Hie mein Betrag zu dicke und dünne Kabel:
ich habe neulicheinen "Starthilfe-Koffer" kennen gelernt. Es handelt
sich da um einen Koffer, so groß wie ein "normaler" Büro-Koffer (also
nicht extrem groß), darin 2 Bleigel-Akkus (ein bischen größere
Moped-Akku-Größe). Die reine Ladestrippen zu den Akkus haben grad mal
eben 4 qmm.
Dann gibts da drin noch 3 Leistungs-Schütze, welche mit fingerdicken
Kabeln untereinander verbunden sind (um die Akkus seriell =24 Volt bzw.
Parallel =12 Volt zu koppeln), sowie ein paar kleinere 12V KFZ-Relais
(um die Lade-Leitungen umzuschalten) Natürlich sind die
"Starthilfe-Kabel" die da am Koffer sind, auch Fingerdick.
Entnahmeleistung: 6500 Watt (laut Koffer-Aufruck). Macht mal locker
über 500 Ampere bei 12 Volt, um einen fetten Caravan-Motor
anzuschmeissen, dem die Batterie alle war.
Ich hatte es zuvor mit normalen Starthilfe-Überbrückungskabeln (Modell
"Baumarkt", das Paar zu 5 EUR) versucht, um den Caravan mit meinem
PKW wieder auf die Beine zu helfen. Keine Chance, nach 30 Sekunden sind
mir die dünnen Kabel geschmolzen, und der Caravan-Motor hat nur
astmathisch wie Darth Vader geröchelt.
Nachdem ich den Starthilfe-Koffer dran hattem, gab es ein sattes
"bruuuummmmmm", und der Caravan sprang sofort an.
Was lernen wir daraus: Immer die passenden Kabelquerschnitte für die
passende Stromentnahme zu verwenden.