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Forum: Platinen Mikrowelle


Autor: Thomas Salzer (Gast)
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Hallo,

mal ne blöde Frage. Kann man Fe3Cl in der Mikrowelle erhitzen, und ist
diese dann noch für normale Nutzung zu verwenden? Was ist, wenn schon
einiges an Cu in der Brühe ist??

Vielleicht hat es ja schon mal jemand gemacht.

Danke für Tips

Thomas

Autor: Steffen (Gast)
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Wenn du darin nochmal essen warm machen möchtest würde ich das aus
hygenischen Gründen lieber lassen.

Ob das nun geht oder nicht weiß ich leider nicht. Habs noch nie
ausprobiert :-)

Grüße
Steffen

Autor: Spezi (Gast)
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Bei Erwärmung von stark wasserhaltigen Flüssigkeiten in der Mikrowelle
kann es zum "Siedeverzug" kommen. Die Flüssigkeit sieht total harmlos
aus nach Erwärmung, aber in dem Moment, wenn das Gefäß bewegt wird,
fängt sie schlagartig an zu sieden und stark zu sprudeln. Man müßte
also die Temperatur kontrollieren, zumal die günstigste Ätztemperatur
für Eisen3Chlorid bei ca. 50°C liegt. Allerdings weiß ich nicht, ob es
ein geeignetes Thermometer für Mikrowelle gibt.
Eisen3Chlorid ätzt schon bei Zimmertemperatur. Erwärmung ist möglich
mit geeignetem Aquariumheizstab, Warmhalteplatte oder Wasserbad usw. Es
gibt Leute, die ätzen im Gurkenglas oder Weckglas.
Mikrowelle würde ich nicht nehmen.
MfG

Autor: Claus Thaler (Gast)
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Ich erwärme meine Ätzlösung (Seno-Feinkristall, das ist wohl
Natriumpersulfat) in der Mikrowelle, ohne Probleme. Man muss nur
aufpassen, dass das Gefäss nicht luftdicht verschlossen ist. Ich
erwärme immer maximal 30-45 Sekunden und schüttle dann per Hand den
Flascheninhalt,da die Erwärmung innerhalb einer Flasche sehr inhomogen
erfolgt (siehe oben, Siedeverzug). Ich mache allerdings nur noch sehr
selten Nahrungsmittel in der Mikrowelle warm, aber ich denke, das ist
auch  kein Problem

Autor: Gast (Gast)
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Ich würde die Mikrowelle danach nicht mehr benutzen wollen... Mein
Ätzmittel bewahre ich in einem Glasgefäß auf und erwärme das Glas beim
Ätzen in einem Topf mit Wasser (Wasserbad). So kann die Lösung immer
auf Temperatur gehalten werden.

Muß Fe3Cl eigentlich erwärmt werden? Ich wollte demnächst auf Fe3Cl
umsteigen, da ich mir davon eine längere Haltbarkeit der Lösung erhoffe
(ich ätze zu selten).

Autor: Dominik (Gast)
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Ich erwärme meine Ätzlösung  mit einem Infrarotstrahler. 50°C ist dabei
gar kein Problem. Dauert keine 15 Minuten, ist aber auch nur ca. 300ml.

Autor: Thorsten (Gast)
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Ich erwärme mein Fe-III-Cl überhaupt nicht, denn es geht problemlos auch
so. Dauert halt nur 5 Minuten länger. Bei so Sachen sollte wohl die
oberste Direktive gelten: weg von Lebensmitteln und dergleichen.

Thorsten

Autor: Henrik (Gast)
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Oder eine Lösung verwenden, die man nicht erwärmen muss.
Soweit weg wie möglich von Lebensmitteln! Lieber etwas mehr Aufwand,
als dass für den Rest des Lebens alles nach Hühnchen schmeckt!

Gruß Henrik

Autor: Peter löschnig (Gast)
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hallo

ich verwende konzentrierte Fe3Cl Lösung (für Druckwereien - aus
Chemikaliengrosshandel) und verdünne sie 1:1 mit heissem Wasser aus der
Wasserleitung oder Wasserkocher

Peter

Autor: Sebastian W. (Gast)
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Hallo

Mal ne Frage, warum in der Mikrowelle?

Gibt doch bei Conrad so Folien, einfach reinhängen Strom dran und
fertig. Warum der Stress mit Frau oder Freundin, und das Risiko.

Sebastian

P.S. Calgon nicht vergessen, sonst bekommt ihr den Lochfraß in der
Mikrowelle ;)

Autor: Thomas (Gast)
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Danke erstmal für das Interresse.

Warum Mikrowelle? Wenn ich früher mal alle Monat mal  was
geätzt habe, dann war der größte Teil des Wassers vedunstet. Aus dem
Wasserkocher nachgefülltes Wasser war schön heiß, und hat prima
Ergebnisse unter 5 min. gebracht(immer schön schwenken). Will ich aber
am selben Tag mehrere Platinen machen, dann habe ich das Problem, dass
die Brühe wieder kalt ist und ich bisher einen Teil entsorgen mußte, um
wieder etwas heißes Wasser nachgießen zu können. Wasserbad wäre noch
eine Möglichkeit, aber Mikrowelle so dachte ich, ist noch besser.
Aber wie ist das mit der Leitfähigkeit der Cu-Ionen. Ich würde das in
den Rubber Maid (so richtig?) Pötten machen, damit nix austreten kann.
Na ja, irgendwann probiere ich das mal aus

Danke

Gruß
Thomas

Autor: mR_vAiN (Gast)
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Hab da auch mal ne Frage :-)

Ich habe als Ätzflüssigkeit (Reichelt Starterkit) Netriumpersulfat
benutzt. Nach dem es kalt war, habe ich kurzzeitig versucht in einem
Tuppertop das Zeug zu erwärmen (nur 10 min) bei 55 Grad Umluftherd.
Der Behälter wurde nur 2 mal zum nachsehen geöffnet.

Kann der Backofen dort Schaden von nehmen ? (Mach ich nicht wieder!)
Und ist dort die Zubereitung von Lebensmitteln weitermöglich ?

Die Ätzlösung ist vorher also schon leicht blauelich gewesen, was wohl
bedeutet das Sie langsam verbracht ist.

Will blos kein neuen Herd kaufen müssen :-)

Autor: Claus Thaler (Gast)
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Natriumpersulfat sondert im Gegensatz zu Salzsäure oder Eisenchlorid
keine Schädlichen Dämpfe ab, lediglich Sauerstoff. Eventuelle Spritzer
sorgfältig abwischen, dann sollte nichts passieren. Chemikalien und
Lebensmittel sollte man aber doch normalerweise getrennt verarbeiten!

Autor: Dominik Friedrichs (Gast)
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Ich werd mir dafür von ebay für 1-5 Euro ne gebrauchte Mikrowelle holen,
dann ists egal wenn wg. der Leitfähigkeit was passiert. Hatte mir einen
alten Wasserkocher besorgt, wo aber die Spirale frei lag und beim
Aufheizen ätzte das so richtig los :D
Auf dem Sperrmüll stehen auch oft noch einwandfreie Mikrowellen.

Wenn die Lösung aber beim ätzen abkühlt und man sie wieder aufheizen
will, nicht zusammen mit der Platine in die Mikrowelle, sonst ist die
Platine hin.

Gruß
Dominik

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