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Forum: Offtopic Backup Trauma


Autor: Willi (Gast)
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Wie sichert ihr eure Daten ??

www.backuptrauma.com/video

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Auswendiglernen.

Autor: Tobi (Gast)
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"Wie sichert ihr eure Daten ??"

per backup?

Autor: Andreas (Gast)
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Sicher!

Autor: Ratber (Gast)
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@Willi


Gööööötlich das Video.

Hät ich das mal die letzten 20 Jahre gehabt dann hättt ich Heuer nicht
solche Fransen anne Lippen ggg

Wie oft hat man "Ich brauch kein Backup.Hatte noch nie
Plattenversagen" gehöhrt und einige Zeit später (Wochen,Monate oder
auch Jahre) dann das wehemente Wehgeheule weil alle ,aber auch wirklich
alle,Daten futsch waren. Rofl


Zu deiner Frage:

zu DOS-Zeiten : Backup auf Disketten (Bis zu 60 Stück) und
Floppystreamer (CIQ)

Ab Win 3x bis W98 dann DAT (DDS bis DDS2)und MO

Danach einfach Backup auf Zweite HD im Wechselrahmen die weggeschlossen
wurde.
Wichtige Daten landen immernoch auf MO (Meiner Meinung nach immernoch
das sicherste Medium Weit und Breit)

"Unersetzliche" Daten lagern auf 2 MO-Medien in meinem
Bankschließfach.
Der Rest ist wiederbeschafbar.

Solange mir nicht die Bude abfackelt habe ich kein Angst.

Man muß sich nur etwas aufraffen und ein bisken Zeit und einige Euros
investieren. '-)

Autor: Andreas (Gast)
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... "Unersetzliche" Daten lagern auf 2 MO-Medien in meinem
Bankschließfach. ...

Und hoffentlich auch ein passendes Lesegerät und eine passende
Software. Du willst ja auch schliesslich wieder an die Daten ran.

Andreas

Autor: Sebastian (Gast)
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MO´s gibt es so weit ich weiß immer noch. habe zwar keins aber an sich
sind die dinger eine gute sache. die dinger sind standart ide/scsi also
ne spezielle software braucht man nicht. Und das was da wirklich gut
dran ist... die dinger sind eigentlich super kompatibel zu älteren
medien.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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... und es gibt auch USB-MO-Laufwerke (jedenfalls für die 3.5"-Medien);
für die 640MB und 1.3GB-Medien sogar "host powered".
Macht sich sehr nett, so ein Teil.

Ein passendes Laufwerk kann man ja aus Sicherheitsgründen auch ins
Bankschließfach legen ...

Autor: Ingo Henze (Gast)
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"Und hoffentlich auch ein passendes Lesegerät und eine passende
Software."

Trifft das nicht eigentlich auf alle Sicherungsmedien zu?
Ob nun Diskette, CD, ZIP, MO, Syquest (grusel :-), Band oder was auch
immer. Ein passendes Gerät und Treiber/Software braucht man immer.

Da Diskettenlaufwerke in vielen neuen Rechnern fehlen, hat man da schon
Probleme (besonders 5 1/4 Zoll), dies zu lesen. Naja, falls die Medien
überhaupt noch lesbar sind.

Syquest ist ja schnell wieder vom Markt verschwunden, das war auch was
Datenzuverlässigkeit anbelangt, eine mittlere Katastrophe.

Bänder sind mit ihren vielen Typen (Hardware) und Backup-Formaten auch
nicht das "Gelbe vom Ei". Von Bandsalat und der Empfindlichkeit
gegenüber Magnetfeldern ganz zu schweigen.
Aus meiner Sicht sind magnetische Speichermedien eh nicht für
Langzeitsicherung besonders gut geeignet.

Ein paar CDs, die ich so vor 3 oder 4 Jahren geschrieben habe, sind
heute nicht mehr fehlerfrei lesbar. Auch nicht grad sehr
vertrauenerweckend.

Was bleibt ist MO, damit hatte ich noch nie Probleme. Neuere Geräte
sind zu allen älteren Medien abwärtskompatibel. Spezielle Treiber
werden meist nicht benötigt (je nach Geräteschnittstelle).

Und gleich noch eine Frage zur DVD-RAM.
Wenn ich mir da die "Schichtseite" so ansehe, sieht die einer MO sehr
ähnlich. Ist die Technologie denn auch ähnlich (und damit ebenso
zuverlässig) ?

Gruß
Ingo

Autor: Ratber (Gast)
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@Andreas/Rufus


Warum sollte ich denn ein Laufwerk mit ins Schließfach legen ?

Völliger Unsinn das ist.


Die meisten Crashs sind nur Datentechnischer Natur und selbst wenn der
ganze Rechner ausgebombt wird brauche ich kein Laufwerk im
Schließfach.
Ich kauf einfach ein neues denn wenn die Hardware einen weg hat muß ich
eh erstmal bestellen.


@Sebastian

Genau.

MO's sind genormt und völlig abwärtskompatibel.

Im Modernsten 2.3 Gig (3.5") Laufwerk kann ich immernoch die alten
128MB MEdien lesen und Schreiben.

die Laufwerke selber werden schon immer als ganz normale
Wechsellaufwerke erkannt und eingebunden so wie heute CD,DVD oder
Flashmedien.

Ich habe seit 92 MO-Laufwerke (Kurzzeitig ein 5.25" mit 2x650
MB,danach nur 3.5" mit 128 MB aufwärts bis heute zum 2.3 Gig).

Das einzige Medium mit Sektorfehler war das was beim ersten 3.5"
Laufwerk von Fujutsu dabei war.
Der Sektor war schon markiert.
Dieses Medium hab ich am Häufisgten genutzt und es ist immernoch Top in
schuß.
Ich habe auch im laufe der Jahre kein einziges Medium verloren oder
Deffekte Sektoren bekommen.
Nur ein 230er Laufwerk hatte sich mal verabschiedet weil der
Elektrische auswurf sich verabschiedet hatte.

