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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Handlöten des QFP-Gehäuse


Autor: Norbert (Gast)
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Welche Erfahrung habt ihr mit der Handlötung obiger
Gehäuse.
Welchen Lötkolben, welches Lötzinn usw.

Danke, für eure Erfahrung!

Gruß    Norbert

Autor: Rainer (Gast)
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Möglichst leichten und dünnen Kolben, dünnes Zinn, und am besten viel 
Flussmittel (gibts auch extra zu kaufen, oder einfach Kolophonium aus 
der Apotheke mit Spiritus mischen)... Dann sollte es relativ einfach 
gehen!

Autor: Reiner (Gast)
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Hi,

Siehe mal in dem Thread Intressengescheinschaft nach. Dort habe ich ein 
Bild von SMD-Lötungen hineingestellt solder.jpg.

Meine Erfahrungen sind kleine Kolben und kleine Spitzen bringen das 
nicht. Siehe selbst

Reiner

Autor: Norbert (Gast)
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@Reiner: Alle Achtung, Perfekt!
Benutzt du Kleber zum fixieren?

Norbert

Autor: Reiner (Gast)
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Nein, alles mit Zinn erst an den Ecken fixiert.

Im übrigen ist auf den Platinen beim hal-Verfahren soviel Zinn drauf, 
dass bei den 0.5mm pitch pads kein weiteres Zinn gebraucht wird. Die 
Zinnkehle, die sich zwischen Pad und ansteigendem Pin bildet, ist 
entscheidend für den Kontakt.

Kleber habe ich nur mal beim 44pin qfp von Atmel probiert. Über Kopf 
durch die Lötwelle - klappt.


Reiner

Autor: Markus (Gast)
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Hi Norbert,
sieht net schlecht aus. Nimmst du einfach nur eine DICKE Lötspitze oder 
so eine spezielle für SMD mit einer Aushölung?
Ich löte meist mit einem 70W Bräter und probiere gerade eine ganz dünne 
Spitze und SMD Lötzinn aus. Damit erziele ich ich ähnliche Ergebnisse, 
aber nicht ganz so schnell. Die "Drüberziehtechnik" kenne ich auch, nur 
hab ich keine passende Spitze dafür.
Und die Technik funktioniert bei Platinen ohne Lötstoplack auch nicht so 
besonders.
Aber egal wie man lötet, meine Erfahrung hat gezeigt, das das Zauberwort 
Flußmittel heißt. Ich hab mir bei Bürklin so einen Dosierstift gekauft. 
Nicht gerade billig, macht sich aber bezahlt. Damit die Pads, und ganz 
wichtig, die Beinchen des Bauteils, VOR dem Löten leicht benetzen, und 
schon kann man auch mit einer dünnen Lötspitze und dünnem Lötzinn fast 
perfekte Ergebnisse erreichen.

@ Reiner: Nicht jeder hat eine Wellenlötmaschine zu hause stehen ;))

Gruß
Markus

Autor: Reiner (Gast)
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@Markus

Ne? Wieso denn nicht? ;-)

Reiner

Autor: webmaster@reini-live.de (Gast)
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Hey Rainer,
wo soll man schauen ? Sorry, bin noch neu hier.

Autor: Sascha Weitkunat (Gast)
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Exakt hier...
http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/1063... :-)

Schaut echt gut aus.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

ich benutze dafür einen Weller-Lötkolben (genaue Modellbezeichnung hab 
ich gerad nicht da, irgendwas mit 50) mit einer feinen SMD-Lötspitze.
Zuerst richte ich den IC aus und löte die Eck-Pins fest, wo man gut von 
der Seite drann kommt. Dann setze ich die Lötspitze auf das PAD, so daß 
sie mit der Spitze gegen den PIN stößt, und führe von oben wenig (!) 
feines Lötzinn drann. Wenn es sich in die Ritze zwischen PAD und PIN 
verzogen hat, zieh ich die Lötspitze gerad vom IC weg. Funktioniert 
recht gut, ist aber in erster Linie Übungssache. Es hängt aber sehr 
stark vom Lötzinn ab, es muß gut fließen !!

Viel Spaß dabei,

Sebastian

Sebastian

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