Letztens habe ich mir eine Folge von 'Der Alte' angeschaut. Da kommt es immer wieder vor, dass zum Ende der Szene 'A' plötzlich der Ton von der Folgeszene 'B' für 2-3 sec ertönt, obwohl man das Bild zur Szene 'A' noch sieht und es passt nicht. Dann blendet das Bild auf Szene 'B' und jetzt passen Bild und Ton plötzlich wieder zusammen und es ist wieder synchron. Dieses Phänomen ist bei vielen neueren Produktionen festzustellen. Was ich mich frage: Ist das jetzt 'State of the Art', um den Zuschauer zu verwirren? Oder gilt es mittlerweile als unschicklich, Bild und Ton synchron zu gestalten? Ich glaube nicht, dass das Fehler des Cutters sind.
tribute to youtube-generation...da liegen meist Sekunden zwischen Bild und Ton. Will man die an der Glotze halten, muss man gewohntes bieten :-)
Gabs auch schon vor youtube ;) Ist halt ein Stilmittel, um Szenen zu verbinden und trotzdem die örtliche/zeitliche Trennung herauszuheben. Aber wie jeden dieser Tricks kann man es auch übertreiben...
Ist als Überleitung tatsächlich nicht ungewöhnlich, auch pre-Youtube. Nur fällt es einem normalerweise eben nicht so auf, wenn es richtig gemacht wurde.
Wenn es so schlecht gemacht wird, daß es auffällt, dann ist es Zeitgeist, genauso wie die seit einigen Jahren kaum noch wegzudenkende Wackelkamera, die als letzter Versuch genutzt wird, todlangweilige Szenen aufzupeppen.
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