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Forum: Platinen Was verlangen für Platinenlayout


Autor: Stefan (Gast)
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Hallo!

Wisst Ihr was andere Anbieter für die Erstellung einens Platinenlayouts
verlangen?
Rechnen die nach Pins ab?

Danke

Autor: Ratber (Gast)
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Soviel sei gesagt: Jeder rechnet nach einer anderen Formel, deswegen
kann dir hier keiner eine verbindliche oder annähernd korrekte Antwort
geben.


Frag doch einfach bei den betreffenden Firmen nach den
Geschäftskonditionen dann weißte es. '-)

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Ratber, Du alter Spielverderber. Das ist doch vieel zu einfach. Wie
kannst Du nur so eine Antwort geben?

Schmunzel.

(Ich hätte nicht anders geantwortet und nehme an, daß R. meine
Anmerkung so versteht, wie ich sie gemeint habe)

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,weiß ich '-)

Autor: Thorsten (Gast)
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> Rechnen die nach Pins ab?

Dann wären die blöd. Es gibt Layout mit 2000 Pins, die schneller
gemacht sind als welche mit 500 Pins.

Autor: Stefan (Gast)
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Dann frage ich anders: Wie würdet es Ihr machen?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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So, wie es einer der kommerziellen Layouter macht.

Autor: Thorsten (Gast)
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Wie gut kennst du deine Fähigkeiten? Überlege dir, wie lange du brauchst
und multipliziere diese Zeit mit deinem Stundenlohn. Plane etwas
Sicherheit mit ein, denn i. d. R. braucht man länger, es sei denn du
hast schon lange Erfahrung auf dem Gebiet :)

Autor: Jens123 (Gast)
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und was ist mit den Simulationen die brauchen auch Zeit =)

denkt mal an Impendanzkontrollierte Leiterplatten ;)

Nach Pins ein Angebot erstellen und nachher die Tazaechlieche zeit
berechnen..

Da hast du schonmal einen guten Ansatz der in der regel passt (wenn es
nichts spezielles ist)

Autor: Jürgen (Gast)
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@jens: Und was würdest Du dann pro Pin ansetzen?
Das scheint ja wirklich ein Problem zu sein...

Autor: Matthias (Gast)
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Hi

das kann niemand pauschal sagen. Ein Datenbus zu einer Ansammlung
Flash-ROM's läßt sich sehr einfach routen. Eine analoge Schaltung aus
einer Menge zusammengeschalteter OP's, R's, C's und L's womöglich
noch auf einer komplexen Leiterplatte kann trotz 10 mal weniger Pins 10
mal mehr Arbeit machen als µC + Flash's.

Matthias

Autor: Ratber (Gast)
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Nur nach Pinns rechnen geht nicht.

Das wäre als ob ein Handwerkselektrobetrieb nach Kabellängen berechnen
würde.

Mal sind 1000m ruckzuck an die Wand geklatscht und mal bricht man sich
an popeligen 10m einen ab.

Ohne Differenzierung geht das nicht wenn man Wettbewerbsfähig ein will.

Autor: Stephan (Gast)
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Hallo,

als guter Layouter kann man 500 Euro pro Tag erreichen. Habe letztens
4.000 Euro für acht Arbeitstage dem Kunden berechnet. Und er hat
bezahlt :-) . Allerdings war ein Re-Design nicht notwendig. Und das ist
es, wofür der Kunde letztendlich bezahlt. Vorausgesetzt, er hatte keinen
Fehler im Schaltplan...

Wofür 500 Euro pro Tag, werdet Ihr fragen. Nun, tatsächlich ist die
eigene, menschliche Arbeitsleistung als nicht so teuer anzusehen. Aber
das CAD-Programm kostete satte 53.000 Euro. Somit muss die Amortisation
dieses Werkzeugs auch mit einberechnet werden. Und natürlich auch der
Computer. Im CAD-Bereich muss man alle drei Jahre den Rechner wechseln,
weil die Software so recourcenhungrig ist. Mein Rechner hat 2 GByte
DDR-RAM, und manchmal erhalte ich die Meldung "Out of Memory"... Für
das CAD-Programm muss man die Updates jährlich bezahlen, und die fallen
auch mit mehreren Tausend Euro pro Jahr ins Gewicht.

Ihr seht also, da fallen eine Menge Unkosten an.

Zudem ist es auch nicht so, dass man tatsächlich jeden Tag etwas zu tun
hat. Es kann auch schon mal Leerlauf geben, und Lebenshaltungskosten
müssen trotzdem bezahlt werden.

Übrigens, kann ich niemandem ernsthaft empfehlen, sich mit einem
kleinen CAD-Programm selbständig zu machen. Die Boards der Kunden
werden sehr schnell größer, und dann ist es eine Quälerei, mit einem zu
kleinen Programm unbedingt einen Fertigstellungstermin einhalten zu
müssen. Also alles ab Protel und Orcad ist brauchbar.

