
Der Fall ist für mich jetzt klar.
Ich werde mit Natriumpersulfat arbeiten - das scheint mir das
Ungiftigste zu sein.

Gruss Josch

Autor: Henrik (Gast)
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Ungiftig vielleicht, aber nicht augenfreundlicher als verdünntes HCL.
Welches Ätzmittel du nimmst ist im Grunde egal, solange du gute
Arbeitskleidung hast. Empfehleswerter als eine Schutzbrille ist ein
Gesichtsschild, der das ganze Gesicht überdeckt. Ebenso
Gummi-Handschuhe und ein nicht zu dünner Kittel.
Ich möchte erinnern, das ein "unbedenkliches" Ätzmittel (wenn es
soetwas überhaupt gibt) kein Grund ist auf die o.g. Dinge zu
verzichten! Wenn hier Leute ihre Einkaufslisten posten, vermisse ich
sehr oft Dinge wie Schutzbrille, Kittel und Handschuhe.
Diesen (Denk-)Fehler solltest du nicht machen!

Henrik

Autor: Thorsten (Gast)
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@Josch:

Darf ich fragen, warum du kein Eisen-III-Chlorid nehmen willst ?

Thorsten

Autor: Josch (Gast)
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@Thorsten

Ich hab leider nur die Möglichkeit in der Wohnung zu arbeiten und
möchte vermeiden, das mir da irgendwas weggimmelt - das Zeug greift
doch nahezu alle Metalle an.

@Henrik

Also Handschuhe und Brille hab ich mir heute schonmal zugelegt (Ne
Schutzmaske gabs leider nicht) - wie gesagt, ich hab einen
Heidenrespekt vor solchen Aktionen und lasse da keine Schutzmassnahmen
aussen vor.
Sicherheitsvorkehrungen kosten nur paar Euro - wenn aber erstmal was
schiefgegangen ist...

Ich überlege ja schon, mir nen Staubsauger bei Ebay zu ersteigern und
daraus ne Absauganlage zu bauen - ist sicher auch nicht schlecht beim
Löten oder dremeln.

Gruss Josch

Autor: andré (Gast)
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Also ich finde, dass das einzig schuetzenswerte beim Aetzen die Augen
sind. An anderen Stellen befindet sich normale Haut, denen die meisten
verwendeten Saeuren ueberhaupt nix anhaben koennen, solang man sie nach
Beruehrung abspuelt. Schutzmase fuers ganze Gesicht ist ueberfluessig.
Ebenso kann man auf den Kittel verzichten, wenn man sich bei der Aktion
nicht die besten Discoklamotten anzieht (Eisen III Chlorid hinterlaesst
unschoene Flecken, die sich nur schwer mit Wasser und Seife entfernen
lassen).

mfg

Autor: Henrik (Gast)
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Soviel scheinst du noch nicht geätzt zu haben. Wenn man in Kauf nimmt
ein paar Tage mit Flecken im Gesicht rumzulaufen braucht man den Schild
nicht, das ist schon richtig. Aber auch an einer Schutzbrille kann durch
unglückliche Zufälle mal was vorbeigehen. Beim Vollschutz ist diese
Wahrscheinlichleit sehr viel geringer.
H2O2 hinterlässt auf der Haut sehr schöne schneeweiße Flecken, die
höllisch brennen. Sind zwar meisst nach ein paar Stunden weg, aber mir
ist es wichtiger dass sie erst garnicht entstehen. Und soviel teurer
ist ein Vollschutz auch nicht.

Henrik

P.S.: Bungard verkauft ein Mittel mitdem sich (Eisen-3-Chlorid-)Flecken
sehr gut entfernen lassen. (Schrieb Herr Bunagrd jedenfalls mal auf
Batronix)

Autor: andré (Gast)
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Das mit dem Fleckenentferner stimmt, darum hab ich geschrieben "mit
Wasser und Seife schwer zu entfernen".
http://www.bungard.de/seiten/m_chem.htm#top8

Das mit dem nicht soviel aetzen ueberles ich auch erstmal, mach ich die
letzten 2 Monate naemlich jeden 2. - 3. Tag

Beim Aetzen mit HCL wuerde ich natuerlich auch wirkungsvollere
Schutzmassnahmen ergreifen, halte das bei EisenIIIchlorid, Ammonium-
und Natriumpersulfat aber nicht fuer soo ueberlebenswichtig, zumal man
schon sehr herummatschen muss, um das Zeug ins Gesicht zu bekommen.

mfg

Autor: Chris (Gast)
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@Josch:
> Ich hab leider nur die Möglichkeit in der Wohnung zu arbeiten
> und möchte vermeiden, das mir da irgendwas weggimmelt - das
> Zeug greift doch nahezu alle Metalle an.

