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Forum: Platinen Platinen Belichten


Autor: Jörg Zimmermann (Gast)
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Hallo,
ich habe auch mal vor mir demnächst eine Platine erstmals selbst zu
ätzen. Das Entwicklungskit ist so gut wie bestellt (Reichelt). Heute
war ich auch im Baumarkt und hab mir dort zwei E14-Birnchen (15Watt)
inkl. Fassung gekauft. Die Birnen sind von Paulmann und sind bläuclih,
sind wohl irgendwelche für nen Fernseher. Die Verkäuferin hat aber
gemeint, es seien UV-Birnen. Hat jemand damit schonmal Erfahrung
gemacht?? Wollte erst bei Reichel zwei UV-Lampen bestellen, so Röhren,
die kosten aber 15 Euro und zwei ordentliche Fassungen kosten bei Obi
nochmal 30 Euro ...

Ich möcht erstmal ne Art Testaufbau machen um zu sehen wie gut das
geht. Später ist geplant mir ne kleine Kiste zu bauen, mit Deckel, Glas
usw ... Kann ich statt Glas auch Plexiglas nehmen???

Vielen Dank für die Infos.

Autor: Gerhard Fischer (Gast)
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.. folgender Rat: hol' Dir bei ebay einen Gesichts-
bräuner mit 4 Röhren a'15Watt. Den umgedreht mit ca. 12 cm Abstand
zum Tisch legen, Vorlage und Platine im Belichtungsrahmen darunter.
90 sec. bei Bungard-Material belichten.
Das wars.

Mehr braucht man am Anfang nicht.

mfg Gerhard

Autor: Michael S. (Gast)
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Stimmt, mit nem Gesichtsbräuner gehts am besten :-)
Jetzt wo es draußen wärmer wird, bekommst du die teile auch oft für 1-2
Euro auf dem Flohmarkt. Aber achte drauf, das nur Geräte mit UV-Röhren
geeignet sind. Die Quarzbrenner sind zum Belichten ungeeignet.
Die UV-Röhren in den Gesichtsbräunern sind übrigens dieselben, wie es
sie teuer als zubehör für Belichtungsgeräte zu kaufen gibt ( Phillips
TL 29 D16/09N )

Gruß
Micha

Autor: nen anderer (Gast)
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Bau Dir ne nette Fernsehleuchte damit, zum Belichten taugen die Dinger
überhaupt nicht.
Da geht es schneller, wenn Du die Platine in die Sonne legst.
Ansonsten siehe oben.
Wichtig: der Belichtungsrahmen sorgt dafür, dass dein Layout beim
Belichten nicht verrutscht, siehe Ebay.
Hättest du früher gefragt, hättest Du das Einsteigerset auch bei
Reichelt lassen können.
Eisen-3-Chlorid und ne Plastikdose (Eisschachtel,....)und ne
Platikpinzette hättens auch getan.
Und das kostet selbst in der Conrad-Apotheke nur ~3 Euronen.

Autor: EZ81 (Gast)
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Hallo Jörg, wenn es Baumarkt sein soll, nimm einen 500W-Halogenstrahler
und bau das Frontglas aus, der UV-Anteil dürfte dabei deutlich höher
sein als bei den Fernsehfunzeln.
Bei 2mm Billigbilderrahmenglas, Transparentpapier und ~30cm Abstand
dauert das Belichten damit bei mir damit 10-12 min.

Grüße
;Matthias

Autor: Florian (Gast)
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Man kann die Frontscheibe auch drinn lassen - geht auch.
Und ist für die Augen wohl auch besser;)
mfg Flo

Autor: Thorsten (Gast)
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30cm Abstand, 10-12 Minuten und 500W? Raucht deine Platine nicht ab
wegen der starken Wärmeentwicklung?

Autor: Markus (Gast)
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Hi,

wie bereits ausgeführt: zum Belichten kann ich dir nur wärmstens einen
Gesichtsbräuner empfehlen! Hab auch einen mit 4 X 15 Watt. Ca.10 cm
Abstand zur Platine und zwischen 11- und 12 Minuten belichten. Mit 90
Sekunden wird das nix bei mir ??? Vielleicht wegen den alten Röhren im
Bräuner. Egal, auf alle Fälle gibts damit Spitzen Platinen.

Gruss, Markus

Autor: Gerhard Fischer (Gast)
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>Mit 90 Sekunden wird das nix bei mir ???
Vielleicht wegen den alten Röhren im Bräuner.
Egal, auf alle Fälle gibts damit Spitzen Platinen.
>
... doch, doch, habe meinen Bräuner aus vom ebay,
so vergilbt wie der ist,
sind die Röhren sicher auch nicht neu.
Wie gesagt, max 90 sec.
Vorlage ist Laserdruck (HP Laserjet 4V) auf Folie und dann mit
Solvent den Toner verdichtet.
Belichtungsrahmen: Billiger Bilderrahmen, oder CH-Hülle, geht auch.

mfg Gerhard

Autor: EZ81 (Gast)
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@Thorsten: Nein, kein Problem. Die Platine erreicht höchstens geschätzte
40°, die Vorlage (Transparentpapier/Laser) klebt ganz leicht an der
Fotoschicht, was bis jetzt keine Problem gab, auch nicht bei feinen
Strukturen (die ich bisher nur als Machbarkeitstest geätzt habe).
Gesichtsbräuner kommt bei Gelegenheit, aber es geht auch so ganz gut.

