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Forum: PC-Programmierung C++ und Open Office (Windows)


Autor: Bernd (Gast)
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Hi,

weiß jamand, wie man aus einem C++ Progrmm heraus unter Windows auf
Open Office Calc Tabellen zugreift?

Danke,
Bernd

Autor: Andreas Jäger (Gast)
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Bei einem Open-Source Projekt wie Open Office sollte es eigentlich kein
Problem bereiten an Infos heranzukommen.

Ich würde mal auf der deutschen Seite http://de.openoffice.org
anfangen. Da gibt's dann auch einen Development-Bereich (ich glaube,
der ist wieder in englisch). Aber eigentlich solltest du da alles
bekommen, was du über Open Office wissen willst.

Andreas

Autor: Sebastian Schildt (Gast)
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Je nachdem wie viel du damit machen möchtest, reicht es evtl. schon,
sich das einfach mal anzuschauen. Alle OpenOffice Formate können mit
einem Zipper entpackt werden. Drin sind XML Dateien. Da kann man schon
einiges "einfach so" erkennen.
Mit nem netten XML Parser sollte das als ein "Kinderspiel" :) sein.

Autor: Bernd (Gast)
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Ich war vorhin auf der Seite und bin mal wieder über GPL, LGPL und Co
gestolpert.

Und irgendwie habe ich den Eingdruck bekommen, dass man die Sachen
garnicht verwenden darf, wenn man nicht vor hat das Ganz als Open
Source oder Freeware zu verbreiten.

Und damit wäre M$-Excle vielleicht doch wieder interessanter.

Nichts für ungut,
Bernd

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Das hast Du - wie viele andere auch - nicht richtig verstanden.
Du darfst es nicht kommerziell für lau verwenden, aber für Deinen
privaten Spielbedarf darfst Du damit machen was Du willst.

Autor: Bernd (Gast)
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@Rufus T. Firefly :
"Du darfst es nicht kommerziell für lau verwenden"
Nicht für lau, sondern garnicht, wenn ich dass richtig verstanden
habe.
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass selbst die Datenstrukturen unter
die verschiedenen Lizensmodelle fallen. Und wenn das so ist, heißt
dass, das ein kommerzielles Programm nie mit irgendeinem OpenSouce
Produkt zusammenarbeiten kann, oder?

Ich habe zwar nicht vor irgend etwas kommerzielles zu machen, aber
allein der Gedanke, dass man unter umständen etwas interressantes
gemacht hat, und dann nichts davon haben soll ist nicht sehr
motivierend.

Warscheinlich ist dass auch der Grund, wieso sich Linux nicht so
richtig durchsetzen will. Wäre eine interessante alternaive zu Windows,
aber mit den Beschränkungen für jeden uninteressant, der für seine
Arbeit viellicht auch mal Geld sehen möchte.

Bernd

Autor: max.p (Gast)
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Hallo

Ich kann nur die lektüre von folgender Seite empfehlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License
Da steht folgerndes unter Freiheiten:
Die Freiheit, Kopien des Programms zu verkaufen oder kostenlos zu
verteilen (wobei der Quellcode mitverteilt werden oder öffentlich
verfügbar sein muss).
Das heist allso, du kannst dein Programm ruhig für 1000€ verkaufen wenn
 du meinst das es das wert ist. Allerdings musst du den Quellcode
mitliefern.

mfg
Max

P.S. Linux ist eine alternative.

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Danke, Max. Du hast das etwas besser formuliert als mir gestern abend
möglich war.

BTW: OOO (das dritte O wollen sie aus irgendeinem Grund auch noch
mitschleifen) ist 'ne klasse Angelegenheit und kann - im Gegensatz zu
MS-Office - auch Texte mit mehr als 20 Seiten, drei Abbildungen und
fünf Fußnoten verarbeiten, ohne daß wieder irgendwas schiefgeht, Text
verschwindet oder die Fußnoten auf der falschen Seite erscheinen ...


Wozu ist Linux eine Alternative? Zur Parkplatzsuche bei mir in der
Straße? Her damit!

Autor: Bernd (Gast)
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Korrekt.

"wobei der Quellcode mitverteilt werden oder öffentlich verfügbar sein
muss"

Das ist der Punkt!

Autor: Chris (Gast)
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> Das ist der Punkt!

Und wo bitte liegt dabei das Problem? Du musst nur die kompletten
Quellen öffentlich verfügbar machen. Du darfst das Programm natürlich
trotzdem verkaufen. Insbesondere die "Ware" Support ist es, mit der
die Distributoren wie SuSE Geld machen.

SuSE z.B. verkauft zwar auch noch ein wenig Closed Source (yast), aber
der Großteil des Paketes sind nunmal open-source-software. Trotzdem
wird damit ganz gut Gewinn gemacht.

Die OOO-Entwickler werden sich schon was dabei gedacht haben, warum sie
ihre Software unter die GPL gestellt hatten.



btw: Das dritte O bei OOO kommt von "OpenOffice.Org".

Autor: Rufus T. Firefly (Gast)
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Ja, das mit dem dritten O ist mir schon klar gewesen, aber Du wirst
zugeben: Das klingt beknackt. Warum einen TLD-Namen zum
Namensbestandteil eines Produktes machen?

Autor: Rahul (Gast)
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@Rufus:
Die Erklärung dafür gibt es irgendwo auf der OpenOffice.Org-Seite.
Hängt, soweit ich mich erinnere, mit der Kostenlosigkeit des Produkts
zusammen...

Autor: Hans (Gast)
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also soweit ich das gesehen habe steht OOO unter LGPL... => lt. der
zusammenfassung von wikipedia...

<<<<<<<<<<snip>>>>>>>>>>
Die LGPL wurde hauptsächlich für Programmbibliotheken geschaffen, wie
der alte Name, Library General Public License, bereits andeutet. Die
Bestimmungen sind sehr ähnlich der GPL, allerdings dürfen auch
proprietäre Programmteile gegen eine, unter der LGPL stehende,
Bibliothek gelinkt werden.
<<<<<<<<<<snip>>>>>>>>>>

was will man mehr ? ;)

73 de oe6jwf / hans

Autor: Chris (Gast)
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http://www.openoffice.org/license.html sagt etwas anderes. OOO steht
unter GPL und SISSL (Sun Industry Standards Source License). Letztere
kenn ich nicht (kA, ob die kommerzielle, closed-source Nutzung
gestattet).

Autor: Hans (Gast)
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OpenOffice.org benutzt ein duales Lizenzensystem für Quellcodebeiträge,
die LGPL (GNU Lesser General Public License) und die SISSL (Sun
Industry Standards Source License). Näheres zu den Lizenzen und dem
Vorgehen von OpenOffice.org in diesem Zusammenhang findet sich im
entsprechenden Teil der Haupt-FAQ.

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