Stephan.

Autor: AxelR. (Gast)
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heisst das :
kleines CAD-Program -> kleine Platine
großes CAD-Programm -> große Platine

hast Du zwar gesagt
...
Die Boards der Kunden
werden sehr schnell größer, und dann ist es eine Quälerei, mit einem
zu
kleinen Programm unbedingt
...

meinste aber bestimmt anders, erklär mal.

Eagle kann doch auch (nahezu) beliebig große Dateien (?64x64Meter?),
daher meine Frage, was die Boardgröße mitm Programm zu tun hat und
obendrein die Vermutung, das du was ganz anderes meinst...

Viele Grüße
AxelR.

Autor: Jens123 (Gast)
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AxelR.
das kommt immer darauf an =)

Eagle glaube ich nicht, dass es eine leiterplatte sp simulieren kannst,
dass du da Frequenzen bis zu 2,4GHz laufen lassen kannst
sowas kann zB. Protel

du kannst eine kleine LP haben 5cm x 3cm und da 4 tage beschaeftigt
sein mit dem Routen von prozessor zu RAM und einen halben tag nur um
alles andete zu routen

pauschal kann man ein angebot per pins machen wenn es nichts gros
ausgefallenes ist

und die rechnung auf stunden
nur kannst du dem kunden nicht sagen, ok du hast 1000 pins macht
500EUR

gruss jens

Autor: Stephan (Gast)
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Ich meine die Funktionalität der Software. Wie einfach ist es, die Rules
zu definieren, wie läuft das Routing, etc. Bei den kleineren Programmen
muss man sehr viel "zu Fuß" selber erledigen, und kann die Zeit nicht
für die wichtigen Dinge verwenden. "Push'n Shove" in Echtzeit sollte
schon sein, etc. Und ich meine nicht eine Leiterbahn zu verschieben
oder einen Kondensator, sondern Du willst eine von 32 Datenleitungen
neu verlegen, ohne die anderen 31 neu verlegen zu müssen... Oder Du
willst in einen Pulk von Adressleitungen eine weitere hineinschlängeln,
ohne alle andern neu verlegen zu müssen... Das können nur die größeren
Programme. Also, bis 500 Pins kommt man mit einem kleinen Programm zum
Ziel, darüber wird es schwierig. Klar, theoretisch kann man auch mit
Eagle ein Pentium-Motherboard machen, aber wer macht das schon? Die
Zeit ist der ausschlaggebende Faktor. Wenn Zeit keine Rolle spielt, ist
es egal, welche Software ich nehme. Wenn ich aber nur eine Woche Zeit
habe für ein Board mit BGA, 1GHz, etc. dann nehme ich (Achtung Werbung)
Mentor Graphics.

Viel Spaß beim routen! :-)
Stephan.

Autor: AxelR. (Gast)
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Wie ich im anderen Post schon anmerkte, benutzt unser Layouter auufa
Arbeit INTEGRA von Mentor Graphics.
Was, um alles in der Welt, kann den dieses Integra, was Eagle nicht
kann? Etwa IDF-Ausgabe Möglichkeit für CircuitWorks? Gibt es noch
andere Programme von Mentor? Ich mache die Stromlaufpläne mit Integra
(Auf Arbeit) und finde eigentlich erstmal nichts, was mir die Arbeit
abnehmen würde. Gibt es von Dir genannte Vorteile etwa beim Autorouter?
Soweit ich weiß, verwenden wir den Specctra-Router, welcher über eine
Middleware angesprochen wird.
Ich bin neugierig geworden, welche Vorteile sich mir ergeben würden,
wenn ich auf Integra umsteigen würde, die Möglichkeiten hätte ich.

Schönen Abend noch
AxelR.

Autor: AxelR. (Gast)
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Nich im anderen Post, im anderen Thread..

Autor: Stephan (Gast)
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Um Gottes Willen, lass' bloss die Finger von Integra!!

Das ist das allerletzte Programm auf Erden, mit dem man sich abquälen
sollte...

Ich kenne zwar Eagle und die anderen sog. "Low-cost"-Programme nicht,
vermute aber, dass Eagle dem Integra haushoch überlegen ist... :-)

Wir hatten es in der Basic-Version mit zwei Add-Ons und es war eine
wahre Quälerei mit dem Ding größere Boards zu machen.

Zum Glück haben wir damals, als es abgekündigt wurde, eine günstige
Migration auf Expedition PCB angeboten bekommen.

Nach der Abkündigung von Integra waren bei uns Orcad, Protel und Exp.
PCB im Rennen; wir haben uns dann für Mentor entschieden. Mittlerweile
habe ich über 200.000 Pins mit dem Exp. PCB geroutet und bin ein echter
"Fan" von der Software geworden.

Happy Routing!
Stephan.

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