Selbst Kola und Kaffee können den Medien nix anhaben.
Einfach unter Wasser abgespült,getrocknet und weiter gings.

Selbst einfachste Medien auf KLunststoffträger kommen mit einer 20
Jährigen Datengarantie daher.(Glas bis zu 250 Jahre)
Zeig mir mal einer irgendein anderes beschreibbares Medium was nur
annähernd da ran kommt.

Nicht ohne Grund sind MO's bei Banken und in der Medizin immernoch das
Standardmedium zur Archivierung '-)

die Laufwerke sind etwas Teurer als bei den billigen Iomegageschichten
aber bei denen könnte ich nicht ruhig schlafen.

Solange es nix besseres gibt oder ich gezwungen werde wechsel ich auch
nicht. gg


@Ingo

Ja,DVD-Ram sieht so ähnlich aus mit der Variablen Sektorengröße aber es
ist nicht das gleiche.

Die DVD-Ram gehöhrt in die Familie der Limdowmedien.
Sie ist auch nicht so rubust wie ein MO und wesentlich
fehleranfälliger.
die 4.7G Typen ohne Gehäuse sind schonmal garnicht für sichere Backups
geeignet.

Selbst wenn alles noch so akzeptabel wäre so ist es kein echter
Standard.

Die DVD-Rams aussem DVD-Rekorder zb. kannst du auf nem PC-Laufwerk
nicht lesen da anderes Format.
Zudem unterstützten nur wenige Hersteller die DVD-Ram.

Mir fällt da momentan nur LG ein die es haben (Hab selber nen
4163,davor 4081).

Ist nbe nette Dreingabe aber für den Transport oder die Auslagerung
nehme ich lieber meine Externe Platten (1x USB2/Firewire 40 Gig 2.5"
und 1x USB2 40 Gig Trekstore).Die kann ich an jeden halbwegs modernen
Rechner anstöpseln und passan auch mal eben in die Hemdtasche.

Autor: Andreas (Gast)
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@Ratber

"...Warum sollte ich denn ein Laufwerk mit ins Schließfach legen ?
[...] Ich kauf einfach ein neues ..."

OK, das gilt aber nur, solange deine Aussage "Der Rest ist
wiederbeschaffbar" zutrifft. Übel dran, wer im Bankschliessfach 'ne
Lochkarte liegen hat ;-)

Aber im Ernst: Ich habe mal ein Projekt auf einer DEC VAX
programmiert/geschrieben. Eine Sicherung hatte ich ausser auf Papier
(leider) nur auf einer 3 1/2" Diskette, die ich nicht so ohne weiteres
Lesen kann/konnte. Ich habe es dann irgendwann irgendwie  mal
hinbekommen, allerdings ist die Formatierung dabei flöten gegangen.

Andreas

Autor: Ratber (Gast)
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Wenn du ein Exotisches Format nimmst oder solange wartest bis es das
nicht mehr gibt dann ist deine Backupstrategie irgendwo eingeschlafen.

Bei MO's ist derzeit nirgens ein aussterben in Sicht (Laufwerke gibt
es ohne Probleme).

Das ist der Vorteil einer Industrienorm.

All die anderen ,vieleicht etwas populäreren Formate wie zb.
Zip,Jazz,Syquest,Travan,Bernouli usw. sind nur Pseudostandard gewesen.

Schau dich mal um was es davon noch gibt.

Travan sehe ich noch Laufwerke die Namensgleich sind aber Medien sind
nicht da.
Bei Zip bekommste da noch am ehesten was aber bei den Preisen ist und
war es noch nie atraktiv.
Dat ist noch gut zu bekommen.


Wenn es dann irgendwann soweit ist bekomme ich das ja mit und kann
rechtzeitig reagieren.


Wie gesagt,man muß sich schon regelmäßig drum kümmern.

Fire&Forget gibt es beim Backup nicht.

Es ist eigentlich nur eine Frage der persönlichen Gewohnheiten.
Systemteiber (Chipsatz,Graka,usw.) up to date zu halten bereitet den
meisten keinerlei Probleme,auch die Wartung am geliebten Auto oder
Moped geht ohne größere Probleme von der Hand aber beim Backup ist bei
vielen plötzlich Sendepause dabei ist das einfacher als die
vorgenannten Geschichten.

Ich lege nur ein Medium ein und starte ein Vollbackup (Is ja auch
regelmäßig fällig).
Dann geh ich Pennen oder Arbeiten (Je nachdem).
Die Backupsoft schaltet nach beendigung des Vorgangs einfach ab und
dann wars das auch schon.

Wie schon gesagt geht es nur um die Denksperre im Kopf. '-)

Autor: Tassilo (Gast)
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http://www.enormity.de/Hack.htm


Soviel zum Thema Backup!!!


Liebe Grüße
Tassilo

Autor: Ratber (Gast)
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Yo,kenn ich schon ne Weile. gg

Autor: dicky (Gast)
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gaaanz früher mit 1200 baud auf tonbandkassetten, weg der drop-outs im
motorola srec format, und zur sicherheit dreimal auf drei cassetten.
das ganze dann nochmal (also doppelt) damit bei feuer irgendwo noch
eine version sicher lagert.

ich nehm jetzt diese us-sticks. und ein 2. pc im netz kriegt jeden tag
automatisch ein backup. einmal in der woche mache ich einen update auf
den stick und ansonsten gebrannte cd zur schwiegermutter in den keller
falls es mal brennen sollte (etwa alle 3 monate).

Autor: Sepp (Gast)
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MOs sind doch viel zu teuer und veraltet. Lange machen die es nicht
mehr. Bei uns in der Firma sind die schon rausgeflogen und gegen
vernünftige UDO-Jukeboxen getauscht. Schneller, preiswerter und mit
Zukunft.
Für Hobbyisten, die sich als etwas besseres fühlen möchten, sind MOs
sicherlich OK, für alle anderen ist ein normales CDROM völlig
ausreichend. Rohlinge kosten nix und das tägliche Wechseln der CDs ist
auch kein Aufwand. Ein 100er-CD-Ordner zum Aufbewahren kostet auch kaum
Geld und Platz und so hat man immer schön die letzten Backups zur
Verfügung.