@Florian: Lässt die ~1cm-Scheibe einen nennenswerten Anteil
UV-Strahlung durch? Wie (lange) belichtest Du mit dieser Methode?



Grüße
;Matthias

Autor: Jörg (Gast)
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Hi hi,
hier ist ja richtig was los :-) Gut, dass ich die Birnchen noch nicht
geöffnet hab, werd sie also zurückgeben, Kassenzettel sei Dank :-P.
Bei Ebay laufen die Philips oder TCM-Dinger wirklich täglich aus, für
gute 15 Euro ist man da wohl dabei.
Ich hab aber mal meine Mum gefragt, wir haben sogar noch so ein
Uralt-Teil, nennt sich "Höhensonne" LoL das Ding ist echt der
Oberhammer, so Uralt-Elektronik. Im Bild sieht man in der Mitte so ne
Birne und zwei Röhren. Die Röhren emmitieren anscheindend IR-Licht, man
kann nämlich zwischen IR-Licht und UV+IR-Licht umschalten. Ist sogar ein
Timer "an Bord". Meint ihr das Ding taugt was? Probieren geht über
Studie.. ach blabla .. Ich versuch es einfach mal. So ein Ebay-Bräuner
kann ich immernoch holen.

Hol mir nur noch so nen Billig-Fotorahmen, damit ich halt ne Glasplatte
hab .. Melde mich dann mit dem Ergebnis :-)
Danke nochmal für tolle Antworten und Ratschläge.

Autor: Michael S. (Gast)
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Nach dem Bild zu urteilen ist die Höhensonne ein Quarzbrenner. Das
funktioniert nicht gut, wenns überhaupt zum belichten geht. Jedenfalls
werden die Dinger zu heiß, und bei geringem Abstand zur Platine raucht
die ab.
Achte nur bei den Bilderrahmen darauf, das das Glas keinen UV-Stop hat.
Bei billigen ist das zwar unwahrscheinlich, aber hier gabs schon einige
Beiträge mit gegenteiligen Erfahrungen. Sehr gut funktioniert
jedenfalls eine Scheibe aus einen alten Scanner oder Kopierer. auch das
billige 3 mm Fensterglas vom Glaser funzt sehr gut (kostet auch nur ein
paar cent).

Gruß
Micha

Autor: Jörg (Gast)
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jop, außen steht was von "quarz" drauf ... naja, auf einen versuch
werd ich es mal ankommen lassen.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Jörg!
Entgegen allen anderslautenden Berichten kann man UV-Quarzstrahler sehr
gut fürs Platinenbelichten verwenden. Ich hab jahrelang damit
gearbeitet, optimal ist es nicht, weil viel Wärme entsteht. Aber von
der UV-Strahlung her hat das höchste Leistung. Eher zu viel. Die alten
Dinger sind heute verboten. Die wurden früher als Modell "Hanau" von
Quelle oder Neckermann verkauft, rund oder eckig. Die hatten einen
runden Glaszylinder als Filter vor schädlichen Strahlen, den hat deine
anscheinend nicht.

Nimm eine dicke Glasplatte. Ich hatte 12 mm Glas. Kein Plexiglas. Es
muß schwer sein, damit das Layout platt auf der Platine liegt. Am
besten noch rundum beschweren.

Normalerweise nimmt man UV-durchlässiges, dünnes Spezialglas für
Profigeräte. Aber hier handelt es sich um eine Bastler-Anwendung. Der
UV-Quarzbrenner macht genügend UV-Strahlen, eher zu viel.
Halte erstmal einen halben Meter Abstand ein, und fang mit 2 Minuten
Belichtung an. Mit schmalen Teststreifen von der Platine abgeschnitten.
Kann aber auch auf 5 oder 10 Minuten hinauslaufen. Das muß man unbedingt
vorher austesten.

Das A und O ist das Layout. Ein gutes Layout gleicht viele Fehler aus,
die beim Belichten gemacht werden.

Auf welche Weise stellst du das her?

H.D.T.

Autor: Jörg (Gast)
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hi hi,
uh, also is das ding etwas gefährlich? na dann mach ich das mal so, mit
dem halben meter abstand und bel.zeit ca 2min.

du meinst das layout? ich nehm eagle ... benutz ich auch hier beim
studium, ist also nicht die erste platine, die ich mit eagle erstelle..