Dass HCL/H202 Metalle vorschnell rosten lässt, ist bekannt. Aber gilt
das wirklich auch für Eisen-3-Chlorid?

Autor: Thorsten (Gast)
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Bei Eisen-3-Chlorid dauert es etwas länger. Selbst wenn das Granulat
luftdicht in Folie eingeschweist ist, wirst du feststellen, daß etwa
nach einem Jahr Metallgegenstände in der Umgebung rosten. So geschehen
bei mir mit Türscharnieren des Schranks, in dem ich das Zeug gelagert
hatte. Entweder war die Verpackung nicht richtig dicht, oder das Zeug
schafft es irgendwie, durch die Folie zu kommen. Da ich nix mit Chemie
am Hut habe, kann ich leider auch nicht mehr dazu sagen.

Thorsten

Autor: Josch (Gast)
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Oh, möglicherweise hab ich mit dem Eisen III Chlorid was verwechselt.
Aber in dem Dokument von Simon steht noch ne andere Zeile:

"Der sich absetzende Schlamm ist hochgiftig!"

Das liest sich irgendwie nicht gut.
Mir geht es ja bei meinem Sicherheitswahn auch nicht nur um direkte
Verletzungen. Ich möchte auch das Risiko von Langzeitwirkungen
minimieren - dazu gehören so extreme Sachen wie Krebs aber auch
irgendwelche nervigen Allergien oder Hautkrankheiten.
Da kann das Zeug noch so verträglich sein - niemand kann mir
garantieren, dass ich es auch vertrage.
Das Risiko muss halt jeder für sich erwägen.

Gruss Josch

Autor: Simon Waldner (Gast)
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Du musst das Zeug ja auch nicht trinken ;-)

Aber ich denke, dass gegen Spritzer ins Gesicht eine Herunterklappbare
Plexiglasschutzmaske reicht (siehe Link)

http://www.artilux.ch/Lieferprogramm/Gesichtsschut...

So was in der Art meine ich.

Und als Körperschutz irgend so eine Metzgerschürze und darunter ein
Altes Hemd.


Und ehm, ein Staubsauger ist vieleicht nicht ganz so als Abzug zu
empfehlen, immerhin saugt so ein teil recht viel Strom und produziert
viel Hitze, da ist ein grösserer Einbaulüfter oder ein Dampfabzuglüfter
aus dem OBI eine Bessere Wahl.


Viel Spass dabei

Simon

Autor: Hans (Gast)
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Hätte noch eine ABC-Schutzmaske (neu OVP), die könnte ich günstig
abgeben :)

Autor: Chris (Gast)
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> "Der sich absetzende Schlamm ist hochgiftig!"
Genau dasselbe gilt aber auch für verbrauchtes Persulfat...
Gelöstes Kupfer (Cu-Ionen) ist hochgiftig und darf auch keinen Fall ins
Abwasser gelangen, unabhängig vom Lösungsmittel.

Autor: Christoph Peters (Gast)
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hab auch vor kurzem meine erste platine erstellt!

hat auf anhieb funktioniert!

hab alles dokumentiert:
http://www.apovis.net/index.php?link=platinenerstellung

vielleicht interressierts ja jemanden

gruß
Christoph

Autor: JensP (Gast)
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Zum Thema Allergien: die Persulfate können sensibilisierend wirken und
besitzen somit ein Allergiepotential. Wer beim Ansetzen des Ätzbads
Chemikalienstaub anfasst oder einatmet oder während des kompletten
Ätzvorgangs mit der Visage über der Platine hängt, kann also über die
Zeit eine Allergie (zumindest gegen diese Stoffe) oder, nach
Staubinhalation, Atemwegserkrankungen entwickeln.

Die Einlassung von weiter oben, das Ätzbad dürfe, außer in die Augen,
ruhig überall hin ins Gesicht spritzen, verleitet in zweierlei Hinsicht
von laxer Arbeitsweise. Zum einen sind die verwendeten Persulfate
mindergiftig (Gefahrenzeichen Xn) und allergologisch nicht unbedenklich
(siehe oben), zum anderen sollte eine achtsame Arbeitsweise generell
verhindern, dass das Ätzbad in der Gegend herumspritzt.

Handschuhe trägt man grundsätzlich, weil die Hände relativ leicht mit
dem Ätzbad in Berührung kommen (und sei es beim Ansetzen des Ätzbads
oder beim anschließenden Spülen der Gefäße).

Wer ganz sicher gehen will, trägt eine Schutzbrille, speziell beim
Ansetzen des Ätzbads (als Staubschutz).

