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Forum: Platinen Vergossene Baugruppen Öffnen


Autor: simeri (Gast)
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hallo zusammen,

hat von euch einer erfahrung mit dem öffnen oder
besser gesagt entgießen von vergossenen baugruppen.

klar zum vergießen nimmt man dann wieder heißkleber
aber die gummimasse die einige hersteller vergießen
ist wohl dafür gedacht es jedem bastler schwer zu machen
den inhalt zu erkennen. bisher habe ich da immer ins stundenlanger
handarbeit geschnitzt. wenn jemand für so
ein problem schon mal ne andere lösung gefunden hat, dem
wäre ich dankbar, wenn er sie mir mitteilt

Autor: Michael (ein anderer) (Gast)
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Hmm... Hast Du schon verschiedene Chemikalien durchprobiert? Z.B.:

- Alkohole (Iso-Propanol, Brenn-Spiritus)
- Benzin (Z.b. Waschbenzin, aber auch Normalbenzin von der Tanke)
- Terpentin
- Terpentinersatz (keine Ahnung was das genau ist)
- Evtl. schwache Salzsäure? Salpetersäure?
- Schwache Natronlauge?
- ...

Was gibt's sonst noch so an harmlose Lösungsmittel? Härtere Gangart
wäre vielleicht irgendwelche Chlor-Kohlen-Wasserstoffe... Sind aber
nicht so saumässig gesund...

Autor: 123 (Gast)
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heißluftföhn

Autor: Steffen (Gast)
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Vorsichtig mit dem Dremel abschleifen, bis die ersten Gehäuse zum
Vorschein kommen und dann, wie 123 schon angemerkt hat vorsichtig
weiter mit dem Haisluftföhn und einer Reißnadel.

Steffen

Autor: Steffen (Gast)
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Ups, sollte latürlich Heißluftföhn werden.

Autor: simeri (Gast)
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danke an alle,

da sind doch schon ein paar nützlich tips
zusammen gekommen.

Autor: Peter Wiegel (Gast)
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"Zu den Vergussmassen zählen ofen- und raumtemperaturhärtende
Epoxidsysteme, Polyurethan-, Polybutadien- und Silikonsysteme."

Aha, 4 verschiedene Kunststoffgruppen, so die Angabe eines Herstellers
solcher Vergußmassen.

Ist es Silicon, hilft der Siliconentferner aus dem Baumarkt, mit dem
altes Silicon im Badezimmer aufgelöst wird, um eine neue
Silikondichtung anzubringen. OOb es Silicon ist, ermittelt man am
besten dadurch, dass man ein kleines Stückchen mit einer Pinzette hält
und anzündet. Bei Silicon bleibt weisse Asche (Silizium-Dioxyd)
zurück.

Für die anderen Harze bieten die Hersteller solcher Vergußmassen auch
spezielle "Lösemittel" an, um z.B. im Garantiefall eine vergossene
Baugruppe wieder vom Harz zu befreien. Hieran kommt man allerdings nur,
wenn man als Firma diese Vergussmassen auch verarbeitet, da dies äußerst
aggressive und auch sehr giftige Substanzen sind und daher nicht in
heimische Wohnstuben gelangen sollen. Ein guter Anlaufpunkt sind aber
auch (Fach-(Hochschulen für Elektrotechnik, die in ihren Laburs auch
mit dem Problem zu kämpfen haben.

Die vom (anderen) Michael empfohlenen Reinigungsmittel jedenfalls
dürfen gar nicht helfen, da die Vergußmassen ja gerade gegen diese
Substanzen schützen sollen, oder gar dass Verdünnungen nicht die
Vergussmasse um die Bauteile löst, sndern die Bauteile aus der
Vergußmase herauswäscht...

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