Autor: Thorsten (Gast)
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Mit gutem Layout ist gemeint, daß es möglichst lichtdicht sein muß.
Welche Software du benutzt, ist völlig egal. Im Prinzip spielt es auch
keine Rolle, welchen Drucker und welche Auflösung es ist. Es muß halt
wie gesagt möglichst lichtdicht sein. Ich benutze zum Beispiel nen
Deskjet 840 mit 300 DPI auf Transparentpapier und original HP Tinte.
Belichtungszeit 125 Sekunden mit Gesichtsbräuner (4x15W). Damit sind
0.5mm Pinabstand bzw. 10mil 100% rproduzierbar. Voraussetzung
allerdings ist Bungard-Material.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Jörg!

Du hast doch eingangs geschrieben:

"...ich habe auch mal vor mir demnächst eine Platine erstmals selbst
zu
ätzen..."

Das muß man so verstehen, als hättest du noch nie eine Platine gemacht.
Also, wie willst du das Platinen-Layout herstellen? Laserdrucker,
Tintenstrahldrucker, Plotter, Folie, Transparentpapier?

H.D.T.

Autor: Arndt Ackermann (Gast)
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Hallo Thorsten!
Wie groß ist der Abstand zwischen den UV-Röhren und der Platine?
Reichen da ca 10 cm für 2 Minuten Belichtung bei Transparentpapier?

Übrigens "ziehe" ich meine Vorlage 5 bis 10 mal durch den Drucker, um
auf diese Weise genügend Schwärze zu gewinnen und denke mal, dass dann
auch eine etwas löängere Belichtungszeit nicht allzuviel schaden kann.
Natürlich muss nach jedem Druckvorgang bisschen gewartet werden wegen
der Trocknung.

Mit freundlichen Grüßen
Arndt Ackermann

Autor: Thorsten (Gast)
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@Arndt

Bei mir sind es ca. 5cm Abstand, ich lege eine 5mm Glasscheibe direkt
auf den Belichter, darauf dan die Platine und auf diese das
Transparentpapier. Das ganze wird dann mit einem Kilo beschwert und
belichtet.

Das mit dem mehrmals drucken habe ich am Anfang auch mit meinem Deskjet
510 gemacht, hat prima funktioniert. Dann habe ich den Deskjet 840
bekommen und der hat einfach einen extrem ungenauen Einzug, daß man das
getrost vergessen konnte. Na glücklicherweise gehts aber auch so.

Gruß

Autor: Henrik (Gast)
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@Jörg: Diese uralt Höhensonne ist ideal! Mit einem (etwas neueren) Gerät
arbeite ich auch. Das geht wunderbar. Die Hitze ist inder Tat ein
kleines Problem. Ich setze immer einen großen Lüfter hinzu, der die
Röhren von der Seite anpustet. Bei einem Abstand von 20cm belichte ich
zwischen 1,5-4min je nach verwendetem Material (benutze
Transparentpapier als Vorlage, das dauert länger).

Gruss Henrik

Autor: Jörg (Gast)
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öhm, was meint ihr denn mit "transparentpapier"? ich hab so folien für
meinen tintenstrahldrucker zuhause (hab nen lexmark bzw dell und einen
günstigen hp). die folien sind auf der einen seite rauh, auf der
anderen glatt.

Autor: Thorsten (Gast)
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Transparentpapier halt, ist so milchiges Papier wo man mit Tuche drauf
zeichnet. Ein Block mit 50 Blatt A4 kostet so um die 2-8 Euro je nach
Qualität. Mit Folien haben ich nur schlechte Erfahrungen gesammelt und
außerdem sind die mir zu teuer.

Gruß

Autor: H.D.T. (Gast)
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Transparentpapier sieht ähnlich aus, wie Butterbrotpapier. Man nimmt es
hauptsächlich für Laserdrucker oder auch für Tintenstrahl. Es kommt
immer mehr aus der Mode und ist kaum noch zu kriegen. Die gewerblichen
Druckereisetzer verwenden es noch für Einzel-Layouts.

Aber du willst ja mit Tintenstrahl drucken. "Angerauhte" Folien ist
schon mal gut, da hält die Tinte besser auf der Oberfläche. (Glasklare
Folien sind ungeeignet.) Dafür sind die angerauhten Folien aber auch
recht teuer. "Epson Ink jet Transparencies" oder "HP Premium Inkjet
Transparency Film" z.B..

Ich drucke nur mit Laserdrucker und verwende Avery Zweckform Folien Nr.
3491, eine Folie für die Druckformerstellung, also extra für solche
Zwecke. Dazu anschließend "Tonerverdichter" aus der Sprühdose
aufgesprüht. Mit dem so erreichten Schwärzungsgrad kann kein
Tintenstrahldrucker mithalten. Ein Plotter vielleicht. Ohne
Tonerverdichter ist das mit Laserdrucker hingegen ziemlich heikel.

Kurz gesagt: Schlechtes Layout heißt, daß alles andere dann 100
prozentig sein muß. Da darf man nicht überbelichten und nicht zu lange
entwickeln.

Anfänger scheitern oft daran und geben auf. Es ist also am Anfang nicht
so einfach, wenn das Layout schlecht ist.


H.D.T.

