Zigarettenanzünder

Gast #197646
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ich glaub das ist von Autotyp zu Autotyp unterscheidlich. Die Buchse ist
aber nicht für Dauerbelastung geeignet. Ich habe mal eine Ölpunpe mit
12A Stromaufnahme für einen Plumber gebaut und der hat nach dem 3.
Öltank seine Buchse von Dodge RAM zu Asche verschmolzen.
Wenn es ein Dauereinbau mit viel Strombedarf werden soll, nimm lieber
einen Anderson-Stecker und greif Dir den Anschluss direkt von der
Batterie ab (mit Sicherung natürlich). Dann kannst Du auch mit
entsprechendem Querschnitt die Leitungsverluste minimieren.
In Deutschland liegt das Max typischer Weise bei 10A, glaube ich, aber
die Buchse wird auf Dauer dabei mordmäßig warm.
Gast #197647
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Also sagen wir mal so, ich hatte mal ne Kühlbox am Zigarettenanzünder
betrieben. Die war vom Hersteller sogar extra dafür ausgelegt und zog
im Betrieb ca. 4A. Problem war nur, daß der Stecker vorne am Kontakt
spitz zulief wodurch der Übergangswiderstand höher war. Die dort
entstandene Verlustleistung brachte den Stecker zum schmelzen :(

Ansonsten ist das wohl abhängig vom Fahrzeug. Ein Blick in das Handbuch
bzw. den Sicherungskasten dürfte da Karheit bringen. Sicherungen bis 25A
sind keine Seltenheit.

Gruß
Thorsten
Gast #197652
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Hie mein Betrag zu dicke und dünne Kabel:

ich habe neulicheinen "Starthilfe-Koffer" kennen gelernt. Es handelt
sich da um einen Koffer, so groß wie ein "normaler" Büro-Koffer (also
nicht extrem groß), darin 2 Bleigel-Akkus (ein bischen größere
Moped-Akku-Größe). Die reine Ladestrippen zu den Akkus haben grad mal
eben 4 qmm.

Dann gibts da drin noch 3 Leistungs-Schütze, welche mit fingerdicken
Kabeln untereinander verbunden sind (um die Akkus seriell =24 Volt bzw.
Parallel =12 Volt zu koppeln), sowie ein paar kleinere 12V KFZ-Relais
(um die Lade-Leitungen umzuschalten) Natürlich sind die
"Starthilfe-Kabel" die da am Koffer sind, auch Fingerdick.


Entnahmeleistung: 6500 Watt (laut Koffer-Aufruck). Macht mal locker
über 500 Ampere bei 12 Volt, um einen fetten Caravan-Motor
anzuschmeissen, dem die Batterie alle war.

Ich hatte es zuvor mit normalen Starthilfe-Überbrückungskabeln (Modell
"Baumarkt", das Paar zu 5 EUR) versucht, um den Caravan mit meinem
PKW wieder auf die Beine zu helfen. Keine Chance, nach 30 Sekunden sind
mir die dünnen Kabel geschmolzen, und der Caravan-Motor hat nur
astmathisch wie Darth Vader geröchelt.

Nachdem ich den Starthilfe-Koffer dran hattem, gab es ein sattes
"bruuuummmmmm", und der Caravan sprang sofort an.


Was lernen wir daraus: Immer die passenden Kabelquerschnitte für die
passende Stromentnahme zu verwenden.
Gast #197653
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Hallo und Dank für eure interessanten Beiträge,

Starthilfe - Koffer:

- hört sich ja interessant an, wie teuer war der denn?
- also empfehlenswert??

Wir planen eine Tour, bei der Die Batterie unseres T5 recht belastet
werden wird.

Gruß mike
Gast #197654
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Ach ja! Elektroniker und Strom! Zwei unüberbrückbare Gegensätze... ;-)
@Martin
Du hast Recht, dass die dünnen 5€ Bauhauskabel ziemlicher Mist sind,
aber es ist eh eine Notlösung und klappt auch mit nem Caravan, wenn man
es richtig macht. (getestet Chevi V8 5,5l Bigblock)
Gast #197655
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@mike
Keine Ahnung was sowas kostet. Den Koffer hatte ich nicht gekauft,
sondern ausgeliehen, und zwar von einem Reisebus-Unternehmen (von dem
auch der Caravan geliehen war). Anscheinen haben viele Busunternehmen
so was, um ihre dicken Doppelstöcker-Dieselkisten damit anzuwerfen wenn
die Batterien schlapp sind


@tex
richtig gemacht hab ich es schon. Mein PKW hat auch nicht grad die
kleinste Batterie drin (155 Ah), das ist rein energietechnisch
betrachtet 5 mal mehr als was da an Kapazität im Koffer drin war

Aber der Leitungs-Querschnitt der Baumarkt-Strippen war einfach zu
gering, um die notwendige Stromleistung da durch zu bringen, um den
"eingerosteten"  Motor anzukurbeln

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