Gast
#15627
Welche Erfahrung habt ihr mit der Handlötung obiger Gehäuse. Welchen Lötkolben, welches Lötzinn usw. Danke, für eure Erfahrung! Gruß Norbert
|
Anzeige
|
Handlöten des QFP-Gehäuse
Gast
#15627
Welche Erfahrung habt ihr mit der Handlötung obiger Gehäuse. Welchen Lötkolben, welches Lötzinn usw. Danke, für eure Erfahrung! Gruß Norbert
Gast
#15628
Möglichst leichten und dünnen Kolben, dünnes Zinn, und am besten viel Flussmittel (gibts auch extra zu kaufen, oder einfach Kolophonium aus der Apotheke mit Spiritus mischen)... Dann sollte es relativ einfach gehen!
Gast
#15629
Hi, Siehe mal in dem Thread Intressengescheinschaft nach. Dort habe ich ein Bild von SMD-Lötungen hineingestellt solder.jpg. Meine Erfahrungen sind kleine Kolben und kleine Spitzen bringen das nicht. Siehe selbst Reiner
Gast
#15630
@Reiner: Alle Achtung, Perfekt! Benutzt du Kleber zum fixieren? Norbert
Gast
#15631
Nein, alles mit Zinn erst an den Ecken fixiert. Im übrigen ist auf den Platinen beim hal-Verfahren soviel Zinn drauf, dass bei den 0.5mm pitch pads kein weiteres Zinn gebraucht wird. Die Zinnkehle, die sich zwischen Pad und ansteigendem Pin bildet, ist entscheidend für den Kontakt. Kleber habe ich nur mal beim 44pin qfp von Atmel probiert. Über Kopf durch die Lötwelle - klappt. Reiner
Gast
#15632
Hi Norbert, sieht net schlecht aus. Nimmst du einfach nur eine DICKE Lötspitze oder so eine spezielle für SMD mit einer Aushölung? Ich löte meist mit einem 70W Bräter und probiere gerade eine ganz dünne Spitze und SMD Lötzinn aus. Damit erziele ich ich ähnliche Ergebnisse, aber nicht ganz so schnell. Die "Drüberziehtechnik" kenne ich auch, nur hab ich keine passende Spitze dafür. Und die Technik funktioniert bei Platinen ohne Lötstoplack auch nicht so besonders. Aber egal wie man lötet, meine Erfahrung hat gezeigt, das das Zauberwort Flußmittel heißt. Ich hab mir bei Bürklin so einen Dosierstift gekauft. Nicht gerade billig, macht sich aber bezahlt. Damit die Pads, und ganz wichtig, die Beinchen des Bauteils, VOR dem Löten leicht benetzen, und schon kann man auch mit einer dünnen Lötspitze und dünnem Lötzinn fast perfekte Ergebnisse erreichen. @ Reiner: Nicht jeder hat eine Wellenlötmaschine zu hause stehen ;)) Gruß Markus
Gast
#15633
@Markus Ne? Wieso denn nicht? ;-) Reiner
Gast
#15634
Hey Rainer, wo soll man schauen ? Sorry, bin noch neu hier.
Gast
#15635
Exakt hier... http://www.mikrocontroller.net/attachment.php/10632/SOLDER.jpg :-) Schaut echt gut aus.
Gast
#15636
Hallo, ich benutze dafür einen Weller-Lötkolben (genaue Modellbezeichnung hab ich gerad nicht da, irgendwas mit 50) mit einer feinen SMD-Lötspitze. Zuerst richte ich den IC aus und löte die Eck-Pins fest, wo man gut von der Seite drann kommt. Dann setze ich die Lötspitze auf das PAD, so daß sie mit der Spitze gegen den PIN stößt, und führe von oben wenig (!) feines Lötzinn drann. Wenn es sich in die Ritze zwischen PAD und PIN verzogen hat, zieh ich die Lötspitze gerad vom IC weg. Funktioniert recht gut, ist aber in erster Linie Übungssache. Es hängt aber sehr stark vom Lötzinn ab, es muß gut fließen !! Viel Spaß dabei, Sebastian Sebastian Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
Anzeige
|