Einfluss des parasitären Widerstandes bei LC-Filter

Gast #2681670
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Guten Morgen,
ich habe eine Frage zu der Funktionsweise eines LC-Filters, der aus 
einer Parallelschaltung von einer realen Spule (mit einem ohmschen 
Widerstand) und einem idealen Kondensator besteht.
Wenn ich diesen Filter jetzt bei Resonanzfrequenz betreibe, geht der 
Leitwert des Filters gegen Null.
Nun zu meiner Frage:
Inwiefern verändert der ohmsche Widerstand nun die Filterwirkung des 
gesamten Filters?
Ist es möglich, das dieser Realwiderstand dafür sorgt, das der Leitwert 
nun doch nicht gegen Null geht?

Vielen Dank schonmal!
#2681720
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Hier die allgemeine Antwort.
Du kannst jede Parallelschaltung aus L(Spule) und R(Widerstand) in eine 
äquivalente Serienschaltung umrechnen. Allerdings muss das für jede 
Frequenz dann gemacht werden, da die Werte für L# und R' der 
Ersatzschaltung frequenzabhängig sind. Die Werte für R' und L' sind 
immer positiv, also Dämpfung des Schwingkreises auch bei der 
Resonanzfrequenz.
Gast #2681835
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Es scheint so als hätte ich mich wirklich ein wenig unverständlich 
ausgedrückt.
Ich meinte damit eigentlich einen LC-Parallelschwingkreis, bei dem die 
Spule zusätzlich einen parasitären Serienwiderstand hat, was ja bei 
einer realen Spule der Fall ist.

Trotzdem schonmal Danke!
#2681945
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Du must den Serienwiderstand der Spule in einen Parallelwiderstand 
überführen. Das kann man über den induktiven Widerstand bei Resonanz 
machen.

Mal sehen ob ich das aus dem Kopf nochmal zusammen bekomme.

XL / LRs = Q der Spule, und falls sonst kein Verlustwiderstand im 
Schwingkreis existiert, auch die Güte des Schwingkreises..
XL * Q wäre jetzt der LRp.

Damit kann man jetzt den Rest berechnen.

Ralph Berres

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