Autor: Ratber (Gast)
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@Sepp

>MOs sind doch viel zu teuer und veraltet. Lange machen die es nicht
>mehr. Bei uns in der Firma sind die schon rausgeflogen und gegen
>vernünftige UDO-Jukeboxen getauscht. Schneller, preiswerter und mit
>Zukunft.


Ja,UDO gilt als Erlkönig in der Nachfolge der MO's aber bis jetzt kann
noch keiner Sagen obs auch ein Standard wird oder nicht.
Das sie auf der Herstellerübergreifenden Norm ISO/IEC 17345 (erst seit
September 2004.basiert auf ECMA-350) basieren ist kein Garant für den
Erfolg zumal sich nach dem Erfinder Plasmon nun auch HP dazu
entschlossen hat in den Markt mit einzusteigen und es derzeit nur zwei
nennenswerte Firmen gibt die diese Technik unterstützen.

MO's sind etabliert und "das" Format für Banken und Medizin.
Da wird sich UDO erstmal beweisen müssen.

Klar,30Gig (Mehr ist in Planung) pro Medium (5.25" Modifizierte CD im
Cardridge) ist schon was nettes aber gegenüber dem Etablierten 5.25"
MO mit ca. 10 Gig nicht überragend viel wenn man bedenkt das dort der
nöchste Sprung auf ca. 20 Gig ansteht.

Ich bin da recht Skeptisch obs was wird denn schon viele wollten die
Nachfolge antreten und sind nach einiger Zeit in der Versenkung
verschwunden.

Ich drück aber dennoch die Daumen das es was wird und das sich das
Konsortium nicht in gegeneinander inkompatible Variationen verrennt.



>Für Hobbyisten, die sich als etwas besseres fühlen möchten, sind MOs
>sicherlich OK, für alle anderen ist ein normales CDROM völlig
>ausreichend. Rohlinge kosten nix und das tägliche Wechseln der CDs
<ist
>auch kein Aufwand. Ein 100er-CD-Ordner zum Aufbewahren kostet auch
>kaum
>Geld und Platz und so hat man immer schön die letzten Backups zur
>Verfügung.


Ich weiß nicht so recht aber ich unterscheide zwischen weniger
wichtigen Daten und wirklich wichtigen Daten.

Ein Backup meinser Systeme geht auch auf ner HD ,DLT oder sonstwas.
Ein Totalverlust ist schmerzlich aber zu ertragen.

Wirklich wichtige Daten dagegen benötigen auch ein verlässliches
Medium.

MO hat sich bewährt,UDO steht da noch ganz am Anfang.(Ich kann
MO-Laufwerke und Medien in jedem halbwegs vernünftigen Shop kaufen,UDO
ist nur selten aufzutreiben)
Das Problem bei Hochkapazitiven Diskmedien ist die Datendichte und
damit die Proportional ansteigende Gefahr eines Fehlers.

Eine CD ist mittlerweile ausgereift und wenn man nicht gerade zu den
billigsten greift auch über einige Jahre Sicher.

Bei DVD's sieht das immernoch Mau aus.

Schnapp dir mal Rohlinge von Hyperbillig bis Teuer und brenn Daten
drauf.
Danach nen Binärer Vergleich und staunen wieviele Medien da schon kurz
nach dem Brennen versagen.
Dabei macht sich das nichtmal so unbedingt am Preis aus.
Auch relativ Teure Medien haben da ihre Probleme.

Der Grund liegt,stark vereinfacht ausgedrückt, ind dem Umstand das auf
Qualität und Serienstreuung sogut wie kein Augenmerkt gelegt wird da
man von Video ausgeht und da ist eine gewisser Verlust kaum zu
bemerken.



Aber mal was zur Größe:

Wofür brauche ich für meine wichtigsten Daten 30 Gig ?

Für meine Zwecke reicht ein Medium im Bereich 500 MB immernoch voll aus
und selbst wenn die 640 MB mal überschritten werden kann ich getrost ein
zweites Medium nehmen.
Bei unter 5 Euro das Stück und der recht langen Lebensdauer ist das
unerheblich. '-)

Autor: Sepp (Gast)
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Das ist natürlich immer individuell unterschiedlich, aber bei mir
schimmelt ein MO-Laufwerk samt Medien hier schon Jahre rum (ich habe
mir damals von Olympus das 640er gekauft, als Olympus aus der
MO-Technik ausgestiegen ist und ich das Laufwerk für 200 Tacken samt 2
Medien bekommen habe).

"Wofür brauche ich für meine wichtigsten Daten 30 Gig ?

Für meine Zwecke reicht ein Medium im Bereich 500 MB immernoch voll
aus
und selbst wenn die 640 MB mal überschritten werden kann ich getrost
ein
zweites Medium nehmen.
Bei unter 5 Euro das Stück und der recht langen Lebensdauer ist das
unerheblich. '-)"

Tja, das ist wohl bei jedem anders. Bei mir sind die wichtigen
Dokumente nicht nur die selbst geschriebenen Texte, sondern auch Bilder
und Tondokumente. Wichtige Verträge und Urkunden sind auch sämtlich
eingescannt auf Datenträger.
Bei mir sind da jedenfalls etliche GIG zusammen, so daß ich mit MOs
privat mich dumm und dämlich zahlen würde... (die 2.3er Medien, die
immerhin die halbe DVD-Grösse habe, bekomme ich zumindest hier in Köln
nicht unter 14 Euro!)
Aber jedem das seine ;)

Autor: Ratber (Gast)
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Olympus hab ich nie gehabt.

Ich nutze durchweg Fujitsu.
Alleine schon wegen der guten Garantie (Anfangs.Heute Standard)


>Tja, das ist wohl bei jedem anders. Bei mir sind die wichtigen
>Dokumente nicht nur die selbst geschriebenen Texte, sondern auch
Bilder
>und Tondokumente. Wichtige Verträge und Urkunden sind auch sämtlich
<eingescannt auf Datenträger.