Autor: mmj (Gast)
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Hallo HDT,

was empfielst du für Transparentpapier?
Ich hab' mal so meine ersten Platinen zuhause geätzt.
Davor schon einige woanderst.
Die Ergebnisse sind eigendlich super. Allerdings beweg'
ich mich immer einerseits an der Grenze des Verlaufens&Verziehens,
andererseids an der von zu geringer 'Dichte'.
Ich drucke mit 'nem einigermaßen aktuellen Canon Tintenspritzer (i560)
und nehm' das Papier doppelt.
Weißt du zufällig was für ein Transparentpapier gut Tinte aufnimmt, und
sich dabei nicht merklich verzieht?
Nicht, dass ich schlechte Ergebnisse hätte. 0,3mm sind kein Problem.
aber vielleicht gibt es ja auch Papier, wo ich nur eine Lage bräuchte.
Mit den jetzigen Ausdrucken komm' ich aber auf keinen Fall an der
zweiten Lage vorbei und das Druckbild wirkt ausgefranzt. Kein Vergleich
zu Ausdrucken auf normalem 80gr/m² Kopierpapier. z.Zt. druck ich das
Layout sechs mal nebeneinander, und hoff', dass da zwei akzeptable, in
der Summe deckende Versionen dabei sind.

merci schonmal

Gruß

Meinert

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Meinert,
gerade wegen dem Verziehen nehmen viele den Laserdrucker. Da wirst du
um die teuren Kunststoffolien nicht herumkommen.

Wie schon gesagt, verschwindet das richtig gute laserdruckerfeste und
tintenstrahlgeeignete Transparentpapier immer mehr vom Markt. Das hat
wohl mit neuen Fertigungsverfahren der letzten Jahre für
Kunststofffolien zu tun. Zeitweise wurden Kunststoff-Folien auch schon
unter der Bezeichnung "Transparentpapier" statt "Kunststoff-Folie"
vertrieben.

Das aus dem Zeichenbedarf vom Block kann man nicht nehmen. Das ist
Murks.

Ich habe viel damit rumexperimentiert. Der Tintenstrahler ist bei mir
inzwischen absolut out, für Layouts. Ich hab aus dieser Zeit hier noch
ganze Packungen rumliegen, die sauteuer sind, wenn man sie kaufen muß.

1 ganzer Pack (50 Stück) Premium Injekt HP Transparency Film Din A4
1 angebrochener Pack dto. (43 Stück)

1 ganzer Pack (30 Stück) EPSON INK JET Transparencies Din A4
1 angebrochener Pack dto. (27 Stück)

77 Blatt Transparentpapier, für Tinte und Laser geeignet

Wer daran interessiert ist, kann sich melden und irgendwas zum Tausch
anbieten.

Ansonsten Tips zum Ausdruck mit Laserdrucker auf meiner Webseite:
http://www.atx-netzteil.de/anfertigung_platinenlayout.htm


Gruß
H.D.T.

Autor: Thorsten (Gast)
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> Das aus dem Zeichenbedarf vom Block kann man nicht nehmen. Das ist
> Murks.

Nee du, genau das ist optimal. Entscheidend dabei ist einzig und allein
die verwendete Tinte. Ist deren Oberflächenspannung zu gering (wie bei
vielen Nachfülltinten), so verläuft sie gnadenlos und der Ausdruck ist
unbrauchbar.

Ich hätte Interesse an dem Transparentpapier. Von welchem Hersteller
ist das Papier? Und was den Tausch angeht, hast du an etwas bestimmtem
Interesse? Z. B. bauteilemäßig könnte ich nen ATmega128 anbieten oder
wie wäre es mit ner Tüte 3.3V LDO-Spannungsregler?

Gruß

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hersteller weiß ich nicht. Ich hab das von einer kleinen Druckerei
gekauft. Der verwendet das selber, um damit per Laserdrucker
Druck-Layouts für Texte herzustellen. Im Normalfall macht man das in
Druckereien mit einer großen Maschine, aber für kleine Sachen lohnt es
nicht, die anzuheizen. Das Papier ist beste Qualität.

Hast du ev. Lochrasterplatinen zum Tausch?

Gruß
H.D.T.

Autor: Thorsten (Gast)
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> Hast du ev. Lochrasterplatinen zum Tausch?

Leider nicht.

Autor: Jörg (Gast)
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Hey hey,
hab jetzt meine reichelt bestellung bekommen. hab mir zumglück ne
europlatine fotobeschichtete mitbestellt. in diesem "einsteigerset"
ist nämlich nur eine halbe europl. fotobeschichtet dabei und drei
einfach platinen, die oben und unten kupferbeschichtet sind. was soll
ich denn bitte mit denen anfangen? für die ätzerei kann ich die ja
schlecht gebrauchen oder?

werde am wochenende mal meine folien austesten und meine höhen sonne
:-)

Autor: Jörg (Gast)
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gna sorry für den doppelpost, mozilla hat die seite beim ersten mal
nicht neugeladen..

