Sofern es die Licht- und Platzverhältnisse zulassen, helfen da auch
ausreichende Mengen von Zimmerpflanzen. Die haben den üblichen
Luftbefeuchtern gegenüber auch noch den Vorteil keinen Strom zu
verbrauchen.
Wie hoch ist Deine Raumtemperatur? Könnte es sein, daß sich die
vielleicht um ein bis zwei Grad reduzieren ließe? Oft geht das Phänomen
"zu trockene Luft in Altbauten" auch mit etwas zu intensiver Beheizung
einher. Ich wohne selbst in einem (BJ 1909, Original-Dielen, Stuck,
3.60m lichte Höhe - wie sowas halt sein soll).
Staub als solcher wird nicht durch mehr oder weniger hohe
Luftfeuchtigkeit erzeugt; er fällt auf Parkett/Dielenfußböden deutlich
schneller auf als auf Teppichen. Schlafzimmer sind extreme Staubquellen
(Stoff- und sonstiger Abrieb).
Weitere Staubquellen sind undichte Fenster (und die wirst Du haben,
sonst wäre auch die Luftfeuchtigkeit höher) und Verbrennungsheizungen
(Kohleöfen aller Art). Allerdings erzeugen derartige Heizungen
Strahlungswärme, die weniger Luftbewegung mit sich bringt und daher den
gefühlten Eindruck geringerer Staubigkeit; Du hast so eine Art
"Heizung" hoffentlich nicht.
In meinem Büro (ebenfalls Altbau) haben wir lange Zeit große Probleme
mit statischen Aufladungen gehabt - der billige Plastikteppich trotzte
allen Bemühungen mit Luftbefeuchtern (80er-Jahre-Teile, Progress,
Rowenta etc.). Diese Teile verbrauchten mehrere Liter Wasser am Tag.
Funktionsprinzip: Große poröse Matte, auf die Wasser getropft wird und
Ventilator, der das ganze mit Luft befächelt.
Davon abgesehen, daß die Teile grandios verkalkten und gegen den
Plastikteppich nicht ankamen, und nach einigen Jahren auch noch den
Hintergrundklangteppich bereicherten, ist nicht viel gegen die Teile zu
sagen. Aber auch nicht dafür ...