Gut,wenn du das alles als "Extreem" wichtig bezeichnest dann kommste
schon hin.

Für mnich sind nur Sachen wichtig die ich nie mehr erstzen kann und die
nicht redundant sind.

Da liege ich mit derzeit 500MB recht gut.



>Bei mir sind da jedenfalls etliche GIG zusammen, so daß ich mit MOs
>privat mich dumm und dämlich zahlen würde... (die 2.3er Medien, die
>immerhin die halbe DVD-Grösse habe, bekomme ich zumindest hier in
>Köln
>nicht unter 14 Euro!)

Eine gute und Sichere Sicherung sollte einem schon etwas wert sein.

Schließlich gibt es Sichere Bankschließfächer auch nicht gerade billig
'-)




>Aber jedem das seine ;)

Ja,das sowieso.

Ich wollte nur wiedersprechen das MO's Tot seien.

Bevor sich UDO nicht etabliert hat gibt es keine andere Alternative in
Sachen Sicherheit.

Einfache MO Kunststoffmedien geben schon 15 Jahre Datengarantie (Unter
angegebenen Lagerbedingungen) und die Glasmedien (Naürlich fast 5x so
Teuer und nicht so einfach zu erstehen)sogar 300 Jahre (In Sonderfällen
sogar bis zu 500 Jahre)

Das sind Abgesegnete und Belegte Daten (Natürlich wie immer anhand von
Werkstoffnachweisen und Stresskammern)auf die man sich stützt.
Soweit mir bekannt bietet das sonst keiner in diesem Maße an.

Andere (neuere) Medien ,im Optischen Bereich, geben nur die vom
Hersteller vorgegebenen  Zahlen an die nicht als Gesichert gelten (Is
ja auch klar das jeder sein Produkt so gut wie möglich darstellen
kann.Deswegen bedarfs auch einea unabhängigen Nachweises)

Interessant ist noch anzumerken das bis Heute für Disketten,Festplatten
und CD's jegliche entsprechenden Zahlen fehlen. gg



Wie gesagt bin ich bei Haltbarkeiten im allgemeinen recht vorsichtig.

Es gibt zuviele Modeprodukte die auch nur die Mode erleben und dann
schnell im Eimer sind.

Als Beispiel nenne ich mal die allseits beliebten USB-Sticks.

Die allermeisten haben nie eine Prüfung (Natürlich Modellbezogen) der
Datensicherheit erlebt.

Frag dich mal aus Spaß nach Sticks um die mit entsprechenden Garantien
auf Umwelteinflüsse (Temperatur,Feuchtigkeit,Strahlung,Mechanische
Belastbarkeit usw.) Schreibzyklen ,Sicherheit und Datenerhalt (Zeit)
daherkommen.(Scherzhaft auch Natosticks genannt)
Man wird schnell merken das sich die Hersteller diese Garanbtieen auch
gut bezahlen lassen.

Natürlich reichen für die meisten anwendungen die überall erhältlichen
Teile voll und ganz aus.
Wer nen alten 16/32/64 MB Stick hat den er nicht mehr nutzen möchte der
kann ihn ja mal etwas Malträtieren (Tropische Hize/Feuchtigkeit,Kälte
und Eis,Schlag,Flughafentauglichkeit in Bezug auf
Radar,Elektromagnetische Felder usw.) um zu sehen wie lange er
durchhält.
Ich habe mal nen Dutzend 16MB Werbesticks so verbraten.
Kurzum: Solange man se gut behandelt sind se ok aber wehe man nutzt se
so wie es die Werbung immer gerne verspricht...... ggg



Nochwas zum Topic aus aktuellem Anlass:


Was passiert wenn ein Neuer IT'ler ,frisch von der Uni,im Lager mal
etwas ausmisten soll ?

Er Findet den Bulk Eraser und Feuert aus Spieltrieb in der Gegend rum
mit dem Ergebnis das die DLT-Bänder im Regal nun wieder "Freisch"
sind Atomrofl

Natürlich waren es nur die Arbeitsbackups denn es gibt es noch ein
Backup in nem kleinen Tresor wo er nicht rankommt (Warum nur ?)

Trotzdem hätte ihn der alte fast mit nem Cat5 aussem Fenster gehängt
gg



So,ich habe Fertig und verabschiede mich ins Wochenende Wink

Autor: Sepp (Gast)
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Also jetzt mal ganz ehrlich, so richtig praxisnah sind Deine Szenarien
aber nicht. Welcher Privatmann braucht so lange Haltbarkeiten?
Alle zwei Jahre mal die Medien zu kopieren, deren Daten sonst nie
angefasst werden, ist doch kein Aufwand, preiswert ist es und ausserdem
kann man die Medien überall nutzen, ein DVD-Laufwerk hat mittlerweile
jeder PC. Warum also ein MO immer mitschleppen?
Die dauernd verfügbaren Daten werden regelmässig gesichert. Täglich auf
RW, wöchentlich oder monatlich auf R.

Und in der Industrie ist MO in der Tat schon halbtot. Bei den
Speichermengen müsste man ja eine regelrechte MO-Farm betreuen. Das ist
nicht nur teuer, sondern erfordert auch sonst einen Riesenaufwand. Das
macht keiner, der recht bei Trost ist.
Bei Spezialanwendungen mag das anders sein, aber die muss man mit der
Lupe suchen.

Autor: Martin (Gast)
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@Sepp

Also für mich ist Ratbers Einwand sehr gut nachvollziehbar.

Rohlinge sind als Langfristiges Backup für wirklich wichtige Daten
unbrauchbar da sie immer Chemisch aktiv bleiben.

Langjährige Archivierungen sind damit Witzlos.
DVD's sind noch unbrauchbarer.