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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die unbeschichteten kannst du entweder mit nem speziellen edding selbst
bemalen, oder die tonertransfermethode benutzen

Autor: Tom63 (Gast)
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Hallo Jörg,

die erzählen alle einen riesen Schmarrn, lass dich nicht durcheinander
bringen. Folgende Einzelheiten sind wichtig.
1. Das Layout kann ruhig aus einem Tintenspritzer kommen, der Kontrast
sollte aber 80% nicht unterschreiten, sonst sind dünne Leiterbahnen ein
Problem.
2. Die Folien sollten zu Deinem Drucker passen.
3. Das Layout wird spigelverkehrt gedruckt, damit die Schwärze
unmittelbar auf der Platine aufliegt.
4. Das Layout mit einer 'sauberen' Glasscheibe' ca. 2mm beschweren,
ohne Kratzer.
5. Die Lichtquelle mit der ich arbeite, ist eine 'Osram - Vitalux'
mit 300W. Kostet zwar ca 20,- Eur. lebt aber ewig, bei sachgemäßer
Behandlung.
6. Abstand von Lampe zur Platine ca. 35 cm. Belichtungszeit (abhänig
von Photolack ca. 2:45 min bis 3:45 min. Wichtig ist hier, das die
Lampe bei Beginn immer 'kalt' ist, da sonst der UV-Anteil zu schnell
kommt, und Du dann die Belichtungszeit verkürzen mußt.
7. Nimm zm Ätzen lieber Natrium-Persulfat, das weiße Zeug. Das ätzt
sauber, und man sieht an der Blaufärbung, wann das Mittel 'am Ende'
ist. Eisen-3-Chlorid ist nich so doll.
8. Geätzt wird bei ca. 45-50 Grad. so sollte in ca 15min die Platine
fertig sein. Man sieht das Kupfer richtig auflösen.
9. Dann nur noch abspülen, fertig zum Bohren.
mfg
T.S.

Autor: Thorsten (Gast)
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Stellt sich natürlich die Frage, wie man den Kontrast bei nem
Tintenstrahler einstellt.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Tom63

Zitat:
"...die erzählen alle einen riesen Schmarrn..."


Na, na, tu mal nicht so, als seist du hier der einzige, der den
Durchblick hat. Selbstverständlich kann man Platinen-Layouts auch mit
dem Tintenstrahldrucker machen. Wer hat denn was anderes gesagt?

Autor: Jörg (Gast)
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hallo,
also, hab jetzt ne kleine testreihe gemacht. mit den folien hat es
nicht so toll geklappt. ich hab mit das layout zuerst mit dem lexmark
drucker auf die folien gedruckt, höchste qualität. leider waren die
schwarzen szellen nicht dicht, was sich später beim ätzen
herausgestellt hat. auf einen rat hin von einem studienkollegen hab ich
das layout dann auf normales druckerpapier ausgedruckt und einfach mal
länger belichtet (diesmal 20min). hat auch wunderbar geklappt, was das
entwickeln betrifft.
nun aber zu nem anderen problem: beim ätzen sieht man zwar, dass sich
das kupfer teilweise auflöst, ich bekomme aber kein richtig gutes
ergebnis. die leiterbahnen zeichnen sich zwar ab, jedoch nicht
"stark" genug, d.h. es kommt kein richtiger unterschied zwischen den
leiterbahnen raus. wenn ich es nachher versuche zu löten, verläuft das
lötzinn auf der ganzen fläche, so als ob kein kupfer zwischen den
leiterbahnen weggeätzt wurde. meine frage also: muss ich länger
belichten oder einfach nur die platine länger im ätzbad lassen??

jetzt ist mir allerdings das platinenmaterial ausgegangen. ich werd mir
jetzt doch einige bungard-platinen bei reichelt bestellen. nächstes
wochenende kann ich dann die zweite testreihe starten.
anfangs habe ich zu wenig belichtet (mit folie 5min), da hatt schon
beim entwickeln kein zwischenergebnis. mit 10min hat es dann geklappt,
dann hat man aber gesehen, wie "blickdicht" die tinte auf der folie
ist.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Das sind die üblichen Anfängerprobleme, also völlig normal.

Also der Unterschied zwischen "nur angeätzt" und "richtig
weggeätzt" sollte dir schon klar sein. Das kann man doch sehen.
Vermutlich hast du nicht richtig geätzt.

Und wie hast du überhaupt geätzt? Eine Ätzmaschine hast du doch wohl
nicht? Also in der Schale? Wie bist du dabei vorgegangen. Erzähl mal
was.

Das Kupfer muß total weg sein, an den freien Stellen. Bei den
GFK-Platinen kann man gegen Licht dort durchschauen. Bei den
Hartpapier-Platinen ist es deutlich braun und stumpf.

H.D.T.

