Das Problem besteht darin, dass man Quellen mischt, die nicht alle
notwendigerweise aktiv sind und Signal beitragen.
Bei einem Audiomischpult muss man daher immer noch etwas skalieren.
Damit man das kann, werden die Stimmen mit einem Begrenzten Pegel
veranschlagt. Das ist vollkommen gewillkürt, meines Wissens gibt es da
keine Norm.
Praktisch gibt es 2 Verfahren:
Man setzte den virtuellen 0dB Punkt auf real niedirger und beläasst
headroom, oder man nutzt vor dem Mastervolumeregeler mehr Auflösung und
sklaliert danach runter.
In der Regel verfahren Softwaremischer und Digitalpulte nach Metohde 2.
Man hat also aus z.B: 16 Inputs eine Summe, die theoretisch mit 16facher
Lautstärke peaken kann, wenn alle voll auf sind und die peaks
zusammenkommen. Statistisch hast Du im Schnitt die 4fache Lautstärke.
Der Mastervolumeregler ist dann einfach ein harter Limiter , der alles
nach oben begrenzt.
Der user muss es dann so einstellen, dass es passt und schaltet dazu gfs
Softlimiter zu, z.B. eine Funktion, die oberhalb von -12dB begint,
abzuschwächen und auf Faktor 1,41 zu komprimieren, bzw ab -6dB um den
Faktor 2 komprimiert. Das reduziert die peaks und macht sich weich.
Somit werden harte Ecken und Harmonische durch das Limiten verhindert.
Nach dem Masterregler hast du also immer 0db = Maxbitzahl, genau
genommen hast du 1 digit weniger, da Faktor 1,0 genau mit 6553*6*
codiert werden muss, damit die Berehcungen stimmen.