Selbst gepresste CD's sind nicht sicher.(Preis ist erstmal egal)
Vor nicht allzulanger Zeit machten zerstörte CD's von sich reden wo
der aufdruck sich langsam in die Datenschicht gefressen hatte.

Was das Regelmäßige Umkopieren betrifft so kann ich nur sagen das
gerade  Wichtige Dokumente selten betrachtet werden und folglich lange
lagern.
Da Sollte das Medium auch mithalten können.

MO's haben bewiesen das sie lange Sicher sind.
Deine UDO leider noch nicht.

Ich glaube das du bei den Datenmengen irgendwie zuvielen Daten eine
wirklich wichtige Rolle zugestehst.

Ich verstehe unter "Wirklich wichtig" zb. nicht ersetzbare
Andenken,Dokumente usw. und nicht die komplette Videosammlung vom
Huftier.


Du magst MO's schon für Tot erklärt haben aber das hatt man schon oft
von Floppy,Com und LPT behauptet und dennoch leben sie immernoch.

Medien wurden auch schon oft vollmundig als "Standard der Zukunft"
proklamiert und sind doch so schnell verschwunden wie se gekommen sind.


zb. LS120

UDO als kommenden Standard zu bezeichen halte ich erlich gesagt für
"gewagt" auch wenn es jetzt so aussehen würde das es das schafft und
alle sich es zulegen.

Seinerzeit hatten sich viele Designer das Jazz als zukünftiges
Standardmedium zugelegt und plötzlich war es weg von der Mattscheibe.

UDO könnte leicht der nächste sein denn UDO ist noch nicht mal im
Schulfähigen Alter.

Deine Spezialanwendungen ,die du mit der Lupe suchen mußt finden sich
übrigens in vielen Kliniken und Banken aber das sind Peanuts ;)


Ich hätte da eine Alternative für euch beide.


Druckt eure Daten doch einfach wieder auf Säurefreies Papier.
Das übersteht so locker 100 Jahre im Bankschließfach.


Hehehe

Autor: Sepp (Gast)
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"MO's haben bewiesen das sie lange Sicher sind.
Deine UDO leider noch nicht."

Für MOs gibt es, wie für UDOs (>50 Jahre), nur
Klimakammer-Untersuchungen. Ist also gleichtwertig.


"Du magst MO's schon für Tot erklärt haben aber das hatt man schon
oft
von Floppy,Com und LPT behauptet und dennoch leben sie immernoch."

Mal abgesehen davon, dass Floppy, Com und LPT in der Tat tot sind (mein
Notebook hat nichts mehr davon und mein PC nur noch LPT - und Notebooks
machen mittlerweile mehr als die Hälfte des Rechnermarktes aus!), so
hat Sony die Weiterentwicklung der MOs 2003 eingestellt, Plasmon
ebenfalls (die Ratten verlassen das sinkende Schiff ;) ).


"Deine Spezialanwendungen ,die du mit der Lupe suchen mußt finden
sich
übrigens in vielen Kliniken und Banken aber das sind Peanuts ;)"

Das sind dann aber Altlasten. Die Bank, für die ich letztlich
gearbeitet habe, nutzte UDO. Bei einer Neuausstattung wird keiner mehr
MO einsetzen. Bei genannter Bank wurden im Vorfeld die verschiedenen
Medien in einer Studie verglichen, MO war dreimal so teuer wie UDO (pro
GB) - das spricht für sich.
Über Kliniken brauchen wir gar nicht zu sprechen, die erfüllen
teilweise nicht mal die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz,
über vernünftige Software oder Hardware brauchen wir da gar nicht erst
zu reden.
Im Übrigen nutzen Airbus Industries, BMW, Deutsche Bank, Morgan
Stanley, RAI, T-Systems oder das ZDF auch UDO. Und die machen das
sicherlich nicht nur zum Spass oder aus Freude an moderner Technik...


Fazit: In der Industrie wird bei Neuanschaffungen sicherlich kaum noch
einer auf MOs setzen, privat ist es ebenfalls nicht sonderlich
vernünftig. Jedes Notebook hat doch nen DVD-Brenner eingebaut, da kann
man unterwegs schnell mal ein Backup machen, warum also noch ein MO
mitschleppen?

Autor: Martin (Gast)
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>Für MOs gibt es, wie für UDOs (>50 Jahre), nur
>Klimakammer-Untersuchungen. Ist also gleichtwertig.

Ohne Entsprechende Zertifizierung leider nur Scheinbar.



>Mal abgesehen davon, dass Floppy, Com und LPT in der Tat tot sind
(mein >Notebook hat nichts mehr davon und mein PC nur noch LPT - und
Notebooks >machen mittlerweile mehr als die Hälfte des Rechnermarktes
aus!),



Der derzeitige Verkaufsanteil sagt nichts über den Bestand aus.
Nach deiner Argumentation haben die meisten Leute Notebooks und der
Gemeine PC ist nur noch auslaufmodell.

Aus der Sicht von Schülern und Studenzten mag es stimmen das Notebooks
derzeit der Renner sind aber mit realität hat diese aussage nun
garnichts zu tun.




>So hat Sony die Weiterentwicklung der MOs 2003 eingestellt, Plasmon
>ebenfalls (die Ratten verlassen das sinkende Schiff ;) ).

Plasmon und Sony haben im MO-Markt schon lange keine nennenswerte
Relevanz mehr.
Demnach hätte die Entwicklung schon mitte der 90er bei den 230er Medien
aufhöhren müssen (Ich habe übrigens auch MO,deswegen melde ich mich
hier).


>Das sind dann aber Altlasten.

Ja,genauso wie Com,LPT,Floppy und A20. ;)
Alle sind schon recht alt aber immernoch vorhanden.
Vor 3 Jahren hätte ich auch gesagt "weg mit dem Zeug" aber die LPT
erlebte dann doch noch ein Comeback für diverse Spielereien wie zb.
LCD's
Auch die Serielle lebt noch hier und da.
Ja und da viele es immernoch nicht gebacken bekommen sich ne Boot-CD zu
stricken ist die Floppy auch noch einigermaßen dabei obwohl sie
eigentlich seit etlichen Jahren alteisen ist.