Autor: Jörg (Gast)
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ja ich hab mir in ner schale ne ordentliche mischung angemacht, mit
warmen wasser. hab ordentlich zeugs rein, dacht halt "lieber zu viel
als zu wenig". dann einfach die platine reingelegt und gelegentlich
etwas mit der pinzette "umgerührt" bzw die flüssigkeit etwas bewegt.
ich hab die plat. solange im bad gelassen bis man die leiterbahnen
deutlich erkennen konnte bzw sich anscheinend gut vom rest abgesetzt
haben. dnan hab ich die platine rausgenommen und abgespült &
abgetrocknet. dann hab ich mir mein multimeter geschnappt und
durchgangsprüfung gemacht. am schluss hat auch geklappt, dass die
leiterbahnen unter sich keine verbindugn hatten. ein test mit dem
lötkolben zeigte aber, dass das lötzinn komplett zerlaufen ist: z.b.
nicht um pads herumgelaufen ist sondern sich komplett verteilt hat,
auch da wo normalerweise keine leiterbahn sein soll...

muss ich das nächste mal also länger ätzen?? wollte mir jetzt die "bel
160x100-1" (bestellnummer) platinen bei reichelt bestellen.

Autor: H.D.T. (Gast)
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Ja OK, das ist schon mal soweit richtig. Du hast aber doch vorher, also
nach dem Belichten, die Platine im Entwicklerbad gehabt? Muß ja
eigentlich, sonst geht es ja überhaupt nicht.

Dabei geht der Ärger schon los, wenn das Layout fürs Belichten nichts
taugt.

Zur Kunststoff-Folie:
Manche haben nur eine rauhe Seite. Auf jeden Fall muß da die Tinte
drauf, weil sie auf der glatten Seite nicht hält. Aber das wirst du
wohl richtig gemacht haben. (?)

Mach mal folgendes: Versuche, ob Dein Drucker den Ausdruck auf der
Kunststoff-Folie zweimal hintereinander machen kann. Das geht nur bei
bestimmten Druckern, die eine ganz präzise Papierführung haben. Und den
Einzug muß man sich dann natürlich exakt auf die Papierbreite
einstellen. Also zweimal bedrucken.

Und vorher bei den Druckeinstellungen alles auf Optimal und nichts auf
Eco.

Wenn das nicht geht, weil die zwei Ausdrucke nicht präzise übereinander
liegen, dann druck einfach zwei Folien und klebe die nachher mit Tesa
zusammen. Das geht besser als man denkt. Erst mit Büroklammern fixieren
und dann gegen Licht halten und genau übereinander schieben.

Dann hast du erst mal ein gutes Belichtungs-Layout. Damit kannst du die
ausreichende Belichtungszeit ermitteln. Auch Überbelichtungen sind dann
nicht tragisch.
So, auf diese Weise belichtete Platinen kann man ein paar Minuten im
Entwickler lassen und dabei mit einem feinen Pinsel ständig
drüberwischen. Zwischendurch mit dem Finger eine Wischprobe machen. Da,
wo das Kupfer schon freiliegt, ist es "nicht mehr schmierig", sondern
fühlt sich stumpf an.

Eine so optimal entwickelte Platine kann man auch etwas länger im
Ätzbad lassen. Das Ätzbad muß "permanent" geschwenkt werden, also
alle paar Sekunden mal, besser ständig. Nicht nur "ab und zu". Und
das ganze muß auch nach Anleitung angesetzt werden, nicht nach Gefühl,
sondern nach Aufschrift auf der Packung. Dann dauert es zwischen 10 und
30 Minuten, je nachdem. Darf auch ruhig etwas wärmer sein. (Mikrowelle,
wenn Mutter oder Frau gerade nicht gucken)

*********

Daß Zinn auf der Platine verläuft, dort wo kein Kupfer ist, wäre eine
Art Weltwunder. Entweder verstehe ich das nicht richtig, was du meinst,
oder dort ist noch Kupfer vorhanden. Auf den weggeätzten Flächen kann
niemals Lötzinn haften. Das ist nicht möglich.

*********

Nur nicht aufgeben. Wenn es erst einmal geklappt hat, sieht das schon
anders aus.

H.D.T.

Autor: Jörg (Gast)
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jop is mir schon klar, das lötzinn nicht auf der reinen platine haftet
:-)

das mit den zwei folien kann ich ja mal testen. aber wie gesagt, das
beste ergebnis hab ich mit normalen papier gehabt. da waren die
schwarzen stellen richtig dicht, beim entwickeln hat man auch sehr
schön die leiterbahnen gesehen. ich bestell morgen neues material und
versuch es nächstes wochenende noch einmal. irgendwann muss es ja
klappen :-)

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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probier ma das papier mit öl einzureiben, oder mit so nen speziellen
pausspray zu besprühen!
Und was für nen ätzmittel benutzt du?

Autor: Jörg (Gast)
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ich benutz das zeugs von reichelt, natriumpersulfat.
von der einölung hab ich auch schon gelesen, aber wozu? hat wunderbar
geklappt, find ich.

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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ich benutz zwar immoment nur die toner transfer methode, aber es könnte
sein, dass noch etwas durchsichtige reste auf der platine sind (also
von dem belag) entweder n bisschen länger entwickeln, oder noch mal
gucken, ob die ätztemeratur stimmt!

