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Forum: Offtopic Jobs bei Brunel


Autor: Achim Walther (Gast)
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Hallo Leute,

ich höre jetzt öfter mal im Radio ne Werbung der Firma Brunel und dass
sie Ingenieure und Informatiker suchen. Da ich mich seit kurzem mit
Embedded Linux beschäftige, klingen einige der Stellenangebote ganz
interessant für mich. Mich wundert nur, dass es so viele freie Stellen
sind.

Hat die Sache vielleicht einen Haken?
Weiss jemand, welche Gehälter da gezahlt werden?
Ist die Firma vielleicht sowas wie Accenture in der
IT-Dienstleisterbranche?
Seit wann werden in Deutschland so viele Ingenieure gesucht? Ich
dachte, es wären so viele davon arbeitslos.

Fragen über Fragen.

Gruß, Achim.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Ist das etwa ein Nachfolger von Isambard Kingdom Brunel?

http://en.wikipedia.org/wiki/Isambard_Kingdom_Brunel

Spaß beiseite: Haste'n Link?

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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O je, hab' ja sogar richtig gelegen:

http://www.brunel.de/karriere/ueber_uns/brunel.php

Zitat:

Suchen Sie beispielsweise einen Ingenieur, Konstrukteur oder Techniker
für einen begrenzten Zeitraum? Wir stellen Ihnen für die Dauer Ihres
Projekts aus unserem Stamm von über 950 fest angestellten Mitarbeitern
erfahrene Spezialisten nach den Grundlagen der  Arbeitnehmerüberlassung
(Arbeitnehmerüberlassungsgesetz / Gesetz für moderne Dienstleistungen)
zur Verfügung. Wir finden den richtigen Mitarbeiter für Ihre Ansprüche.
Mit genau der Qualifikation, die Sie benötigen, in genau dem Zeitrahmen,
der für Sie sinnvoll ist und natürlich auch mit den Eigenschaften die zu
Ihrem Team passen.



Ein Sklavenverleiher also.

Autor: Achim Walther (Gast)
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Sorry, den Link hätte ich noch posten können.

Ja, Du hast recht - wenn die Beschreibung des "Leistungsspektrums"
gleich mit Personalverschickung anfängt, kann das nichts gutes heissen.
Eine Festanstellung mit Beschäftigung in der Niederlassung hat demnach
wohl nur die Chefsekretärin.

Achim.

Autor: Jens (Gast)
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nicht unbedinngt
ein kumpel hat auch ueber so eine firma gearbeitet und nach ca. 5
monaten hatte er den vertrag in der tasche

Autor: Martin S. (Gast)
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Personalverschickung, Sklaventreiber ... klingt alles ganz seltsam in
meinen Ohren. Sooooo schlecht ist das Leben als Sklave auch nicht
(zumindest meins) ....

Ich arbeite seit mehr als 15 Jahren bei verschiedenen
"Beratungsunternehmen" im IT-QS-Umfeld, bin immer längerfristig (3
bis 36 Monate) kontinuierlich im Projekteinsatz.

Arbeitszeitmäßig lieg ich bei ca. 45 Std/Woche, und bekomme
gehaltsmäßig ca. 50% mehr als die "internen" Kollegen.

Ok, das ist dann nix für jemanden mit 3 Kindern und ner bettlägrigen
Frau, wenn man in Köln wohnt, eine Projekt in Hamburg hat und 3 Monate
lang nur Wochenendheimkehrer ist. Aber ich hab jetzt wenigstens meine
silberne Lufthansa-Karte....

Autor: Denis (Gast)
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Arbeit ist arbeit, das sollte man nie vergessen.

Autor: AxelMeineke (Gast)
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Na ich würde das nicht Sklavenverleih nennen. Ist doch klasse in viele
verschiedene Firmen hereinzuschnuppern :-).
@ Martin... bei welchen "Verleihfirmen" (oh ne das klnigt auch blöde
:-) ) kann man sich denn mal melden? Welche Firmen sind seriös???
Ach ja die Page von Brunel ist nicht erreichbar. Es funzt nurnoch die
Startseite :-(

Autor: Martin S. (Gast)
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@AxelMeineke

Ein möglicher Ansatzpunkt wäre, mal bei GULP reinzuschauen, um dir
einen ersten Überblick über anstehende Projekte zu verschaffen. Firmen
wie Brunel, Ascena, Heyes und Co annoncieren hier ihre aquirierten oder
potentiellen Projekte.

Wenn du die geeignete Qualifikation hast, wirst du mit Glück in ein
3-monatiges 40 EUR Projekt rein kommen [meint: 40 EUR pro Stunde], auf
Freiberufler-Basis. Auf Kundenseite fliessen da ca. 50-60 EUR/Std. Die
"Haftkraft" ist recht gering, sowohl die der Vermittlerfirma an die
Industrie-Auftraggeber, als auch die der ausführenden Freiberufler an
ie Vermittlerfirma.

Mit etwas mehr Glück und Geschick findest du den Zugang zu
"Beratungsunternehmen". Die Qualifikation ist höher, die Preise
besser, die Haftkraft sehr gut. Die "Quoten" liegen da deutlich
höher, auf fest angestellter Basis (für den Arbeitnehmer). Auch da gibt
es Unterschiede im Umgang mit Kunden und Arbeitnehmer (freie und feste).
Bei einem solchen Unternehmen bin ich angestellt.

Meine Projekte laufen so typisch 0,5 bis 5 Jahre beim gleichen Kunden.
Manchmal fliegt der Händler raus, macht aber nix, da der Kunde an den
Kenntnissen des Ausführenden interessiert ist, und nicht an den Namen
des Händlers. Das ist dann bereits 2 mal ein "Wechsel im fliegenden
GalopP" für mich gewesen, im laufenden Projekt das "Pferd"
auszutauschen (sprich: den Vermittler). Aber das ist auch
unproblematisch machbar.

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