Will ich mal hoffen so schnell können die Thyristoren überhaupt
schalten. Ich habe wieder mal so einen saublöden Einfall gehabt und
vielleicht wird mir ja wieder jemand sagen warum das nicht klappen kann
lach
OK - ich hätte gerne für eine bestimmte Anwedung platzsparendes,
verlustarmes und sehr sehr leistungsfähiges (etwa 1500 Watt - 1800 Watt)
Netzteil gebastelt.
Der Gedanke war eventuell komplett auf einen Trafo zu verzichten und mal
einen Versuch zu starten ob man ein Netzteil eventuell auch anders
realisieren könnte.
Nehmen wir einfach mal an ich möchte eine Effektivspannung Veff=28 V
haben - also bräuchte ich bei einer sinusgepulsten Spannung etwa 99,6
Vmax (Spitze); naja - zumindest wenn ich jetzt richtig gerechnet habe ;)
So - jetzt zur leicht komplizierten und wahrscheinlich saublöden Idee ;)
Ich berechne mir zunächst die genaue Sinuskurve bei 50 Hz der Spannung,
die Effektiv 28 V ergeben soll. Dann nehme ich nur den Teil einer
positiven Halbwelle, der die Veff übersteigt und zerhacke ihn (natürlich
rein rechnerisch g) z.B einfach mal in 20 Teile - also 20 x den
Durchschnittswert des jeweiligen Abschnitts der Halbwelle - wobei
wirklich ganz wichtig ist, daß es sich nur um den Teil handelt, der über
der gewünschten Veff liegt.
Anschließend werden diese 20 Werte am Besten als Array in ein Prog für
Atmel eingbaut.
Jetzt nochmal technisch:
Die 230V werden über einen gut belastbaren Gleichrichter zu einer
sinusgepulsten 230 V - Gleichspannung gemacht. in die Leitung werden
anschließen genau wie in einem Netzteil entsprechend große Kondensatoren
zur Spannungglättung geschaltet:
Und jetzt kommt die Besonderheit:
Vor die Kondensatoren werden entsprechend große Thyristoren geschaltet,
die von einem Ausgang des Mikroprozessors später angesteuert werden
sollen. Unter Zuhilfenahme eines Spannungsteilers wird bei den
Kondensatoren die Spannung abgenommen und in den AD-Wandler des Atmels
gejagt.
So - und so solls dann ca. laufen
Solange sich die Sinuskurve der gepulsten 230 V-Spannung unter der
effektiv gewünschten Spannung befindet passiert zunächst gar nichts. Ist
der Punkt bei ansteigender Flanke Veff erreicht kommt der Atmel ins
Spiel: Er liest den ersten Teil der vorher mit einprogrammierten
Sinuskurve und sorgt mittels Ein- und Ausschalten des Thyristors und der
ständigen Messung am Kondensator dafür, daß die Spannung im Kondensator
trotz der wesentlich höheren Ladespannung sich genau so verhält wie eine
Sinuskurve mit Vmax=39,6V - entsprechend dem sich im Speicher
befindenten Musters. Ist der Thyristor schnell genug sollte eine
ungefähre Einhaltung der Kurve doch möglich sein !? Unterschreitet die
Halbwelle der 230V-Spannung die Veff wieder sollen die Thyristoren auf
Dauerdurchgang geschaltet werden.
Anschließend geht das ganze von vorne los.
Der Glättungseffekt wäre rein theoretisch ähnlich wie bei einem normalen
Netzteil
EIN NETZTEIL VON DEM JEDER TRÄUMT, DER SICH MAL GERNE NE RICHTIG GENIALE
PA-ENDSTUFE BASTELN WÜRDE ODER DOCH NUR EINE ILLUSION ???