Autor: H.D.T. (Gast)
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"Einölen" und solche Sachen kann man machen, wenn man in der Tundra
lebt und im nächsten halben Jahr nicht in die Stadt kommt. Da gibt es
in allen Lebensbereichen immer wieder Tricks, die aber absolut nichts
mit Professionalität zu tun haben. Einölen ist wie Fahrradfahren auf
blanken Felgen ohne Reifen. Geht auch, aber wollte man etwa ernsthaft
sagen, das wäre "die Lösung" gegen Reifen-Platten?

Wenn schon, dann "Pausklar" aus dem Bürofachhandel.

Mit Normlapapier kann man keine Superergebnisse erzielen, weil die
Konturenschärfe an den Randzonen nicht gegeben ist. Die Leiterbahnen
sehen unter der Lupe entsprechend aus. Gezackt und rissig. Für dünnste
Leiterbahnen überhaupt nicht geeignet. Und es kann auch leicht
passieren, daß hier und da feinste Brückenverbindungen quer zu den
Leiterbahnen stehen bleiben.

H.D.T.

Autor: Michael S. (Gast)
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>Mit Normlapapier kann man keine Superergebnisse erzielen, weil die
Konturenschärfe an den Randzonen nicht gegeben ist. Die Leiterbahnen
sehen unter der Lupe entsprechend aus.<

Hallo,
das ist so pauschal nicht ganz richtig. In erster linie kommt es drauf
an, womit gedruckt wird. Mit dem Tintenstrahler kann etwas verlaufen,
und dann ist die Konturschärfe wirklich nicht gut. Mit dem Laser gehts
aber gut. Nur das Belichten dauert mit Normalpapier entsprechend lange.
Es gibt Anleitungen von Bungard, wo Normalpapier als beste Vorlagenart
empfohlen wird, Stichwort "Kontraststeilheit".

Entsprechende Aussagen und Anleitungen wurde von D.Bungard im
Platinen-Forum auf

www.Progforum.com

gepostet. Ich fand es recht interessant, dort mal die "Insidertips"
zu lesen.

Gruß
Micha

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hast du mal die genaue Adresse von dem Bungard-Bericht?

Man lernt ja nie aus.


Gruß
H.D.T.

Autor: Michael S. (Gast)
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Hallo,
leider nicht.

Da gibts mehrere Komentare von Ihm zu Vorlagen und allgemein zu Tricks
bei der Herstellung. Such mal in den etwas älteren Beiträgen (Import
Scripts)
Die Suchfunktion funktioniert da ganz gut.

Gruß
Micha

Autor: Michael S. (Gast)
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Da war ich zu schnell ;-)

"d.bungard" im Suchfenster liefert alle Treads mit Kommentaren.
Sind nur 3 Seiten ups ;-)

Autor: Ralf (Gast)
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Hallo,
weil Ihr es hier gerade vom Platinen herstellen habt. Ich habe mir zum
belichten überlegt, nur eine UV-Röhre zu verwenden. Die würde ich dann
mit konstanter Geschwindigkeit unter der Platine "Verfahren"..also
mehr mals hin und her. Gibt es da Argumente dagegen?

Grüsse Ralf

Autor: Michael S. (Gast)
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@ Ralf
Also im Prinzip ein Scanner, nur halt mit ner UV Röhre drin?
So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, das dabei die Zeit schwerer zu
kalkulieren ist als bei stationärer Anwendung, da du ja die
Geschwindigkeit regeln müsstest. Zum anderen, warum so ein Aufwand? Die
Röhren kosten doch fast nix, wenn man einen Gesichtsbräuner schlachtet.
Fassungen und Vorschaltgeräte sind dann auch schon dabei. Elegant
wirds, wenn das ganze dann in ein Scannergehäuse eingebaut wird. Ich zb
hab 7 Röhren drin belichte 20 Sek max. Materialkosten komplett ca 25 €.

Autor: Tom63 (Gast)
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Hallo miteinander,

hier möchte ich 2 Punkte richtig stellen.
1. zum Thorsten, der gleich nach mir gepostet hat. Ich meinte hier
natürlich mit den 80%, die Lichtdichte des Drucks auf Folie, und dann
wenn man die Folie gegen Licht hält, daß die Linien ziemlich
lichtundurchlässing sein sollen, dem eben min. 80%, ideal wären 100%.

2. zum H.D.T. - hans-dieter.teuteberg, sorry wenn ich hier irgend
jemand gekränt habe, dies war nie meine Absicht. Hab die Beiträge
ziemlich schnell gelesen, und da war überwiegend die Rede von einem
Laserdrucker. Die haben wohl eine bessere Auflösung, aber mit den mir
zu verfügen stehenden Laserprinter habe ich schlechtere Erfahrungen
gemacht, als mit Tintenspritzer (hier z.B. Canon BJC620, oder Canon
I850). Laser hinterläßt auch auf Nichtbedruckten Stellen immer einen
feinen Tonerstaub, der zumindest bei mir sich dann aufs Layout
auswirkte, und dann haarfeine Pünktchen auf dem Kupfer stehen ließ,
egal welche Sättigung man einstellte. Schlechte Ergebnisse erzielte ich
z.B. mit HP und ich glaub Lexmark (war der Drucker meines Nachbarn. Den
hatte ich mal zum Testen). Wenn jemand weiß, welcher Laser das nicht
macht, bin auch ich für nen Tip dankbar.

