"Zu den Vergussmassen zählen ofen- und raumtemperaturhärtende
Epoxidsysteme, Polyurethan-, Polybutadien- und Silikonsysteme."
Aha, 4 verschiedene Kunststoffgruppen, so die Angabe eines Herstellers
solcher Vergußmassen.
Ist es Silicon, hilft der Siliconentferner aus dem Baumarkt, mit dem
altes Silicon im Badezimmer aufgelöst wird, um eine neue
Silikondichtung anzubringen. OOb es Silicon ist, ermittelt man am
besten dadurch, dass man ein kleines Stückchen mit einer Pinzette hält
und anzündet. Bei Silicon bleibt weisse Asche (Silizium-Dioxyd)
zurück.
Für die anderen Harze bieten die Hersteller solcher Vergußmassen auch
spezielle "Lösemittel" an, um z.B. im Garantiefall eine vergossene
Baugruppe wieder vom Harz zu befreien. Hieran kommt man allerdings nur,
wenn man als Firma diese Vergussmassen auch verarbeitet, da dies äußerst
aggressive und auch sehr giftige Substanzen sind und daher nicht in
heimische Wohnstuben gelangen sollen. Ein guter Anlaufpunkt sind aber
auch (Fach-(Hochschulen für Elektrotechnik, die in ihren Laburs auch
mit dem Problem zu kämpfen haben.
Die vom (anderen) Michael empfohlenen Reinigungsmittel jedenfalls
dürfen gar nicht helfen, da die Vergußmassen ja gerade gegen diese
Substanzen schützen sollen, oder gar dass Verdünnungen nicht die
Vergussmasse um die Bauteile löst, sndern die Bauteile aus der
Vergußmase herauswäscht...