Wie man so schön sagt :"Totgesagte leben länger" ;))


>Die Bank, für die ich letztlich
>gearbeitet habe, nutzte UDO.

Ja und ich kenne 2 Firmen die noch auf DAT Sichern.
Ausnahmen aufzählen bringt hier nun garnichts zum Thema.
Es ist schon klar das die Zeit auch neue Techniken bringt und auch
Experimente.

du erinnerst dich noch an Bernouli ?
Wenn nicht ,dann lies mal nach.
Die Story ist Typisch ;)


>Bei einer Neuausstattung wird keiner mehr
>MO einsetzen. Bei genannter Bank wurden im Vorfeld die verschiedenen
>Medien in einer Studie verglichen, MO war dreimal so teuer wie UDO
>(pro GB) - das spricht für sich.

Ja und schon sind wir wieder am Punkt wo man fragen muß "wer"
entscheidet und nach welchen Kriterien.

Bankdaten sind zwar wichtig aber im Wesentlichen nicht "Unersetzbar"
also kann das Backupmedium auch "Preisgünstig"  und weniger
zertifiizert gestaltet werden.
Für sich spricht da garnichts ohne den Hintergrund.

Ich rede hier immernoch von "wirklich Wichtig"

Ich vermute mal das du die Einstufung wesentlich anders vornimmst wie
zb. ich es tue.

>Über Kliniken brauchen wir gar nicht zu sprechen, die erfüllen
>teilweise nicht mal die gesetzlichen Anforderungen an den
>Datenschutz,>über vernünftige Software oder Hardware brauchen wir da
>gar nicht erst zu reden.

Also über die erfüllung des Datenschutzes einer Klinik zu diskutieren
ist Müßig und bedarf eher einer Hausinternen Regelung.
Die Vorgaben stehen dennoch.

>Im Übrigen nutzen Airbus Industries, BMW, Deutsche Bank, Morgan
>Stanley, RAI, T-Systems oder das ZDF auch UDO. Und die machen das
>sicherlich nicht nur zum Spass oder aus Freude an moderner Technik...

Airbus ist kaum ein Durchschnittliches Beispiel,Morgan auch nicht,bei
BMW und Deutsche Bank kann ich dir gelassen wiedersprechen denn die
kenne ich sehr gut und da ist garnichts Einheitlich.
bei denen findest du gut ein halöbes Dutzend Backupstrategieen je nach
Rechenzentrum.
Wie gesagt bringt "Ausnahmenzählertei hier nix. ;))

>Fazit: In der Industrie wird bei Neuanschaffungen sicherlich kaum
>noch einer auf MOs setzen, privat ist es ebenfalls nicht sonderlich
>vernünftig.

Tja,das ist "Deine" meinung und meine ist eben anders ;)

>Jedes Notebook hat doch nen DVD-Brenner eingebaut, da kann
>man unterwegs schnell mal ein Backup machen, warum also noch ein MO
>mitschleppen?

Irgendwie hatten wir das doch schon oder ?

DVD und unterwegs Backup ist irgendwie nicht mit "Unersetzliche
Daten" zu vereinen.

Im Übrigen gibt es auch Notebooks mit MO aber das macht auch in meinen
Augen keinen Sinn.

Komm doch mal auf den Punkt ohne dauernd auf ausnahmen auszuweichen.

Ich habe es mirt bis jetzt verkniffen aber frag dich mal warum die
Finanzämter Akten aus den 20ern (und später)  immernoch "Original"
aufbewahren (Offene Fälle) und nichtmal Digitalisierte Kopien besitzen
obwoohl neuere Akten auch Digital erfasst werden ?
An mangelnden möglichkeiten fehlt es jedenfalls nicht ;)




Udo ist 2000 angekündigt worden und erst ende 2003 vorgestellt worden.
Erst August 2004 ist UDO von ISO und IEC offiziell als eigener Standard
anerkannt worden.
Das ist nichtmal ein Jahr her.
Obendrein ist die Langzeitkonstanz der Blauen Laser auch nicht klar
also fände ich es sehr gewagt UDO die gleiche Sicherheit wie MO
zuzusprechen auch wenn sich gleich namhafte Hersteller wie IBM, HP, EMC
Legato, Veritas und Verbatim um unterstützung bemühen.

Beim LS120 gabs das auch und kurze Zeit später waren se alle weg vom
Fenster.
auch Mpeg4 schleppt sich träge dahin.
Ebenso die DVD selber.
(Soviel Chaos hatte ein "Standardmedium" noch nie)

UDO hat auch mit Theater angefangen.
Aus Zeit und Kostengründen fing UDO mit anderen Linsen an als geplant.
Erste Generation mit 0,7-NA-Linse was nur 15 Gig pro Seite brachte.
Erst die Dritte bekommt 0.85-NA Linsen und damit mehr Kapazität.

Ja uind was das Verfahren angeht ist UDO ein Phase Change Medium.
Das Verfahren ist einfacher und macht die Medien zwar billiger aber es
geht zulasten der Datendauer und der Schreibzyklen (10'000 Zyklen ist
ein Witz wenn es als standardwechselmedium eingesetzt werden soll)



Nee,also bei diesem Miesen Start ist UDO alles andere als
Vertrauenswürdig.
Die Indiensztstellung und werbung erinnert stark an die DVD und auch
Einige Folgen sind ja schon so ähnlich.


Ich glaube Ratber wollte sagen das er bei MO bleibt solange es noch
geht (Medien wie Laufwerke sind ja noch überall zu bekommen) und
solange es nichts vergleichbar sicheres gibt (Zertifizierung).

Bei Sicherungen bin ich auch mehr Konservativ und weniger
Experimentierfreudig weils allzuoft böse überraschungen gibt.



Wenn UDO in einigen Jahren sein Kinderkrankheiten abgelegt hat kann man
mal wieder ernsthaft drüber schwafeln.
Jetzt ist es noch nicht Reif.


