Gehäuse

Gast #196548
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Hallo,

ich baue gerade an einem Gerät mit nem ATmega32 und suche noch ein
passendes Gehäuse ungefähr mit den Massen(BxHxT)300x200x200 so das ich
ein 9,5" TFT reinkriege. Am liebsten hätte ich das Gehäuse natürlich
aus Aluminium^^. Hoffe ihr könnt mir helfen

MFG
RedDragon2kx
Gast #196549
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sollen wir dir das gehaeuse auch noch bearbeiten mit loechern etc??

schnmal auf die idee gekommen selbst zu suchen??


PS: es gibt Modulare gehaeuse, bei denen du selbst die passenden masse
zusammensuchen kannst
Gast #196551
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Bopla und Fischer Elektronik in Lüdenscheid fallen mir spontan ein. Oder
evtl. Rittal, aber das sind mehr Schaltschränke in Kleinformat, was die
so in der Größe im Programm haben.

MW
Gast #196555
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übrigens warum in dieser rubrik ? bei µc und Elektronik lesen mehr leute
mit die noch tips geben können. ansonsten könnte man so eine wikiseite
zu gehäuseherstellern machen, wäre in 15 minuten erledigt.
Gast #196558
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hallo thomas ! ist eigentlich ganz einfach: du setzt dich hin und
entwirfst dreidimensional dein gehäuse. wenn du mit displays und
bestimmten schaltern arbeitest oder tastaturen ist es wichtig
vorausschauend zu "ahnen" ob die bauteile alle in zukunft noch
unverändert zur vefügung stehen. ich habe das gleich in autocad gemacht
um dann am bildschirm das teil von allen seiten sehen zu können und um
abmessungen dann checken zu können. habe aber 2 wochen gbraucht
(abends) um mir autocad beizubringen... hmmm. wichtig ist dass man
keine fehler macht ! ein winziger fehler und das geld ist futsch. daher
habe ich mir zuerst ein modell aus papier gemacht und alles geprüft,
danach aus platinenteilen ein 2. modell zusammengelötet und mit
autospachtel und habe die rundungen etc mit der feile gemacht. wieder
alles probiert und nachgemessen.

dann habe ich die ausdrucke in mehreren projektionen an einen
kunstoff-gehäuse hersteller (kunstoffspritzguss ABS) in hh geschickt,
und zur sicherheit noch einen erläuterungstext hinzugefügt. bei der
firma dort gibt es sog. formenbauer, die machen dann in etwa 1-2
monatiger arbeit daraus ein sog. werkzeug aus metall und machen damit
dann eine paar testgehäuse die sie dir schicken. ich hatte noch eine
winzige änderung anbringen können, das ging noch. dann musste ich
unterschreiben dass alles ok ist, und dann wurde das werkzeug gehärtet
und die ersten 150 gehäuse wurden abgespritzt wie das so schön heisst.
und jetzt ist rien-na-va-plus. hat etwa 4000 euro gekostet, 2000
anzahlung. ein gehäuse besteht aus 2 teilen und zusammen kosten die
etwa 3 euro/stk. denke aber dass es im ausland billigere alternativen
gibt. es gibt auch in deutschland die möglichkeit einzelstücke
testweise nach einem anderen verfahren herstellen zu lassen, wobei kein
werkzeug hergestellt werden muss. (vergessen wie das verfahren heisst).
ist aber pro prototyp recht teuer und dauert auch etwas.

bin ansonsten sehr zufrieden, obwohl ich inzwischen wieder einen
winzigen fehler entdeckt habe.
Gast #196559
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nachtrag: darauf achten dass du die rechte behältst am gehäuse ! war bei
mir kein problem. ob die je wieder das werkzeug rausrücken würden
bezweifle ich aber.
andere möglichkeit: manche große gehäusebauer bieten auch an dass man
bei denen ein privates gehäuse in auftrag gibt. da ich inzwischen
gemerkt habe dass das sog. verhandeln in der branche was bringen kann:
man könnte einem großen betrieb anbieten ein bestimmtes gehäuse
herzustellen, das einigermaßen kompatibel zu gängigen bauteilen ist,
würde die zeichnungen machen und alles kontrollieren. dann anbieten das
gehäuse nicht exklusiv zu spritzen. denke man würde einen deutlichen
rabatt bei der werkzeugentwicklung bekommen... versuchsweise würde ich
die sogar gar nicht zahlen wollen. wäre einen versuch wert.

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