Ein Gesichtsschutz schadet freilich nicht, taugt aber weniger als
Staub-, sondern eher als Spritzschutz und erscheint mir bei der Arbeit
mit Fe3Cl und den Persulfiden ein bissel "overkill" zu sein.

Dringend hingegen rate ich dazu, beim Ansetzen des Ätzbads eine
Staubmaske zu tragen (und sei's nur ein ganz einfacher Mundschutz aus
dem Baumarkt, der eigentlich zur Filterung derart kleiner
Partikelgrößen nicht gemacht ist). Granulares Fe3Cl ist dabei
unkritischer als die staubenden Persulfate.

ALLE in diesem Thread aufgezählten Atzmittel (NaOH, H2O2, besonders
Fe3Cl und beide Persulfide) hinterlassen Flecken auf der Kleidung, die
sich in aller Regel nicht mehr entfernen lassen (wenig verwunderlich,
wenn man bedankt, dass z. B. die Persulfide das Gewebe stark bleichen -
da entstehen keine Schmutzflecke, sondern "Sauberflecke").

Kiep klien & hälsy
Jens

Autor: JensP (Gast)
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Errata:

"verleitet in zweierlei Hinsicht von laxer Arbeitsweise"
soll heißen
"verleitet in zweierlei Hinsicht zu laxer Arbeitsweise"

"Kiep klien & hälsy"
soll heißen
"Stay jor häls"

:-P

Autor: JensP (Gast)
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_____"Es wird oft davon geredet das Layout mit einem Laiserdrucker zu
drucken, weil der Toner absolut lichtundurchlässig ist."

Das habe ich nun noch nie jemanden behaupten gehört/gelesen. Das
Gegenteil wird gemeinhin angenommen: Laserdrucker eigneten sich
schlecht zur Herstellung einer Belichtungsvorlage; die Empfehlung einer
Druckertechnologie sollte i. d. R. zugunsten des Tintenstrahls
ausfallen; die Lichtdurchlässigkeit eines Tintenstrahlausdrucks sei
allermeist geringer, inbesondere bei Schwarzflächen.

Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte: sowohl mir Inkjet als
auch mit Laser kann der Laie erfolgreich Vorlagen drucken - wenn Tinte
bzw. Toner mit dem Trägermedium (Papier, Folie) harmonieren und die
Druckertreibereinstellungen (soweit möglich) passend gewählt sind. Es
gibt allerings in beiden Druckerlagern auch Totalversager.

Autor: JensP (Gast)
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Errata:

"inbesondere bei Schwarzflächen"
sollte besser heißen
"insbesondere bei größerflächigem Schwarzauftrag"

"sowohl mir Inkjet"
soll heißen
"sowohl mit Inkjet"

%-}

Autor: JensP (Gast)
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Nochmal was @ Josch:

1) Hast Du Deine Natriumpersulfatlösung eigentlich erwärmt? Auf Deinen
Fotos sieht's so aus, als sei die Suppe unbeheizt. Die Persulfatbäder
werden erst ab 40°C aufwärts effektiv (optimal 50-60°C). Wie lange hat
der Ätzvorgang gedauert?

2) Auf Foto Nr. 9 ("Platine abspülen und fertig") erahnt man im
linken oberen Quadranten der Platine ein sehr schlechtes Kupferbild
(Pad ganz links oben scheint zu zwei Dritteln zu fehlen, Leiterbahnen
gleich darunter scheinen enorm löchrig), obgleich das Gesamtbild der
Leiterbahnen ansonsten prima ist. Täuscht da das Foto?

3) Kann es sein, dass die Leiterbahnen in die Bohrloch-Aussparungen der
großen runden Pads ragen? Das soll natürlich auf keinen Fall passieren,
weil die "drills" ihre Funktion - Zentrierung des Bohrers - so nicht
erfüllen können. Falls Du's mit Eagle nicht anders hinbekommst, wirst
Du Deine Layouts künftig vor dem Ausdruck nachbearbeiten müssen
(Paintshop o. ä.).

Ich will nur helfen, nicht meckern! ;-)

Autor: Thorsten (Gast)
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Und noch eine kleine Empfehlung von mir: wenn möglich auf Hartpapier
verzichten. Epoxyd ist nur minimal teurer, hat aber den Vorteil, daß
sich die Pads mehr als nur einmal löten lassen. Bei Hartpapier ist es
wirklich so, daß die Pads total schnell abfaulen. Und ich finde auch,
das sich das Zeug schlecht bohren lässt. Mal ganz abgesehen von dem
wiederlichen Gestank, der dabei entsteht :(

Thorsten

Autor: Josch (Gast)
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@JensP

Dank Dir für die Hinweise - ich hab das zwar alles nicht gewusst, hab
die Gefahren aber immerhin erahnt.