@Ratber

Sach doch auch mal was oder haste dich davongestohlen ? :)

Autor: Ratber (Gast)
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Moin zusammen.

@Martin

>Sach doch auch mal was oder haste dich davongestohlen ? :)


Nö ich hab mich ordnungsgemäß fürs Wochenende abgemeldet.

Siehe letzten Satz. '-)




Zum Thema:

Ich will jetzt nicht wieder alles aufrollen,nur mal eben
zusammenfassen:



MO ist unbestreitbar ein Altes Format.
Es hat gewisse Konzeptionelle Schwachpunkte wie zb. die niedrige
Schreibgeschwindigkeit.
Aber es kann auch auf Unschlagbare Erfahrungswerte zurückgreifen und
eine Lückenlose Kompatibilität.

Ein würdiger Nachfolger wird sich daran messen und beurteilen lassen
müssen.

UDO gilt als offizieller Prinz am Hofe und spielt mit den Muskeln in
punkto Preis und Kapazität aber zum einen ist Udo schon mit einem
Klumpfuß an den Start gegangen und zum anderen noch viel zu jung als
das man schon was sagen könnte.
Die Technik ,die dahintersteht (Phase Change) bietet jedenfalls nicht
mehr die gleiche Sicherheit wie MO.
Sie ist ,an unsere Zeit angepasst,viel Laxer im Umgang mit den Daten
geworden.
Ein MO muß man schon vernichten um die Daten zu löschen.
Zumindest mß ein Magnetfeld ausreichender Stärke mit einer passenden
Erhitzung der Oberfläche zusammenfallen um die Daten zu verändern.
Bei UDO reicht ein unglücklicher Lichtstrahl alleine.


Mögen etliche Firmen es schon probieren ,was ja nicht verkehrt ist denn
ohne das gäbe es auch keine Erfahrungswerte,aber defakto ist Udo noch
Beta bis allgemeine Erfahrungswerte vorhanden sind.

In all den Jahren hatte ich bei meinen Medien nur eines das einen
Deffekten Sektor aufgewiesen hat.
Das war das Medium was mit dem ersten Laufwerk anfang der 90er kam.
Der Sektor war ordnungsgemäß als Deffekt gekennzeichnet und es kamen
auch keine weiteren dazu obwohl ich diese Medium in all den jahren nur
für Temporäre Aufgaben genutzt habe (Transport,Test von Software,andere
Formatierungen usw.).

Ja,wie gesagt,Udo mag der Erlprinz sein aber bis zum König bedarf es
etwas mehr als den Budenzauber seitens der unterstützenden Firmen um
wirklich zu überzeugen.


Wo ich Martin zustimmen kann ist das ich tatsächlich solange bei MO
bleibe bis mir ein neueres Format das gleiche bieten kann.

Meine Systemsicherungen mache ich zb. auf einer externen Wechselplatte
(FW) um bei einem Crash schnell wieder am laufen zu sein aber das sind
keine wirklich wichtigen Daten.
Die wirklich wichtigen Daten sind nicht sachen wie Geburtsurkunden oder
Zeitungsausschnitte sondern zb. persönliche Briefe und Fotos die es
nirgens anders mehr gibt und die passen locker auf ein MO.
Wer mehr hat der nutzt eben zei oder drei Medien bzw. Gößere.
Alles auf ein Medium zu verteueilen ist Risikoreich deswegen habe ich
die Daten ja auf zwei kopien verteilt falls ein Medium unerwartet
umschlagen sollte.

Natürlich gibt es kein absolute Sicherheit aber mit etwas nachdenken
kann man recht nahe herankommen. '-)

Autor: Etsik (Gast)
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Also ich hab nen Problem mit MO´s. Hier in der Firma wurden einst
Backups auf 1,2 Gb Mo´s (von HP, Tosoh, Fujifilm u. a.) gemacht. Nun
soll ich (typische Praktikantenmaloche) :-) circa 40 Stück auf
Festplatten sichern. Die Mo´s wurden unter Windows NT 3.51 und 4.
erstellt.

Ergebnis war, dass von den 40 circa 5 lesbar waren, bei den anderen
immer Fehlermeldung. Selbst bei frisch aufgesetzten Windows NT 3.51 und
4. - Rechnern gabs immer wieder nur Fehler.

Habt ihr ne Ahnung, woran das liegen kann? Kann mir nicht vorstellen,
dass 35 Mo´s Schrott sind, manche sind noch keine 6 Jahre alt.... :-(

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Könnte auch was mit dem Anschluß sein, SCSI-Terminierung oder in der
Richtung. Eventuell auch Hauptspeicherprobleme.
Ich hatte mal bei einer NT-Installation immer wieder Lesefehler von der
CD. Da dachte ich auch erst an beschädigte CD, Laufwerksdefekt oder
Kabelprobleme. Aber was war es? Hauptspeicherfehler.

Gruß
Ingo

Autor: Ratber (Gast)
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@Etsik

Ich glaube auch kaum das sich über 85 Prozent der Medien nach nur 6
Jahren komplett verabscheidet haben.


Um gleich mal was auszuräumen:

Wie ich oben schon sagte habe ich seit Anfang der 90er Diverse
MO-Laufwerke in betrieb und von meinen Medien nur einige verschenkt
aber die die ich noch habe sind allesammt wie am Ersten Tag egal ob 128
MB oder 2.x Gig.
Dabei geht die Markenpallette von Fujuitsu über Sony,Verbatim und BASF
bis zu einigen "Nonames" hinaus.
Auch aus meinem Bekannten und Kollegenkreis sind mir keine
Auffälligkeiten bekannt.

85% in 6 Jahren sind absolut undenkbar.



Mögliche Gründe für das Versagen sehe ich da eher woanders.

Eine mangelhafte Terminierung oder unsachgemäße Installierung des
SCSI-Busses schließe ich mal aus sowie ich eine einwandfreie Funktion
des Rechners vorraussetze da ich davon ausgehe das du weißt was du
machst.


