magneischer Encoder

Gast #2623652
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Liebe Freunde der Technik,

Im Zuge eines Projekts der Wirtschaftsuniversität Wien suchen wir nach 
potenziellen Anwendungsfeldern für einen magnetischen Encoder.

Diese Technologie erlaubt es die Position eines Magneten exakt zu 
erfassen.

Könnt ihr Euch Anwendungsfelder vorstellen, wo man zum Beispiel eines 
oder mehrere Probleme folgender Natur hat;

•  Positionen müssen berührungslos bestimmt werden
•  Extreme Umwelteinflüsse (Staub, andere Magnetfelder, Temperatur, 
Vibrationen) müssen übergangen werden
•  Wartungsarbeiten sind aufgrund der Komplexität des 
Endprodukts/Anwendung schwierig
•  Lineare, rotierende oder dreidimensionale Bewegungen müssen gemessen 
werden
•  Begrenzter bzw. teurer Platz liegt vor
•  Fehlfunktionen von Positionsmessungen müssen dringend vermieden 
werden
•  Eine einfache Implementierung in bestehende Systeme, sowie ein 
leichtes Verwerten der Information sind notwendig
•  Eine Energieeffiziente Lösung ist wichtig.

Oder kennt ihr jemanden, der sich das vorstellen kann oder so etwas 
braucht?

Vielen Dank im Voraus! :)
Gast #2623985
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Ja. Ich hab ne Idee dazu:

So ein Teil zusammen mit ner kleinen Leiterplatte, einer Art 
Potentiometergehäuse und einem auf ner 6.3 mm Achse montierten Magneten 
als Drehencoder für den Abstimmknopf am Kurzwellenradio. Also ein 
feinfühliger Ersatz für die bekannten optischen Encoder von Bourns etc.

ABER PREISGÜNSTIGER!

So ein Ding sollte maximal 12 Euro incl. MwSt kosten. Da muß sich AMS 
noch ein bissel strecken.

W.S.
Gast #2624088
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Hallo,

in deiner Aufzählung fehlt ein wichtiger Punkt der vielleicht zum 
2.Punkt passen würde aber doch als eigenständiger genannt werden muss.
Das ist der Einsatz von elektrischen/elektronischen Elementen in 
"explosionsgefährdeten Bereichen".

Gerade dort werden Encoder der verschiedensten Bauformen benötigt die 
aber alle ganz speziellen Anforderungen (nachzuweisen in einer sehr 
strengen Zertifizierung nach EN 60079-xx, ATEX 94/9/EG) genügen müssen.

z.B. Encoder für Ventilstellungen in Raffinerien nahe an den Tanks etc.


Ich könnte mir vorstellen dass die geforderte Zertifizierrung mit 
magnetischen, also berührungslosen, hermetisch dichten, kapselbaren 
Encodern wesentlich leichter zu bewerkstelligen ist.
Gast #2720607
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Hi, Student,

> Im Zuge eines Projekts der Wirtschaftsuniversität Wien suchen wir nach
> potenziellen Anwendungsfeldern für einen magnetischen Encoder.

Dafür fehlt es Euch an Kompetenz.
Ihr mögt Marketing studiert haben. Vielleicht auch, wie man einen 
Business Plan für ein perpetuum mobile so schreibt, dass der Banker ihn 
akzeptiert und einen Kredit gewährt.
Für die Lösung Eurer Aufgabe aber braucht es technisches Verständnis in 
der Klasse "Erfinder" (neue Anwendungsmöglichkeiten ausdenken) bis hin 
zu "Genie" (neue Anwendungsmöglichkeiten ausdenken unter Bruch 
bisheriger Dogmen.)
Für die Vermittlung des Anfangsstadiums dieser Kompetenzen wurden die 
TU's geschaffen.

Die Art und Weise der Werbung durch AMS halte ich für völlig ausreichend 
- ihren Chip in Fachmagazinen vorstellen und deren Vorteile preisen. Wer 
eine Aufgabe zu lösen hat, die ihm bisher zu schwer schien, der meldet 
sich dann schon beim Vertrieb von AMS. Ich gehe davon aus, dass der 
Vertrieb solche Anfragen ggf. weiter leitet an seinen Produktmanager und 
der ggf. an die Technik.

Ciao
Wolfgang Horn

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