Geätzt hab ich allerdings noch nicht - die Seite kam von Christoph.
Leider kam meine Chemikalienlieferung nicht mehr rechtzeitig vorm
Wochenende. Das wird jetzt wohl erst nächste Wohe was mit den ersten
Experimenten - aber so hab ich noch etwas Zeit, für das Layout.

Gruss Josch

Autor: JensP (Gast)
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Na, dann wünsche ich Erfolg!

Gruß
Jens

Autor: Alexander Erni (Gast)
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Hi, erstmal, Gratulation zur Entscheidung selber was zu Ätzen ;o) Ich
Ätze auch so jeden 3ten Tag ne PLatine und das seit ca. 3 Jahren und
das ohne Gesundheitliche schäden ( glaube ich ) Anfangs Ätzte ich mit
einer Normalen Arbeitsschale aber das wurde mir zu dreckig, dann habe
ich mir kurzerhand eine Schaumätzmaschine zugelegt, gibts für unter
100.- bei Conrad.ch. Tolle Sache das. Endliche keine Unterätzung mehr
da nur der Schaum die Platine Berührt und sie nicht mehr im Eisen 3
Chlorid schwimmt, ich bevorzuge Eisen 3 Chlorid, sehen zwar aus wie
Frühstücks cerealien, lassen sich aber gut dosieren :)

Grüsschen aus der Schweiz, Alex

Autor: Ben2 (Gast)
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"Ich möchte auch das Risiko von Langzeitwirkungen
minimieren - dazu gehören so extreme Sachen wie Krebs aber auch
irgendwelche nervigen Allergien oder Hautkrankheiten."

Was willst Du mit der blödsinnigen Panikmache eigentlich erreichen???

Brauchst nur mal durch die Innenstadt zu gehen, da atmest Du mit den
Abgasen soviel Ruß,Dioxine,Blei und Stickoxide ein dass Du Dir auf
Dauer wirklich ernsthaft die Gesundheit ruinierst. Aber an das
naheliegende denkt ja keiner; kommt bei den Leuten offenbar besser an
wenn man blödsinnige Theorien verbreitet, etwa dass Printen oder
gepökeltes Fleisch Krebs erzeugen. Und die Leute die diesen Mist
glauben und danach leben, atmen seelenruhig Tag für Tag die ganze
Scheisse ein die unsere Autos und die Industrie und
Müllverbrennungsanlagen in die Luft blasen. Da macht sich keiner Sorgen
drüber - absurd sowas!

Noch lächerlicher wirds dann wenn man sich bei so popligen
Haushaltschemikalien ins Hemd macht!

Aber klar, wenn Du in 10 Jahren Krebs bekommst, dann war's bestimmt
der Spritzer Natronlauge den Du beim Platinen-ätzen auf die Hand
gekriegt hast... LOOOL!!!

Autor: Thorsten (Gast)
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Naja, so kannst du das nicht sehen. NaOH Staub in der Lunge, nicht
wirklich toll ! Chlorgasdämpfe einatmen ? Fe-III-Cl Staub in den
Atemwegen ? Erhöhter Bleigehalt im Blut, weil man sich nach dem Löten
und vor dem Essen nicht die Hände gewaschen hat ? Atemwegs-erkrankungen
durch eingeatmete Lötdämpfe ? Arbeitsschutz ist wichtig und sollte auch
im Kleinen betrieben werden. Im übrigen reagiert jeder Körper anders
auf Chemikalien.

Thorsten

Autor: Kopfschüttler (Gast)
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Ben2, Dein Posting zeugt von Naivität und Unkenntnis und von Unfähigkeit
zu logischem Denken ("manche Risiken für meine Gesundheit kann ich
nicht beeinflussen, also kann ich unbesorgt weitere eingehen"). Warum
Du die Thematik verniedlichen willst, ist mir unklar; Du scheinst Du
denjenigen zu gehören, die sich Risiken, die sie nicht vermeiden können
oder wollen, nach Belieben kleinreden, um sich besser zu fühlen (man
kennt das ja von Rauchern). Ich hoffe, dass Dein Posting als das
gelesen wird, was es ist.

Autor: Kopfschüttler (Gast)
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... nämlich als ebenso überflüssig und am Kern der Sache vorbei wie
hysterische Panikmache.

Autor: andré (Gast)
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Ich will mich jetzt nicht weiter reinhaengen, aber die Panikmacher
dieses Threads sind andere, mit Sicherheit aber nicht Ben2.

mfG

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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..was ja auch nicht behauptet wurde.

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