Den Hautkontakt vermeidest Du am besten...
Erstens ist Natriumpersulfat eine Säure. Die frist sich durch Deine
dünne Haut durch (zwar langsam, aber sie kommt durch).
Zweitens ist Natriumpersulfat Allergieauslösend. D.h. wenn Du zu oft
mit dem Zeug in Berührung kommst, kann das hässliche Allergien
auslösen. Auch nicht so toll.
Entsorgen tust das bitte bei der Problemmüllsammelstelle, und nicht in
den Ausguss. Schliesslich ist nach dem Ätzen Kupfer im Natriumpersulfat
gelöst. Kupferionen sind hoch giftig.
Lagern kannst Du die Natriumpersulfat-Säure am besten in
Kunststoffflaschen. Allerdings musst Du aufpassen: Natriumpersulfat
gast aus. D.h. wenn die Flasche zu dicht ist und/oder Du sie nie
entlüftest, platzt sie irgendwann.
Um von einem Ausdruck zur fertigen Platine zu kommen, brauchst Du auch
noch ein Belichtungsgerät (UV-Licht), Fotopositiv beschichtete
Platinen, und Entwickler (Natriumhydroxid, eine starke Lauge, ätzt Haut
deutlich schneller, nicht ganz ungefährlich).
Gummihandschuhe, Arbeitskittel und Schutzbrille sind beim Umgang mit
Chemikalien grundsätzlich pflicht.
Fehlende Schutzbrille ist extrem, grob fahrlässig, fehlende Handschuhe
mittel fahrlässig. Fehlender Arbeitskittel, naja, hast dann eben
versaute Klamotten.
Nach Chemie-Tätigkeiten werden die Hände grundsätzlich gut gewaschen.
Vor den Chemie-Tätigkeiten ist eine Hautschutzcreme nicht so verkehrt.
Die kann bei einer Unachtsamkeit schon einiges rausreissen.
Dämpfe, vor allem des Entwicklers (Natriumhydroxid), nicht einatmen, da
es Dir sonst die Lungen anätzt. Ziemlich ungesund. Wenn Du Deinen Kopf
zu viel über den Entwickler gehalten hast, freut sich Deine Haut
hinterher über eine pflegende Hautcreme.
Wenn Du einen Belichter benutzt, nicht unnötig in das UV-Licht schauen.
UV-Licht macht Sonnenbrand und schlimmeres. Sollte bekannt sein.
Wie Du siehst, alles nicht so "harmlos", zwar auch nicht wirklich
gefährlich, wenn man ordentlich und gewissenhaft ist, aber eben kein
Kinderspielzeug.