Gast
#190829
Hi. Ich würde für meine Schaltungen auch gerne geätzte Platinen verwenden - schon weil der Platz dort wesentlich besser als bei Lochraster genutzt werden kann. Aber ich geb doch nicht 20 Euro für ne Platine aus, dessen bauteile gerade mal 6 Euro kosten... Daher dachte ich mir: selbst ist der Mann - ätzt Du halt selber. Wie man's macht ist mir auch grob klar. Ich muss aber gestehen, dass ich noch nie eine Platine ohne Ätzanlage hergestellt habe (außer Lochraster natürlich). Auf der Arbeit stand entweder die 400 Euro Sprühätzanlage von Reichelt rum oder ich konnte das schön fräsen lassen (direkt aus Eagle als GERBER/EXCELLON Fräsplotterdateien exportiert). Die 400 Euro Anlage kommt für mich als Privatanwender nicht in Frage, da sich das nicht lohnt. Soviel ätze ich nun auch wieder nicht. Vielleicht eine Platine alle zwei Monate. Soweit ich weiß, muss die ganze Ätz- und Entwicklersuppe ja schön warm sein. Da ich das ungerne in der Küche aufm Herd köcheln möchte, sah das 100 Euro Ätzgerät von Reichelt (Stuchwort ÄTZGERÄT 1) ganz gut aus, aber ich wollte vorher mal fragen ob das was taugt. Hat da schon jemand erafhrungen mit? Wie wird es benutzt? Bei der Sprühätzanlage muss man die Platinen ja nur reinängen und auf die Uhr schauen... Dann kommt noch ne ganz wichtige Frage: Wenn ich jetzt die Anlage hätte, Ätzbad ist angelegt und Platine schön zurechgeätzt - wie lange kann das Ätzbad vor sich hin stehen bevor es (ohne gebraucht zu werden) unbrauchbar wird? Und was kostet es ungefähr ein Ätzbad anzulegen? Wenn ich da für ne Platine wieder 20 Euro Materialkosten habe, kann ich mir die ganze Anlage auch sparen... Danke schonmal für Eure Hilfe!