Eine einfache Möglichkeit ist das die Datenträger verschlüsselt sind
(Macht bei sensiblen Informationen durchaus Sinn).


In dem Zusamenhang fällt mir noch ein das einige SCSI-Controller bei
der Formatierung ein leicht anderes Format anlegen das von "Nicht
Adaptec-Kompatiblen" nicht gelesen werden kann.(Andesrum
seltsamerweise meist schon).
Wenn du also noch ein nicht lesbares und unbeschriebens Medium zur
Verfügung hast dann Formatier es einfach mal und schau ob es danach
ansprechbar ist.
Wenn ja,dann ist ein anderer Controller fällig.

Zuletzt gibt es dann noch die Möglichkeit der unsachgemäßen Lagerung.
Das beste Medium taugt nix wenn man damit nicht halbwegs vernünftig
umgeht.
Möglichkeiten sind hohe
Feuchtigkeit,Frost,Nikotin,Chemikaliendämpfe,Mechanische Belastung
(Kisten drauf gelagert usw.).



So,Schau mal nach ob was für dich dabei ist.

Autor: Andreas (Gast)
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"In dem Zusamenhang fällt mir noch ein das einige SCSI-Controller bei
der Formatierung ein leicht anderes Format anlegen das von "Nicht
Adaptec-Kompatiblen" nicht gelesen werden kann.(Andesrum
seltsamerweise meist schon).
Wenn du also noch ein nicht lesbares und unbeschriebens Medium zur
Verfügung hast dann Formatier es einfach mal und schau ob es danach
ansprechbar ist.
Wenn ja,dann ist ein anderer Controller fällig."


Na wenn das mal nicht gegen MO spricht. Was soll denn der Schwachsinn?
Abhängigkeit des Formats vom Adapter? Na prima, und dann ist die Firma
pleite, wenn man es mal braucht.
Also hier soll bitteschön keiner von der achso tollen Datensicherheit
reden, wenn MOs offensichtlich nicht standardisiert sind.
Bei DVDs oder UDOs kommt so etwas jedenfalls nicht vor.
Aber schön, wenn man nach 100 Jahren noch lesbare Datenträger mit 1en
und 0en drauf hat... ;)

Autor: Ingo Henze (Gast)
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Das Problem mit den "Adaptec - nicht Adaptec" Formaten ist nicht
MO-spezifisch, ich kenne es eigentlich nur von Festplatten. Man konnte
dann Festplatten, die mit einem nicht-Adaptec-Format formatiert waren,
nicht an einem Adapec benutzen, bzw. mußte sie dort neu formatieren.
Ich meine aber, das hatte etwas mit dem Zylinder/Kopf/Sektor-Mapping zu
tun, würde mich wundern, wenn das auch bei MOs auftritt.
Außerdem gibt es bei MO die Möglichkeit, diese als "Festplatte" (mit
Partitionen) oder "große Diskette" zu formatieren. Eventuell liegt da
ja das Problem?

Gruß
Ingo

Autor: Ratber (Gast)
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@Andreas

>Na wenn das mal nicht gegen MO spricht. Was soll denn der
Schwachsinn?
>Abhängigkeit des Formats vom Adapter? Na prima, und dann ist die
Firma
>pleite, wenn man es mal braucht.



Wie für MO's gibt es auch für SCSI Normen.
Hält sich einer nicht drann dann gibt es eben diese
Inkompatibilitäten.

Den Schuldigen solltest du aber beim Hersteller dieser Controller
suchen und nicht beim MO.

Bei der allseits bekannten Floppy gibt es ja ähnliches.
Zum einen ist in Japan einer auf die Idee gekommen die 3.5" HD'S mit
1.2 MB statt der bekannten 1.44MB zu formatieren damit die alten 5.25"
HD's 1:1 auf die 3.5" umsetzbar waren.
Das ist dann das sogenannte Japan-Floppy-Format das im Asiatischen Raum
recht verbreitzet ist (Hier bekommen wir glücklicherweise kau mwas davon
mit.)

Und dann waren da noch einige Leute die die ungenutzten Reservespuren
der 3.5" HD nutzbar gemacht haben und so 1.6 MB auf eine Floppy
gebracht haben was auch unlesbar für einige Leute war.

Gehst du da jetzt auch hin und sagst "Floppy is Müll.Tolles Format."
?

Wer sich nicht auf solche Experimente mit abweichenden Formaten
einlässt der wird mit MO's auch keine Probleme haben.

Sorry aber da mußt du schon diese "Abweichler" anheulen und nicht ein
Medium das nix dafür kann.




>Also hier soll bitteschön keiner von der achso tollen Datensicherheit
>reden, wenn MOs offensichtlich nicht standardisiert sind.

Was hat die Datensicherheit mit dem Format zu tun ?
Du verwechselst da offensichtlich was.


>Bei DVDs oder UDOs kommt so etwas jedenfalls nicht vor.


ROFL

Echt nicht ?

Komisch.

Dann erklär mir mal DVD+ und DVD- und den alten Standard den wir vorher
hatten und wo sich die erstkäufer bedanken konnten ,Teures Geld für die
ersten DVD-Player gelöhnt zu haben um sie dann entsorgen zu müssen weil
nix mehr geht.

Gerade die DVD ist ein Paradebeispiel dafür was passiert wenn jeder
macht was er will.
Auch wenn seit knapp 1.5 Jahren "Allesbrenner und Allesplayer" auf
den Markt geschwemmt werden gibt es bei DVD defakto 2 Normen (DVD+ bzw.
DVD-)

Bei Blueray's stehen ja mittlerweile auch 2 Gegensätzliche Formate im
Raum.

Also dein Argument Sticht nicht weil stupmf wie Buttermesser.



>Aber schön, wenn man nach 100 Jahren noch lesbare Datenträger mit 1en
>und 0en drauf hat... ;)

Immernoch besser als nach Hundert Jahren Humushäufchen im Regal zu
haben ;-)

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