Ansonsten hab ich mit meiner obig geposteten Konstellation nur positive
und reprodruzierbare Ergebnisse erziehlt.

Zum letzten Posting vom 'Ralf' und 'Michael': Wenn die Lichtquelle
während des Belichtens bewegt wird, kommt bestimmt Müll raus, da hier
die Glasscheibe Reflexionen verursacht, und dünne Leiterbahnen seitlich
unter dem Layout durchbelichtet werden.

Also nix für ungut von oben, möchte hier nicht 'besserwissend' sein,
aber wie oben beschrieben hab ich nur gute Erfahrungen gemacht.

mfg
Tom63

Autor: H.D.T. (Gast)
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Hallo Tom,
wenn du mit deinem Tintenstrahler gute Ergebnisse erzielst, dann bleib
dabei. Mit dem Laser klappt es auch nicht auf Anhieb optimal.

Wenn du dich informieren willst..., ich habe dazu auf meiner
Elektronik-Seite eine Anleitung:

http://www.atx-netzteil.de/anfertigung_platinenlayout.htm

Gruß
H.D.T.

Autor: Jörg (Gast)
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hi hi,
so, bungard material ist gekommen. und gleich weitergetestet.. da ich
leider keine folie mehr habe, und ich auch kein pausklat mitbestellt
habe, hab ich es einfach nochmal mit einem normalen ausdurck auf papier
versucht (natürlich auf "bessere qualität" gestellt).
entwickeln ging superschnell. kaum war die platine im bad, konnte man
die konturen sehen. entwickeln hat etwas länger gedauert, hat sich aber
alles gelöst, was weg soll.
ergebnis ist ganz ok, find ich. leiterbahnen haben teilweise brücken,
die ich auf dem (schlehcten) foto mit nem messer entfernt habe.
nächstes mal muss ich im layout die bahnen, die zwischen zwei pads
durchgehen, halt etwas dünner machen, und etwas mehr ausholen, wenn ich
um andere pads rum will... aber es hat geklappt :-)

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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Das mit den Brücken kann aber auch an deinem Papier liegen, da die
lichtdichte von Papier doch sehr unterschiedlich ist! (oder hast du das
Papier eingeölt oder ähnliches?)

Autor: Jörg (Gast)
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ja, eingeölt hab ich auch einen versuch gestartet, das war mir aber eine
zu große sauerei .. hat auch nicht auf anhieb geklappt.
nächstes mal bestell ich dieses pausklar mal bei reichelt mit und check
es dann noch einmal ..

Autor: Hauke Radtki (Gast)
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jo mit dem einölen hab ich auch noch nie gemacht (ich man toner
transfer) aber öfters hier gehört ... aber ich glaub du musst die
vorlage auch abwischen! sonst ist die sauerei da klaro

Autor: MarkoMarko (Gast)
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hi,

hat schon mal jemand mit'nem Philips HB 411 - Gesichtsbräuner
seine platten belichtet?

wenn man den fürn kleinen preis bekommt( was wohl im moment, bei der
hitze möglich is) sollte der odch gehen. oder?

weiß nur nich, was ne 400 Watt HPA Kontaktlampe ist.

markomarko

Autor: Thorsten (Gast)
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Nimm doch einen mit 4x15W UV-Röhren, die Dinger gibts auch billig und
verschwenden nicht so viel Strom.

Autor: MarkoMarko (Gast)
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ja....werde mir auch einen von tcm zulegen.

wollte eben nur wissen obs geht.

dank dir

markomarko

Autor: H.D.T. (Gast)
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Ich hatte so einen schon.
Der Philips HB 411 - Gesichtsbräuner ist bestens geeignet. Er hat sogar
einen Ventilator drin, damit es nicht zu heiß wird. Und eine dicke
Filterscheibe, die viel Strahlungswärme zurückhält.

Gut erhalten muß man bei ebay bis zu 50 Euro bezahlen.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categ...

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categ...

Die Frage ist nur: Braucht man soviel Leistung und so ein großes Gerät.
Kleiner, eleganter geht es mit einem selbstgebauten mit Röhren im
Scannergehäuse. Und das Ergebnis ist damit ebenso gut.


H.D.T.

Autor: MarkoMarko (Gast)
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genau diese hatte ich entdeckt ;)

der apparat scheint ja doch recht groß zu sein.
und die lampe wird ebenfalls teuer werden( wenn'se ma zu bruch geht)

nun gut danke für die hinweise, es wird einer von tcm werden.
sollte reichen

markomarko

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