Gast
#189396
Hallo, ich hab meinen ersten Ätzversuch hinter mir. Das ganze lief etwa so ab: - Das Layout auf mit HP930C auf Tintenstrahl-Folie mit höchster Qualität gedruckt. Scheint mit lichtundurchlässig zu sein... - Dann eine Bungard-Platine mit einer 250W Foto-Lampe 6 Minuten belichtet (bei 15cm Abstand). - Die Platine in NaOH (15g auf 1 Liter) 1,5 Minuten lang entwickelt. Das Layout war dannach gut erkennbar. - In Ammoniumpersulfat (125g auf 500ml) bei ca. 45-50C geätzt. Beim Ätzen passierte folgendes. Nach etwa 2 Minuten fingen die ersten Kupferstellen an, sich aufzulösen. An der einen Seite der Platine (nicht "auf der einen Seite", ist schon eine einseitige Platine :) ), bis hin zur Mitte war das nach weiteren 4 Minuten scheinbar abgeschlossen, denn die Leiterbahnen waren sehr scharf erkennbar und sogar ein Text war gut lesbar. In der anderen Ecke jedoch waren sogar noch Kupferreste vorhanden, die sich auch nach 10 Minuten noch nicht aufglöst haben! Nach dieser Zeit fingen die anderen Leiterbahnen schon an, dünner zu werden... Woran könnte das liegen?? Gruß, Tobias