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Forum: Offtopic Sehr gutes und trotzdem günstiges Messgerät


Autor: Karl Römer (Gast)
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Hallo zusammen,

ich hatte mit meinen Messgeräten bisher immer ein wenig Pech: Mein
erstes war ein 25 DM teil, das zwar noch funktioniert, aber die Analoge
Zeigeranzeige ist sehr von der Lage des Gerätes abhängig.
Mein zweites war ein Conrad-Teil mit Digitalanzeige, wobei die Anzeige
teilweise schwer abzulesen ist, wenn die Messgröße schwankt.
Die Zahlen ändern sich halt ständig. Ausserdem war die Besonderheit,
dass sich das Gerät den eigenen Strom aus einem Goldcap (so ein riesen
Kondensator) holt nicht das Gelbe vom Ei, weil die Ladefunktion über
Steckdose schon sehr schnell nicht mehr funktionierte.

Nun suche ich ein Messgerät, das ruhig etwas mehr kosten darf, aber
dafür ein Leben lang hält, vernünftig genau  und gut ablesbar ist. Gut
wäre eine "digitale Analoganzeige".

Es sollte auch einen Gummischutz dafür geben.

Wenn dann noch eine PC-Schnittstelle dran wäre... . Letzteres wäre aber
nicht lebenswichtig.

Was für ein Gerät sollte ich mir eurer Meinung nach nehmen und wo kann
ich es günstig kaufen?

Viele Grüsse
Karl

Autor: Michael (Gast)
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Hallo Karl,
ob du ein 25 oder 250 DM oder €-Teil kaufst, die Analoginstrumente sind
immer definiert für entweder waagerechten oder senkrechten Gebrauch.
Dafür müßte ein Zeichen existieren. Weiterhin hast du bei den meisten
Geräten einen Spiegel auf der Anzeige, um den Paralaxe-Fehler zu
minimieren bzw. zu eliminieren. Aber das ist systembedingt und nicht
preisbedingt.
Michael

Autor: Gerd K. (Gast)
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Die Voltcraft Messgeräte (baugleich Metex) vom Conrad sind so schlecht
nicht. Die meisten funktionieren mit 9V Batterie, also ohne
Energiekrise :) und bringen eine PC-Schnittstelle mit. Wenn der
Messwert schwankt liegt das weniger am digitalen Multimeter (DMM),
sondern daran, dass gewohnte analoge Zeiger-Messgeräte diese
(vorhandenen) Schwankungen durch ihre Dämpfung ausgleichen. DMM messen
oft mit 10 Messwerte je Sekunde, folgen also dem Messwert viel
schneller und sind deshalb schon mal unruhig in den hinteren Stellen
(wenn die Anzeige eines "brauchbaren" DMM schwankt, schwankt halt
auch sein Messwert; das alte analoge Zeigerinstrument gaukelt einem da
nur einen stabilen Messert vor, der in Wahrheit gar nicht existiert).
Zwischen 100 EUR und 200 EUR bekommt man schon was brauchbares, je nach
Anforderung. Wenn es eine tolle Marke sein soll (ABB, Fluke, Metrix,
Tektronics, Keithley usw.) dann woanders schauen. Mir persönlich wäre
immer wichtig, vor dem Kauf das Multimeter mal in der Hand gehalten zu
haben, um zu schauen, ob die Qualität der Anzeige, Gehäuse und
Verarbeitung, die Bedienung usw.  gefällt (akzeptable techn. Daten mal
vorausgesetzt). Und nicht von zu vielen Stellen in der Anzeige blenden
lassen. Die letzte Stelle geht oft in der Messungenauigkeit unter (dazu
das Kleingedruckte lesen!).

Gruß
Gerd K.

Autor: nemon (Gast)
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ich habe von reichelt ein peaktech multimeter, das 40-50e gekostet hat,
das kann u.a. frequenzmessung, kapazitätsmessung, hat autorange, ein
anständig großes display und einen gummischutzt, ist auf jeden fall ein
blick wert.
link:
http://reichelt.de/inhalt.html?SID=14QZDiFdS4AQ4AA...

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