Gast
#2637684
Hi, gelegentlich schlagen hier im Forum ja Leute mit ihren defekten Festplatten auf und bitten um Hilfe. Nicht selten wird dann im Verlauf des Threads auch erwähnt, dass die Lese-Köpfe extrem dicht über der Plattenoberfläche schweben und quasi nur durch ein Luftpolster, welches durch die konstante Nenn-Umdrehungszahl erzeugt wird, vom Aufsetzen auf der Plattenoberfäche abgehalten werden. Ich habe mal vor 10 Jahren eine Festplatte geöffnet und erinnere mich noch an ein Kamm-Artiges Gebilde am äußeren Rand der Magnet-Platten, in dem die Leseköpfe nach dem Abschalten der Festplatte frei schwebend "geparkt" wurden. Nun habe ich mir aktuell Bilder von geöffneten Festplatten angesehen und stelle fest, dass die Leseköpfe im ausgeschalteten Zustand wohl eher am inneren Rand der Plattenoberfläche "geparkt" zu sein scheinen: http://cdn4.digitaltrends.com/wp-content/uploads/2011/12/open-HDD-image.jpg Kann mir jemand erklären, was sich da grundsätzlich in der Technik geändert hat bzw. wie genau der empfindliche Kopf während der Spin-Up-Phase bzw. bis zur Bildung des zum Schweben erforderlichen Luftpolsters geschützt wird? Mfg, Rüdiger